Lesung und Diskussion mit ZDF-Brasilien-Korrespondent Andreas Wunn

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Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Nur zwei Jahre nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien finden im August 2016 die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro statt. Wieder wird die Welt auf Brasilien schauen. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule lädt das America Romana Centrum der Universität Trier, am 16. Dezember um 20.30 Uhr, zu einer Lesung und Diskussion mit Andreas Wunn, Leiter des ZDF-Studios für Südamerika, ein.

Brasilien, ein Land wie ein Kontinent, 24 Mal so groß wie Deutschland, ein Land der Gegensätze: Fußballzauber und Favela-Kriege, Karneval und Kriminalität, Samba-Partys und Sozial-Proteste. ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn berichtet seit mehr als fünf Jahren aus Rio de Janeiro und blickt in seinen Reportagen, Dokumentationen und Büchern hinter die brasilianischen Klischees. Derzeit durchlebt das Land eine tiefe wirtschaftliche und politische Krise. Korruption und Kriminalität setzen den 200 Millionen Brasilianern zu. Und trotzdem werden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro auch ein großes Fest werden.

Andreas Wunn ist Autor zahlreicher TV-Dokumentationen für das ZDF, 3sat, Phoenix, zdf.info und arte. Er studierte Politikwissenschaften in Berlin und Tokio und lebte längere Zeit in Bolivien. Von 2005 bis 2007 moderierte er die ZDF-Sendung „heute in Europa“ und vertretungsweise das „auslands-journal“. Anschließend managte er als Chef vom Dienst der Chefredaktion das Informationsprogramm des ZDF. Seit 2010 leitet er das ZDF-Studio in Rio de Janeiro.

In Trier liest Andreas Wunn aus seinen beiden Büchern, dem 2014 erschienen SPIEGEL-Bestseller „Brasilien für Insider“ und dem humoristischen Buch „In Brasilien geht’s ohne Textilien“ aus dem Jahr 2013. Anschließend stellt er sich den Fragen des Publikums zum Sehnsuchtsland Brasilien zwischen WM und Olympischen Spielen.

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