Adventskonzert des Polizeipräsidiums Trier lockt über 900 Besucher in den Dom

0

Bildquelle: Polizei Trier

TRIER. Gemeinsam mit der Hohen Domkirche und der Polizeiseelsorge hatte Polizeipräsident Lothar Schömann zu einem Adventskonzert in den Trierer Dom eingeladen. Über 900 Gäste waren der Einladung gefolgt und füllten Deutschlands älteste Kathedrale bis auf den letzten Platz.

Knapp 90 Minuten unterhielten die 38 Musikerinnen und Musiker des Landespolizeiorchesters unter der Leitung von Stefan Grefig und Domorganist Josef Still die Besucher mit vorweihnachtlicher Musik. Der Domorganist hatte dabei eine besondere Aufgabe übernommen. Er war kurzfristig für den erkrankten Pianisten des Orchesters eingesprungen und pendelte zwischen der Schwalbennestorgel hoch oben im Dachgewölbe des Doms und dem Orchester im Altarraum hin und her. Für die Polizeiseelsorge komplettierte Pastoralreferent Hubertus Kesselheim das Programm mit Wortbeiträgen.

In diesem Jahr wartete Stefan Grefig mit einer „Fast-Welturaufführung“ auf. Eigens für die diesjährigen Adventskonzerte, die das Orchester in sechs rheinland-pfälzische Städte führt, hatte er zwei Werke arrangieren lassen. So konnten die Besucher die bekannten Weihnachtslieder „Macht hoch die Tür“ und „Still, still, still“ in einem völlig neuen Klang erleben, was zu „standing-ovations“ führte.

Insgesamt wurden bei der diesjährigen benefizveranstaltung 3700 Euro gesammelt. Mit dem Geld unterstützt das Polizeipräsidium in diesem Jahr die Kinderbetreuungs- und fördereinrichtungen der Lebenshilfe Trier.

Sie betreibt mit den integrativen Kindertagesstätten „Petrisberg“ und „Am Bach“ zwei Einrichtungen, in denen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung miteinander spielen und voneinander lernen. Sie werden dort ganztägig fachkundig betreut und begleitet. Die Porta-Nigra-Schule – auch in Trägerschaft der Lebenshilfe – ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung, die von Kindern aus der Stadt Trier, dem Landkreis Trier-Saarburg und Luxemburg besucht wird.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.