Sechs-Punkte-Spiel im Westerwald – Salmrohr gastiert in Wirges

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Das Team der Spvgg. Eintracht Glas Chemie Wirges der Saison 2015/16. Foto: Spvgg. Wirges

SALMROHR. Der FSV Salmrohr steht am vorletzten Spieltag der Hinrunde mal wieder vor einem richtungweisenden Spiel. Die Elf von Trainer Paul Linz tritt im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei der Spvgg. Eintracht Glas Chemie Wirges an. Salmrohr weist als Vorletzter der Tabelle vier Punkte Rückstand auf die Westerwälder auf.

Die Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist eine Dreiklassen-Gesellschaft. Obwohl die Hinrunde noch nicht beendet ist, sind die Eckwerte festgelegt. Um den Titel spielen mit der TuS Koblenz und dem SC Hauenstein nur noch zwei Teams, die nachfolgenden fünf Vereine rangeln um die Goldene Ananas, der Rest spielt gegen den Abstieg.

Zwischen dem Zweiten Hauenstein und dem Dritten Blau-Weiß Karbach liegen neun Punkte. Mehr als zwischen dem Siebten Burgbrohl und dem Vorletzten Salmrohr – da sind es „nur“ sechs. Mindestens die halbe Liga befindet sich also im Kampf ums sportliche Überleben. Mittendrin der FSV Salmrohr (13 Punkte), der in Wirges (17 Punkte)die Chance hat, auf Tuchfühlung zu einer ganzen Gruppe von Vereinen zu gelangen, oder auf Sicht den Anschluss zu verlieren.

Es ist nicht der günstigste Zeitpunkt, zu dem die Salmtaler in den Westerwald müssen. Nach dem Trainerwechsel – Thomas Arzbach, langjähriger Wirgeser Spieler hat Ex-Profi Jörg Bach abgelöst – hat sich der Liga-14. stabilisiert und die beiden letzten Spiele gewonnen. Wegen der Tabellenkonstellation misst auch Paul Linz („Jedes Spiel ist wichtig“) dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Kellerkinder eine besondere Bedeutung zu: „Wir haben die Chance, wirklich den Anschluss zu schaffen. Das ist jedem einzelnen im Team bewusst.“ Entsprechend wird die Einstellung sein, mit der der aktuelle Rheinlandpokalsieger antreten wird.

Die Saison des Gegners muss ähnlich bewertet werden, wie die des FSV. Das Personal der Spvgg. ist sicher nicht das eines Abstiegskandidaten. Arzbach hat viele erfahrene Oberliga-Akteure in seinem Kader. Angefangen bei Schlussmann Agim Dushica über die Abwehrspieler Marian Kneuper und Manfred Hannappel über Mittelfeldmann Lukas Haubrich und Yannik Finkenbusch bis zum gefährlichsten Stürmer Sören Klappert.

„Wir wissen, dass wir vor einer kniffligen Aufgabe stehen“, sagt Linz denn auch, der erneut einige Verletzungssorgen hat. Auf Daniel Braun und Kader Touré wird er wohl länger verzichten müssen, bei beiden besteht der Verdacht auf Innenbandriss im Knie. Noch nicht einsatzbereit ist Marc Inhestern, der wohl erst zur Rückrunde wieder einsatzbereit ist. Angeschlagen ist auch Marcel Ewertz, Kapitän Daniel Schraps fehlte aus beruflichen Gründen während der gesamten Woche im Training.

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