UPDATE: Schwerer Verkehrsunfall am Trierer Pacelliufer – Vier Personen verletzt

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Bildquelle: Presseportal.de

UPDATE: 5.31 Uhr
TRIER. Am Donnerstagabend kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Trier am Pacelliufer mit drei schwerst- und einer leichtverletzten Person.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Trier versuchte ein 21-jähriger PKW-Fahrer, der aus Fahrtrichtung Konz in Richtung Innenstadt das Pacelliufer befuhr, auf der Fahrbahn zu wenden.

Hierbei kam es zu einer Kollision mit einem in Fahrtrichtung Konz fahrenden Fahrer eines dunklen Audi, der unmittelbar vorher an einem LKW vorbeifuhr. Dieses Fahrzeug wurde nach dem Zusammenstoß in Richtung der Baumallee neben der Fahrbahn geschleudert, stieß dort gegen einen Baum und kam schließlich erst ca. 50 Meter weiter auf der Gegenfahrbahn zum Stehen.

Der aus Konz kommende weiße Audi drehte sich mehrmals nach dem Zusammenstoß.

Die Unfallstelle erstreckte sich über eine Strecke von rund 150 Metern.

Alle drei Insassen des weißen Audis (zwischen 20 und 21 Jahre alt) wurden schwer verletzt durch Notärzte sowie Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr Trier vor Ort erstversorgt und wurden wie auch der leichtverletzte27-jährige Fahrer des dunklen Audis in Trierer Krankenhäuser verbracht.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft Trier hat einen Gutachter zur Klärung der Unfallursache beauftragt.

Das Pacelliufer war bis 00.45 Uhr aufgrund der Unfallaufnahme sowie Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt.

Im Einsatz befanden sich zwei Notärzte, vier Rettungswagenbesatzungen sowie 4 Teams der Polizeiinspektion Trier.

12 KOMMENTARE

  1. Wer regelmäßig in Trier am Ufer entlang fährt, kann sich über solch eine Meldung nicht wundern.
    Da wird an einem Stück über rote Ampel „gebrettert“, 180° Wendemanöver vollführt um auf die andere Fahrbahn zu kommen (Römerbrücke), geschweige das man mit 70 oder 80 km/h überholt wird.
    Und wenn man sich an die erlaubten 50 km/h hält, wird gedrängelt und aufgefahren bis die Lichter den Kofferraum erhellen…
    Eine Katastrophe, als Pendler fahre ich seit 13 Jahren die Strecke, das sich da etwas ändert, glaube ich nicht mehr.

    • Und sie sind wahrscheinlich einer der jenigen, die mit genau 50km/h auf der linken spur fahren obwohl rechts alles frei ist. und dann beschweren, wenn rechts einer vorbei fährt.

      • Wie wäre es mal mit einer Auffrischung der STVO in Ortschaften mit zweispurigen Fahrbahnen für eine Richtung auf der auch links abgebogen wird darf auch rechts überholt werden bzw links gefahren werden.

  2. ne glaub ich auch nicht,.
    – defekte Blinker
    – Ueberholen auf Teufel komm raus
    – Draengeln
    – Abbiegen ohne zu blinken
    – nachts ohne Scheinwerfer
    – bei Rot über die Ampel,
    – 80 in der innenstadt…
    das alles ist in Trier nicht die Ausnahme sondern die Normalitaet

  3. Die Strecke entlang dem Moselufer, vor allem Pacelliufer, ist wirklich nicht zu unterschätzen weil es da regelmäßig kracht. Tagsüber fahren die wenigsten mit Tempo 50 so wie es eigentlich sein sollte, sondern brettern mit 70-80 km/h über die Strecke. Nachts ist es fast täglich so, daß die Strecke von so manchem Möchtegern ( egal ob mit Auto oder Motorrad ) als Rennpiste mißbraucht wird daß die Reifen nur so quietschen. Da frage ich mich “ Sag mal geht´s noch ? “ ! Aber das gestern war ja wohl die Krönung überhaupt, denn die Geräuschkulisse und das nachfolgende Resultat war mehr als schrecklich ! Es war deutlich ein wahnsinniges Beschleunigen ( da wurde der Pinsel bis zum kotzen durchgetreten !!! ) von der Straße draußen zu hören , danach zwei dumpfe Aufpralle gefolgt von einem zischen bzw. kratzen . Auf dieser Strecke gehören dauerhaft mehrere Blitzer angebracht, da gäbe es Foto´s im Sekundentakt, dann könnte man Raser endlich mal ganz aus dem Verkehr ziehen mit einer dauerhaften Entziehung der Fahrerlaubnis. Schlimm genug daß es soweit kommen mußte und mehrere Menschen verletzt wurden.

  4. Nicht falsch gelesen sondern falsch informiert, denn es gibt Bilder bei Facebook (Steil-TV) von dem Unfall auf dem der Tachostand des Audis der aus Konz kam. Und der war bei unglaublichen 140 Km/h Innerorts bei Aufprall.

  5. „Dieses Fahrzeug wurde nach dem Zusammenstoß in Richtung der Baumallee neben der Fahrbahn geschleudert, stieß dort gegen einen Baum und kam schließlich erst ca. 50 Meter weiter auf der Gegenfahrbahn zum Stehen.“!!! … also ich denke mal, auch wenn es sich um ein falsches Wendemanöver des weißen Audis gehandelt hat, ist der schwarze Audi mit Sicherheit auch viel zu schnell gewesen! Um das zu erkennen, braucht man keinen Gutachter!

  6. Aber dieses Manöver grenzt vor allem an dieser Stelle an unglaubliche Dummheit… Denn abgesehen davon, dass man durchaus ein paar Meter weiter hätte in der Hohenzollernstr. drehen können, sollten gerade auch die jüngeren Autofahrer wissen, wie dort gefahren wird. Und ich kann mich nur anschließen, dass die 50 km/h da prinzipiell nie eingehalten werden. Vor allem Abends ist das dann natürlich so eine Sache, denn die Ampelschaltung verlangt schon nach etwa 70 km/h, um die grüne Welle halten zu können. Des Weiteren habe ich auch gehört, dass die Strecke lediglich auf 50 km/h begrenzt wurde, weil ohnehin schon jeder schneller fährt und somit auch die 70 km/h nicht mehr eingehalten werden würde (wie es von den meisten aufgrund der deutlich geringeren Strafen innerhalb von 20 km/h getan wird).
    Was allerdings den Blitzer angeht, würde ein fest installierter lediglich dazu führen, dass im unmittelbaren Bereich davor die Geschwindigkeit angepasst wird, um direkt im Anschluss wieder Gas zu geben. Einen „Heilungseffekt“ hätte das mit Sicherheit nicht. Und man kann auch nicht gerade behaupten, dass die Ordnungshüter hier mit gutem Beispiel voran gehen. Von denen habe ich auch schon genügend gesehen, die ohne Blaulicht eine rote Ampel passiert haben (immerhin haben sie vorher geschaut, dass auf der Spur keiner kommt) oder es kurz eingeschaltet und 50 m weiter wieder ausgeschaltet haben… Respekt vor den Regeln wird hier wohl kaum gelehrt.

  7. Mit Tempo 70 hat man nun einmal „Grüne Welle“ am Pacelliufer. Da wundert es doch keinen das man da 70 fährt. Fahre ich 50, so stehe ich an jeder an Ampel. Dieses Stop and Go umgeht man eben. Wer Missionieren möchte, der nutze bitte nicht die linke Spur mit Tempo 50 (der darf sich dann eben nicht wundern rechts überholt zu werden, was ja erlaubt ist), sondern schließe sich irgendeiner Internet-Weltverbsserungs Communitiy an.
    Eine Korrekte Ampelschaltung und DANN Blitzer würden das Problem natürlich eindämmen, ohne Frage.
    Auch die Wendemanöver sind ein erhebliches Problem…

  8. Ein Paradies für Raser ist nicht nur das Moselufer. Auch auf der Luxemburger könnten Einnahmen ohne Ende generiert werden, gleichfalls auf der B 51 nach Konz. „Freie Fahrt für freie Bürger“…in Trier gilt der alte Slogan aus den 80ern noch!

    • Aber auch hier müsste dann die Ampelschaltung etwas korrigiert werden. Damit würde man die überhöhte Geschwindigkeit auch vermeiden. Denn wenn ich von der Aachener Str. aus durch die Luxemburger fahre, um von dort aus auf die Konrad-Adenauer-Brücke abzubiegen, springt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h die Ampel ca. 50 m vor meiner Nase auf Rot. Um zu sehen, dass die Ampel der Abbiegespur zur Brücke vor meiner Nase eine komplette Grün-Phase vorüberziehen lässt und wieder auf Rot steht und ich nochmal warten muss, wenn ich dort wieder Grün habe…
      Also fahre ich direkt 60-65 km/h und komme problemlos bei Grün über die Ampel, um dann auch direkt an der Grün-Phase der Ampel an der Abbiegespur teilzunehmen.
      Man sollte schätzen, dass die Autofahrer hier soweit mitdenken und die Phasen analysieren, dass sie ganz offensichtlich wissen, wie man fahren muss, um die grüne Welle zu behalten. Wenn man das Ampel-System also anständig programmiert, bin ich mir ziemlich sicher, dass man hier dann schon einen großen Lerneffekt erzielen kann.

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