Ermittlungserfolg in Landscheid: Jugendliche verwüsteten mögliche Unterkunft für Asylbewerber

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Symbolfoto

Bildquelle: Archiv

LANDSCHEID. Intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier und einer Ermittlungsgruppe der Kriminaldirektion Trier führten zur Klärung der Straftaten im Zusammenhang mit den Verwüstungen in einem ehemaligen Hotel in Landscheid-Burg.

Fünf Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 16 und 18 Jahren stehen im Verdacht, im Tatzeitraum 15. bis 19. Oktober zweimal in das leerstehende Hotel eingedrungen und massive Verwüstungen vorgenommen zu haben. Der Besitzer hatte der Verbandsgemeinde das Hotel als mögliche Unterkunft für Asylbegehrende angeboten.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der versuchten Brandstiftung eingeleitet. Der Leitende Oberstaatsanwalt in Trier hatte im Laufe des Verfahrens eine Belohnung für Hinweise zur Aufklärung der Tat ausgesetzt.

Die Auswertung der ersten Erkenntnisse führten die Ermittler auf die Spur der potenziellen Täter, anschließende Durchsuchungen bestätigten den Anfangsverdacht. Die aus der Verbandsgemeinde Wittlich-Land stammenden Tatverdächtigen legten anschließend in ihren polizeilichen Vernehmungen teilweise Geständnisse ab. Nach ihren Vernehmungen wurden sie auf freien Fuß gesetzt.

Zum Motiv für Tat können noch keine abschließenden Aussagen getroffen werden. Ob die jungen Menschen aus fremdenfeindlichen Motiven gehandelt oder andere Gründe eine Rolle gespielt haben, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.

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