Kultur- und Sportangebote für jugendliche Asylsuchende

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Symbolfoto

Bildquelle: pixabay

TRIER. Diese Woche startete die Volkshochschule Trier einen weiteren Talentcampus. Nach einem ersten Projekt in den Sommerferien lernen nun rund 50 unbegleitete jugendliche Asylsuchende sieben Wochen lang morgens Deutsch und nehmen am Nachmittag in zahlreichen Workshops Kultur- und Sportangebote wahr.

Diese werden angeboten von Trägern der Jugendhilfe wie dem Palais e.V., der Europäischen Sportakademie, Kulturschaffenden wie Elke Reiter, Steff Becker oder Matthias Koch, der Tanzschule „Dance In“ und vielen anderen Trierer Organisationen und Einzelpersonen. Besonders freuen sich die Programmverantwortlichen über die Beteiligung von zahlreichen Ehrenamtlichen.

Das Projekt „Talentcampus“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ durchgeführt und dies ist auch das Motto des Projektes der Volkshochschule und ihrer Kooperationspartner. Den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, in der Gruppe neue Erfahrungen zu machen, zu kommunizieren, damit noch besser Deutsch zu lernen und in kulturellen Projekten zur Ruhe zu kommen, ist das vordringliche Ziel.

Das Bundesbildungsministerium und der Deutsche Volkshochschulverband unterstützen das Projekt mit rund 80.000 Euro. Die Förderzusage kam laut Gisela Sauer, der Programmverantwortlichen bei der Volkshochschule, sehr schnell, weil Trier eine der ersten deutschen Städte ist, die einen Talentcampus für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge anbietet.

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