Gefahr für Autofahrer: 6 Tipps zur Vermeidung von Wildunfällen

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Bildquelle: Pixabay

TRIER. 5.347 Wildunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Trier vom 1. Januar bis zum 31. Oktober nimmt die Polizei zum Anlass, erneut auf die Gefahren beim Wildwechsel auf den Straßen der Region hinzuweisen. Im Vergleich zu 2014 sind die Wildunfälle angestiegen (Januar bis Oktober 2014: 4671 Wildunfälle). Am unfallträchtigsten sind in der Regel die Wintermonate.

Zur Vermeidung von Wildunfällen gibt die Polizei folgende Tipps und Hinweise:

Tipp Nr. 1
Gerade in den frühen Morgenstunden und abends sind die Tiere in unseren Wäldern besonders aktiv. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte gerade auf Landstraßen vorausschauend fahren.

Tipp Nr. 2
Wildunfälle sind nicht immer vermeidbar: Das Risiko wird aber minimiert, wenn man in wildreichen Gebieten genügend Abstand zum Vordermann hält. Denn vielleicht muss dieser wegen Wild auf der Fahrbahn plötzlich abbremsen. Wildwechselschilder sollten unbedingt beachtet werden, denn sie stehen tatsächlich nur dort, wo mit starkem Wildwechsel zu rechnen ist.

Tipp Nr. 3
Die Fahrbahnränder sollte man stets im Auge behalten. Da Tiere oft in Rudeln auftreten, muss man mit mehreren rechnen, die die Straße auf kürzestem Weg überqueren. Sobald man Wild auf oder neben der Fahrbahn wahrnimmt, Geschwindigkeit reduzieren und abblenden. Keinesfalls waghalsige Ausweichmanöver unternehmen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei besteht die Gefahr, in den Gegenverkehr zu geraten oder von der Fahrbahn abzukommen.

Tipp Nr. 4
Lässt sich eine Kollision nicht vermeiden, Lenkung festhalten und versuchen, dem Verlauf der Straße zu folgen. Eine Vollbremsung nur dann durchführen, wenn kein Fahrzeug nachfolgt.

Tipp Nr. 5
Kommt es doch zu einem Zusammenstoß, sofort anhalten, die Unfallstelle sichern und die Polizei, wenn erforderlich auch die Rettungsdienste, verständigen. Sofern es möglich ist, sollte man ein totes Tier zur Vermeidung von Folgeunfällen von der Fahrbahn entfernen. Wegen der Tollwutgefahr ein Tier aber nicht mit bloßen Händen anfassen. Verletzte Tiere nicht berühren. Keinesfalls sollte man ein angefahrenes Tier aus falsch verstandener Tierliebe mitnehmen.

Tipp Nr. 6
Informieren Sie bei einem Wildunfall die Polizei.

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