Dolphins empfangen starke Hamburger

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Der holländische Nationalspieler Mattijs Bellers (weißes Trikot) wird mehr und mehr zu einem wichtigen Faktor im Team der Dolphins. Foto: Sandra Wagner/Doneck Dolphins

TRIER. Nach dem schon fast sensationellen Sieg der Doneck Dolphins Trier am vergangenen Wochenende in Zwickau kommt es am Samstag (16 Uhr, Arena Trier) an der Mosel zum Spitzenspiel der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga. Mit den BG Baskets Hamburg kommt eine Mannschaft in die älteste Stadt Deutschlands, die allerdings bisher noch ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist.

„Ja, wir waren schon ein bisschen überrascht, dass der Erfolg am letzten Wochenende so deutlich ausgefallen ist“, gibt Otmar Passiwan, der Vorsitzende der Dolphins zu. Dass es gegen die BG Baskets Hamburg am Samstag schwerer werden wird, weiß Spielertrainer und „Ober-Delphin“ Dirk Passiwan: „Hamburg ist für mich klarer Playoff-Kandidat. Sie sind schlecht in die Saison gestartet, allerdings ist es ein Team mit vielen Nationalspielern, die brandgefährlich sind.“

Dass die Hamburger eher schleppend in die Saison gestartet sind (2 Siege, 2 Niederlagen) ist darauf zurückzuführen, dass zwei Leistungsträger der Elbstädter erst in der letzten Woche zur Mannschaft gestoßen sind. Hiro Kozai und Reo Fujimoto kämpften mit der japanischen Nationalmannschaft um die Qualifikation für die Paralympics in Rio de Janeiro im kommenden Jahr.

„Durch das Fehlen der Japaner waren die Hamburger arg geschwächt“, sagt Passiwan junior, „jetzt sind beide wieder mit an Bord, was die Gäste deutlich gefährlicher macht.“ Dass das Team von Cheftrainer Holger Glinicki jedoch nicht nur aus den beiden Japaners besteht, zeigt ein Blick auf die Scorecard der letzten Woche. Fujimoto war zwar mit 23 Punkten erfolgreichster Scorer seiner Mannschaft, mit dem Schweizer Nationalspieler Philipp Häfeli (19 Punkte, 7 Rebounds), dem niederländischen Auswahlspieler Mustafa Korkmaz (14 Punkte, 13 Assists) und der deutschen Nationalspielerin Gesche Schünemann (13 Punkte) konnten gleich drei weitere Akteure zweistellig punkten.

Dirk Passiwan: „Wir müssen alles abrufen, was wir können, um ein gutes Spiel gegen die Hamburger zu liefern. Wir sind trotz der Tabellensituation Außenseiter. Wir haben hart trainiert und versuchen, an das Spiel in Zwickau anzuknüpfen, um vielleicht die zwei wichtigen Punkte im Kampf um die Playoffs in Trier behalten zu können. Ein weiterer Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wäre schon extrem wichtig.“

[td_text_with_title custom_title=“Extra Kooperation“] Um einen noch höheren Zuschauerzuspruch und damit mehr Rückenwind zu haben, kooperieren die Dolphins ab sofort mit den Gladiators Trier. Die Kombitickets können ausschließlich an der Tageskasse der Dolphins erworben werden und gelten beim Spiel der Gladiators in der Sitzplatzkategorie 4. Die Kosten für den Doppelspieltag belaufen sich dann auf 15 € für Erwachsene, 10 € für die ermäßigte Karte und 6 € für Kinder unter 14 Jahren. Dauerkartenkunden der Rollstuhlbasketballer bezahlen für das Spiel der Gladiators 5 €.
Einzeltickets für Jahreskartenbesitzer der Gladiators kosten 5 € (Normalpreis) beziehungsweise 3 € (ermäßigt).

DONECK Dolphins Trier (Kader): Mattijs Bellers, Edgaras Ciaplinskas, Frank de Jong, Florian Ewertz, Alieu Faal, Tracey Ferguson, Valeska Finger, Tommie Gray, Martin Koltes, Dirk Passiwan

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