Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Das nächste Topspiel – Dolphins müssen nach Zwickau

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Nur nicht aushebeln lassen lautet das Motto auch für Florian Ewertz beim Gastspiel der Dolphins in Zwickau. Foto: Sandra Wagner/Doneck Dolphins Trier

TRIER. Nach der Niederlage gegen die RSB Thuringia Bulls am vergangenen Wochenende steht das nächste schwere Spiel für die DONECK Dolphins Trier an. Die Moselaner treten bei den BSC Rollers Zwickau (Sonntag, 14 Uhr, Großsporthalle am Scheffelberg) an, die sich nach einer überraschend deutlichen Niederlage gegen Aufsteiger USC München wieder gefangen haben und punktgleich mit Trier auf Rang 3 der RBBL stehen.

Ähnlich wie die Dolphins befinden sich die Gastgeber im Umbruch und mussten neue Spieler in ihr Team integrieren. Nach dem insolvenzbedingten Neustart in der vergangenen Saison hat sich bei den Sachsen einiges verändert. Mit neuem Namen und vielen neuen Gesichtern will man dennoch weiter zur Creme im deutschen Rollstuhlbasketball gehören. Dass dies funktioniert, ist nicht unbedingt selbstverständlich. Bislang ist man in der Trabbi-Stadt jedoch auf einem guten Weg. Auch die Niederlage im ersten Spiel der Saison gegen den starken Aufsteiger aus München (57:87) hat das neu formierte Team um Dauerbrenner Rostislav Pohlmann nicht geschockt. Mit zwei Siegen gegen Kaiserslautern und Köln konnte sich Zwickau schnell fangen und steht im oberen Drittel der Tabelle.

„Das wird kein leichtes Spiel für uns“, so „Ober-Dolphin“ Dirk Passiwan, „Zwickau ist gut in die Saison gestartet. Wir müssen versuchen, Pohlmann und auch den zweiten Center, Vaytautas Scuca, in den Griff zu bekommen. Es wird sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe zwischen zwei Teams, die von der Spielanlage sehr ähnlich sind.“

Spielertrainer Passiwan, der in den letzten Spielen fast Alleinunterhalter seiner Mannschaft war, weiß, worauf es in Zwickau ankommen wird: „Wir haben in der Defensive gar nicht so schlecht gestanden. Allerdings müssen wir in Zwickau damit anfangen, unser Offensivspiel auf mehrere Schultern zu verteilen. Wir haben einige Spieler, die gut punkten können.“

„In der letzten Woche wurden wir liebevoll als ‚RSC Dirk Passiwan Trier‘ beschrieben. Sicherlich wissen wir, was wir an Dirk haben. Allerdings wissen wir auch, dass wir weitere Scorer in unseren Reihen haben, die allesamt in der Lage sind, ein Spiel zu entscheiden“, sagt Vater Otmar Passiwan, der Vereinsboss, „und die brauchen wir auch.“ Wie schon in der letzten Woche wird den Dolphins in Zwickau die lettische Nationalspielerin Diana Dadzite fehlen. Die Spielmacherin bereitet sich in Katar auf ihren Start bei der Rollstuhlbasketball-WM vor.

Doneck Dolphins Trier (Kader): Mattijs Bellers, Edgaras Ciaplinskas, Frank de Jong, Florian Ewertz, Alieu Faal, Tracey Ferguson, Valeska Finger,Tommie Gray, Martin Koltes, Anni Nickels, Dirk Passiwan, Edwin Klein

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