Studienbetrieb an der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues offiziell eröffnet

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Bildquelle: pixabay

BERNKASTEL-KUES. Die offizielle Gründung der Cusanus Hochschule liegt genau 100 Tage zurück. Nun wird der Studienbetrieb der Cusanus Hochschule offiziell eröffnet.

In der Zwischenzeit hat sich viel getan – Professorinnen und Professoren wurden berufen, Studierende aus ganz Deutschland haben sich in die beiden Studiengänge Ökonomie und Philosophie eingeschrieben, Förderinnen und Förderer stellten Stipendien bereit und die ersten studentischen Forschungsprojekte sind gestartet.

Sei es die Herbstakademie, zu der mehr als 60 Studierende aus ganz Deutschland für eine Woche nach Bernkastel-Kues kamen, das Bildungsgespräch der Cusanus Studierendengemeinschaft in der Güterhalle, das Engagement einzelner Studierender in der nachmittäglichen Schülerbetreuung oder ihre die Mitarbeit bei kulturellen Veranstaltungen – das Hochschulleben ist in der Moselstadt angekommen.

Anlässlich der feierlichen Eröffnung des Semesters am heutigen Samstag lädt die Hochschule zu einer öffentlichen Hochschulwoche ein. In dieser Woche können Interessierte bei dem Hintergrundgespräch zur Hochschule, verschiedenen Vorträgen und einem Konzert die Cusanus Hochschule kennen lernen. „Das Konzert findet im Rahmen eines Forschungsprojektes des Philosophiestudenten Jakob Bergsma statt. Der Göttinger Knabenchor wird dafür zu Gast in der Moselstadt sein. Hier zeigt sich schon die Zusammenarbeit und Integration der Hochschule mit dem Standort Bernkastel-Kues. Denn das Konzert am Dienstagabend in der Kirche St. Michael ist durch die vor Ort ansässige St. Michaelsgesellschaft mit ermöglicht worden“, erläutert Vizepräsident und Leiter des Institutes für Philosophie der Hochschule Harald Schwaetzer.

Damit nun knapp vierzig Studierende an der Hochschule studieren können, wurde mit Hilfe von Schenkerinnen und Schenkern aus Wissenschaft, Unternehmen und der Zivilgesellschaft einen Stipendienfonds aufgebaut. „Wir wollen für alle das Studium ermöglichen. Studiengebühren von 300 bis 600 Euro im Monat sind nicht für jeden zu stemmen“, erklärt Lydia Fechner vom Institut für Philosophie. Elisabeth Rieger wird im Rahmen ihres Forschungsprojektes von einem mittelständischen Familienunternehmen aus Kassel unterstützt: „In meinem Forschungsprojekt geht um eine Unternehmensfrage, die ich innerhalb meines Masterstudiengangs Ökonomie herausarbeiten werde. Das ist im Grunde das Besondere an der Lehre der Cusanus Hochschule – hier werden Fragestellungen aus der Praxis in Zusammenarbeit mit den betroffenen Unternehmen ins Studium mit eingebunden.“

Mit der offiziellen Eröffnung des Studienbetriebs feiern Hochschule, Stadt und Region einen weiteren Erfolg des gemeinsamen Engagements für neuartige Hochschulbildung. Sie stellen damit gemeinsam die Frage an die Gesellschaft, inwiefern sie diesen Bildungsort weiterhin ermöglichen und gestalten will.

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