ALFA: Peter Müller als Direktkandidat zur Landtagswahl nominiert

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Bildquelle: ALFA

TRIER. Am Dienstag wurde in einer Wahlkreisversammlung der Partei „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) in Trier, Peter Müller als Direktkandidat für die Landtagswahl im März des nächsten Jahres in Rheinland-Pfalz nominiert. Der 62-jährige Versicherungsangestellte aus Pluwig, der auch für ALFA im Kreistag Trier-Saarburg Mitglied ist, wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern unter der Versammlungsleitung von Uwe Zimmermann, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der ALFA Rheinland-Pfalz, gewählt. Als Ersatzkandidat wählten die Mitglieder den 33-jährigen Bilanzbuchhalter Michael Fritzen aus Thomm.

Peter Müller zu seiner Nominierung: „Ja – ich sehe es aus vielen persönlichen Gesprächen in unserer Region als bitter notwendig an, den Menschen in unserem Land eine echte Wahlalternative zu den etablierten Parteien zu bieten: Keine Leute, die mit Füßen und Parolen, sondern mit Herz, gesundem Menschenverstand, Kompetenz, Lebenserfahrung und der notwendigen Zivilcourage argumentieren. Ich habe alle, die für die Landesliste der Partei ALFA kandidieren, persönlich kennengelernt: Sie entsprechen den oben genannten Kriterien, sie sind alle wählbar. Dafür stehe ich mit meinem Namen.“

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Damit der Wahlvorschlag anerkannt wird, müssen nun 125 Unterstützungsunterschriften von Bürgern im Wahlkreis gesammelt werden. „Bisher haben wir sehr viel Zuspruch der Bürger erhalten, daher sehen wir der Herausforderung mit den Unterschriften gelassen entgegen. Fast täglich erreichen uns Mitteilungen von Bürgern, welche sich nach jahrelanger Skandalpolitik der SPD und den Grünen wieder eine bessere Politik für Rheinland-Pfalz wünschen. Ob Nürburgring, Flughafen Zweibrücken, die unkontrollierte Energiewende oder die extreme Verschuldung von Land und Kommunen. Die Landesregierung hat vielfach versagt und eine Besserung ist nicht in Sicht“, sagt Michael Fritzen, Ansprechpartner der ALFA für die Region Trier.

Hintergrund:

Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch – ALFA wurde vergangenen Juli in Kassel unter anderem von AfD Gründer Prof. Dr. Bernd Lucke ins Leben gerufen. Im September wurde der Landesverband Rheinland-Pfalz gegründet und hat bereits eine Landesliste zur Teilnahme an der Landtagswahl 2016 in Rheinland-Pfalz aufgestellt. Spitzenkandidat ist der Saarburger Maschinenbauingenieur Prof. Dr. Uwe Zimmermann.

In Rheinland-Pfalz möchte man in den nächsten Wochen mit „vernunftorientierter Politik“ dichter an die Bürger rücken. Dazu soll auch ein Regionalverband gegründet werden, welche die Stadt Trier, sowie die Kreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und den Kreis Vulkaneifel umfasst. Weiter Regionalverbände sind in Planung, sodass ALFA flächendeckend in Rheinland-Pfalz vertreten ist. Derzeit sind in Deutschland mehr als 2.000 Menschen bei ALFA aktiv, davon rund 200 in Rheinland-Pfalz.

Ansprechpartner für die Region Trier ist
Michael Fritzen, michael.fritzen@alfa-rlp.de

5 KOMMENTARE

  1. Ich hatte ja schon mal was geschrieben zu Protestparteien und deren meist stattfindender Selbstzersplitterung. Da haben wirs also wieder: AfD:2= Afd + Alfa. Oder anders ausgedrückt: Eine Gruppe idealistischer Personen gründet eine Protestpartei. Ein Konsens über gemeinsames Vorgehen wird nicht gefunden, deshalb zersplittert sich die Partei weiter, weil jeder unbedingt seinen Kopf durchsetzen will, und deshalb ist die Aufgabe von Protestparteien meist nur, den etablierten Parteien zu zeigen, wo Nachbesserungsbedarf bei deren eigenem Handeln besteht, sobald die Nachbesserung erfolgte verschwinden die Protestparteien meist wieder in der Versenkung. Von seiner Biographie her kann man jetzt auch nicht viel mehr über Peter Müller sagen als dass er bemüht aussieht aber sicher keine umfassende Sichtweise der Dinge hat, als Versicherungsangestellter aus Pluwig kann man wohl auch nicht mehr sein. Der Name Alfa ist auch nicht besonders fantasievoll, Alfa ist eigentlich eine Spezialeinheit der russischen Streitkräfte.

    • Ich finde es nicht sehr glücklich von Ihnen, einen Menschen auf seine Berufsbezeichnung zu reduzieren. Im übrigen habe ich auch ein Studium abgeschlossen und neun Jahre erfolgreich als Fertigungs- und Projekting. gearbeitet. Meinen jetzigen Beruf habe ich mir selbst ausgesucht und die vorherige Tätigkeit selbst gekündigt.
      Weitere Einzelheiten zu diesem Berufswechsel gerne im persönlichen Gespräch.

      Zur Protestpartei:
      Natürlich gibt es keinen Grund, eine neue Partei zu gründen oder sich dort zu engagieren, wenn alles für uns Bürger einigermaßen zufriedenstellend läuft. Was aber seit etlichen Jahren mit unserem, mit dem Geld der arbeitenden Bevölkerung geschieht, ist gelinde gesagt, nicht mehr zufriedenstellend.
      Im Jahre 2008 trat es für mich und viele andere zum ersten Mal offen zu Tage: Mit den tausendfachen Summen, die für die Sanierung von unseren Schulen, Straßen, Brücken, … nötig wären, wurden die Zocker vor ihren Verlusten „alternativlos“ gerettet.
      Fehler bei der Parteigründung:
      Bernd Lucke und Kollegen wagten den Schritt, eine Partei zu gründen. Ich sah diese Alternative zu den ´Etablierten´ und trat bei. Ebenso taten es viele, leider auch zu viele aus dem rechtsextremen Lager, was zu spät erkannt wurde und dann nicht mehr zu korrigieren war, siehe Bundesparteitag in der Grugahalle in Essen, wo Lucke Im Sommer d. J. gnadenlos ausgebuht wurde.
      Die „Gemäßigten“, so auch ich, waren am 2. Tag, bei der weiteren Bundesvorstandswahl nicht mehr anwesend.
      Es ist zwar sehr bitter und schade, aber um sich weiter eine politische Stimme zu verschaffen, musste Lucke eine neue Partei gründen und ich war dabei.
      … Wenn es aber dann wenigsten zu Nachbesserungen führt, dann hat sich der Aufwand doch schon etwas gelohnt.
      Mein Schlusswort zu Ihrem Statement: Von denen, die einfach nur „meckern“ haben wir viel zu viele, von denen, die etwas tun oder zumindest das honorieren, was andere tun, leider viel zu wenige.

      Liebe Grüße
      Peter Müller

  2. Die Personen der Alfa, die als Kandidaten für versch. Wahlen aufgestellt sind, zeigen recht dürftige Qualifikationen in politischer Hinsicht. Es zeigt sich mehr als NOTBESETZUNG. Na ja, bei rd. 200 Mitgliedern in RLP, mehr Qualität geht halt nicht.
    Klar, ein Versicherungsvertreter im Landtag, das ist wichtig.

    • also mir ist im Landtag ein gestandener Versicherungsvertreter, der zudem auch noch Diplom-Ingenieur ist, tausendmal lieber als so mancher Lehrer oder Beamte.
      Mal sehen, vielleicht bekommt Luckes Alfa meine Stimme. Jedenfalls besser als nicht zu wählen. Abgesehen davon sind alle anderen zur Zeit nicht wählbar.

  3. Ja schickt nur die qualifizierten Leute in den Bundestag, das sind dann ja Juristen und Beamte, und was haben die in den letzten 10 -15 Jahren aus unserer Republik gemacht ? Einen Selbstbedienungsladen für Reiche , Grossunternehmen, Banken und Asylsuchenden.
    Der kleine Bürger lässt sich treten, schweigt und zahlt , getreu der den Deutschen eigenen Obrigkeitshörigkeit.

    Dann seid doch froh wenn mal eine andere Klientel in den Bundestag kommt als nur unsere so Elitären.

    Ausserdem, wo ist das Problem man DARF eine Partei gründen. Erst Gemecker über die bestehenden Parteien und dann Gemecker wenn sich eine neue Partei etablieren will, hatten wir doch auch schon bei den Grünen, die es ja mittlerweile geschafft haben ihre Ideale der Machtpolitik zu opfern.
    Manchmal glaube ich die Deutschen verdienen eine Diktatur , nur dann sind sie zufrieden.

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