Craft Brewing: Trierer Bierfestival am 16. und 17. Oktober

0
Das Team steckt in den Vorbereitungen zum diesjährigen Trierer Bierfestival. // Foto: Kraft Bräu - facebook.com/kraftbraeu

Bildquelle: Kraft Bräu

TRIER. Ob Maibock, Hefeweizen oder India Pale Ale: In Olewig werden bereits seit mehr als 25 Jahren naturtrübe Biere nach traditionellem Reinheitsgebot gebraut. Von deren Qualität überzeugen sich Interessierte bei regelmäßigen Tastings in der ersten Trierer Hausbrauerei „Kraft Bräu“. Während einer Führung durch die Brauerei lernen die Gäste von Biersommelier Sebastian Nguyen alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Kreationen kennen und haben dabei die Möglichkeit, eine Auswahl der preisgekrönten Produkte zu verkosten.

Zusätzlich zu diesen regelmäßigen Tastings findet mit dem 2. Trierer Bierfestival am 16. und 17. Oktober ein zusätzliches Highlight für Bierfreunde statt. Mit mehr als 100 Biersorten und 14 Brauern zieht es die Besten der Craft Beer-Szene aus ganz Deutschland in die Moselstadt. Bereits die erste Veranstaltung im Oktober 2014 war ein voller Erfolg.

Zu den teilnehmenden Brauern gehören auch die des beliebten Trierer Petrusbräu. Die Bierbrauer aus der Trierer Windmühlenstraße laden bei dem diesjährigen Bierfestival zur Verköstigung von ihrem Pilsener, dem Spezial, dem Weizen, dem Lemon Drop Lager und auch – passend zu dem aktuellen Temperatursturz – zu „Glühbier“ ein. Diese außergewöhnliche Kreation wird auf Basis des Spezial um Honig und Gewürze ergänzt und verspricht einen köstlichen Herbst- und Wintergenuss. Bereits jetzt ist diese Schöpfung der von „Petrus gesandten Bierspezialisten“ im Brauereiausschank „Zum Petrusbräu“ in der Kalenfelsstraße erhältlich.

In diesem Jahr bietet das Bierfestival also noch mehr Vielfalt und dazu ein Rahmenprogramm aus Brauerei-Führungen und einen Workshop zum Thema „Bier & Schokolade“. Im überdachten Innenhof des Biergartens in Olewig heißt es dann – Verkostungsglas zur Hand nehmen und sich auf genussvolle Erkundungstour begeben.

Neben den Spezialitäten der verschiedenen Braukünstler bietet das Bierfestival auch passende Street Food-Kreationen.

Craft Beer

Craft Beer und der Begriff des craft brewing (aus dem englischen „craft“ für Handwerk oder handwerkliches arbeiten) steht für handwerklich gebrautes Bier aus Brauereien, die von den großen Brauereigruppen unabhängig sind und ihre Biere als besonders exquisit und den Herstellungsprozess als traditionell und sorgfältig bezeichnen.

Was als Trend in den 1970er Jahren in den USA begann, verbreitet sich seit einigen Jahren in der ganzen Welt. Der Vorteil der Craft Beer-Bewegung liegt darin, von standardisierten Geschmacksrichtungen abweichen zu können und die Freiheit zu Experimenten mit außergewöhnlichen Aromen zu erhalten. Deutsche Mikrobrauereien, Brauereien mit geringer Herstellungsmenge, verwenden dabei oftmals verschiedenste natürliche Aromen und Zusätze, die vom klassischen Reinheitsgebot abweichen.

So verändern die Mikrobrauereien auch die deutsche Bierszene. Dabei gehört die Trierer Hausbrauerei „Kraft Bräu“ zu den Erfolgreichsten. Bei Meinigers International Craft Beer Award im März 2015 wurden die Trierer Biere erneut prämiert – Silbermedaillen gingen an das „Bourbon Chocolate Stout“ in der Kategorie Porter/Stout sowie das „Kraft Bräu Hefeweizen“. Die „Kraft Bräu Edition India Pale Ale“ erhielt als einziges in seiner Kategorie eine Goldmedaille.

Die Auszeichnungen bestätigen die Arbeit von Biersommelier Sebastian Nguyen und Eigentümer Klaus Tonkaboni. Ursprüngliche Braukunst paaren die beiden Experten mit neuartigen Rezepturen. Die Verwendung reinster, natürlicher Zutaten garantiert dabei die Qualität der Erzeugnisse.

Deren Geschmacksvielfalt reicht vom klassischen Hellen mit einer dezenten Malzigsüße über ein untergäriges Dunkles mit Kakao- und Nussnote bis zum würzigen Weizenbock.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.