Topspiel im Moselstadion – Heute kommt Meister Kickers Offenbach

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Foto: Offenbacher Kickers

Bildquelle: Offenbacher Kickers

TRIER. Eintracht Trier gegen Kickers Offenbach. Knapp eine Woche nach dem Spiel in Kassel steht für die Moselaner das nächste Traditionsduell an. Immer wieder kreuzten sich die Wege der beiden Vereine, sei es in der zweiten Liga, in der damals noch dreigleisigen Regionalliga oder in Relegationsspielen um den Aufstieg. Am Montag (20.15 Uhr, Moselstadion) kommt es zur Neuauflage dieses Duells. Das Spiel wird live von Sport1 übertagen.

Nach den Spielen gegen den 1.FC Saarbrücken (2:3) und bei Hessen Kassel (2:0) wartet der nächste Kontrahent aus der Spitzengruppe der Fußball-Regionalliga Südwest auf die Eintracht. Gegen den amtierenden Meister will Trainer Peter Rubeck die Heimbilanz verbessern. „Wir müssen uns zuhause endlich für den Aufwand belohnen“, gibt der Trierer Trainer die Marschroute vor.

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Auswärts ist die Bilanz der Eintracht weiter makellos. Am Dienstag konnten die Moselstädter auch das sechste Spiel siegreich und ohne Gegentor gewinnen. Im Moselstadion hat das Team bisher spielerisch durchaus überzeugt, der Ertrag war aber zu gering. „Daran arbeiten wir jetzt“, meint Rubeck. Die magere Ausbeute der Trierer im eigenen Stadion ist den Gästen natürlich nicht verborgen geblieben. Trainer Rico Schmitt: „Wir wissen, dass sich die Trierer auswärts leichter tun als zu Hause, wo sie mehr Initiative übernehmen müssen. Aber wir sollten das nicht überbewerten. Trier hatte auch in den fünf Heimspielen stets die Chance, einen Dreier zu landen.“

Der Gegner aus Hessen feierte in der vergangenen Saison mit 79 Punkten souverän die Regionalliga-Meisterschaft. In der Relegation scheiterten die Kickers jedoch am 1.FC Magdeburg. Auch in dieser Saison hat der OFC eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Die Hessen rangieren mit einem Punkt Vorsprung vor der Eintracht auf dem vierten Rang. Bislang herausragend ist die Offenbacher Offensive, die mit 29 Toren die torgefährlichste der Liga ist.

„Diese Zahlen sagen alles, da hat der OFC mit das Beste was die Liga zu bieten hat. Besonders nach Standards strahlen sie große Gefahr aus“, urteilt Peter Rubeck. „Sie spielen körperlich robust. Insgesamt hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht viel geändert. Sie stehen absolut verdient in der Spitzengruppe.“

Christian Telch, der in von 2010 bis 2012 für Offenbach kickte, sieht das genauso. Er unterhält noch Kontakte zu früheren Mitspielern. „Mit Torhüter Daniel Endres tausche ich mich noch regelmäßig aus“, berichtet der Mittelfeldspieler, der mit seinem Freistoßhammer aus gut 35 Metern den Trierer Sieg bei Hessen Kassel einleitete und das 2:0 durch Christoph Buchner vorbereitet hatte. Ob er in Zukunft fest für die Standardsituationen eingeplant ist, möchte er jedoch nicht bejahen, „weil das bei uns immer situationsbedingt ist“.

Auf seinen besten Torschützen muss Peter Rubeck in diesem Spitzenspiel verzichten. Dennis Gerlinger (6 Saisontreffer) plagen muskuläre Probleme. „Er muss sich jetzt endlich auskurieren. Es bringt nichts, wenn er nicht richtig fit wird. Aber genau dafür haben wir einen breiten und guten Kader“, sagt der Coach. Derweil steht Christoph Buchner nach seiner langen Verletzungspause wieder als komplette Alternative zur Verfügung. Gegen Hessen Kassel wurde der Verteidiger eingewechselt und meldete sich mit einem Tor eindrucksvoll zurück.

Benedikt Koep, der beim 2:0-Sieg in Kassel am Dienstag nach einer Tätlichkeit seines Gegenspielers ausgewechselt werden musste, hat inzwischen wieder mit dem Lauftraining begonnen. Die Zeichen für einen Einsatz gegen Offenbach stehen gut. Sünder Shqipon Bektashi, dessen Griff in die Weichteile vom Schiedsrichter nicht bemerkt, von den Fernsehkameras aber dokumentiert worden war, ist inzwischen vom Sportgericht des Ligaverbands für sieben Meisterschaftsspiele plus fünf auf Bewährung gesperrt worden.

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