Hohe Hürde Paderborn – Gladiators erstmals mit Alexander Engel

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Dwayne Evans beim Dribbling. Der Allrounder war bisher der konstanteste Akteur im Kader der Gladiators. Foto: Helmut Thewalt

TRIER. Nach zwei knappen Niederlagen in Folge nehmen die Gladiators Trier in der ProA einen neuen Anlauf auf den zweiten Saisonsieg. Die Moselaner sind zu Gast bei den Finke Baskets Paderborn (Sonntag, 17 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz). Es ist das Duell zweier ehemaliger Erstligisten, in dem die Gastgeber, mit 4:2 Punkten gestartet, nach Ansicht von Triers Coach Marco van den Berg „leichter Favorit“ sind.

Mit der Leistung gegen Vechta, die mit einer unglücklichen 75:78-Niederlage endete, haben sich die Gladiators aber nicht nur Selbstvertrauen geholt sondern auch Respekt beim Gegner verschafft. Paderborns Coach Uli Naechster warnt vor den Gästen, die gegen den Ligafavoriten „eine bärenstarke Leistung“ gezeigt hätten. Marco van den Berg ist mit der Entwicklung seiner Schützlinge im Großen und Ganzen zufrieden, vor allem was die ganz jungen Akteure aus dem eigenen Nachwuchs angeht: „Sie befinden sich alle auf einem guten Weg. Natürlich müssen sie noch viel lernen. Wir wollen ihnen aber auch die Zeit dafür geben. Die Richtung jedenfalls stimmt.“ Das gilt auch für den ältesten unter den Trierern, Kilian Dietz. „Er macht das, was wir von ihm erwartet haben, er gibt immer alles, kämpft bis zum Umfallen und ist damit ein wichtiger Faktor für uns unter den Brettern.“ Zumal Justin Raffington lange ausfallen wird. Der Center hatte sich beim Spiel in Köln das Knie verdreht. Die Diagnose: das „Retinaculum lexorum“ ist angerissen. Dieses Band ist für die Stabiliät der Kniescheibe unerlässlich. Da es nicht abgerissen ist, soll die Verletzung konservativ behandelt werden. Aber auch die Schonung kann eine Pause bis zum Jahresende nach sich ziehen.

Bessere Nachrichten gibt es von der Aufbauposition. Die ursprünglich gesetzten Simon Schmitz und Alexander Engel konnten bisher noch nicht eingesetzt werden. In Paderborn, konnte der als Back-up für Schmitz vorgesehene Engel seine ersten Einsatzminuten bekommen. „Er hat schmerzfrei trainieren können“, sagt van den Berg, „er fährt auf jeden Fall mit nach Paderborn. Ich plane auch, ihm einige Minuten zu geben.“ Der Coach stellt aber auch klar, kein Risiko eingehen zu wollen, zumal der nachverpflichtete Kevin Smit und die Nachwuchsspieler Marian Dahlem, Luca Breu und Rupert Hennen bisher gute Leistungen gezeigt haben.

In Paderborn wird wohl eine ähnliche Leistung erforderlich sein, wie gegen Vechta – hoffentlich dann mit einem besseren Ende. Mit 20,3 Punkten und 5,7 Assists im Schnitt ist Chase Adams Regisseur und Topscorer in Personalunion. Dazu kommen noch sechs Rebounds und sechs Steals. „Ihn einigermaßen zu kontrollieren, wird ein Schlüssel zum Erfolg sein“, sagt van den Berg. Adams hat im Gegensatz zu den US-Boys im Trierer Trikot jede Menge Europa-Erfahrung. Seit 2010 ist er in Österreich und Deutschland auf Korbjagd.

Mit Ivan Buntic treffen die Trierer auch auf einen guten Bekannten. Der 24-jährige Center spielte in der Saison 2008/09 für das TBB Junior Team und stand auch mehrfach im Kader des damaligen Bundesligateams.

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