Eintracht Trier macht Flüchtlingskinder froh

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Torge Hollmann (Mitte links) und Robin Garnier im Kreis der Flüchtlingskinder. Foto: Eintracht Trier

TRIER. Bereits beim vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken wurde für das Fest von den Initiatoren gesammelt: Bei der Refugees-Welcome-Party im Ex-Haus war auch Eintracht Trier zu Gast. Torge Hollmann und Robin Garnier spielten mit den Kids Fußball und überreichten Kleider- und Ballspenden.

Das Ex-Haus wurde am Sonntag zur Stätte besonderer Begegnungen. Zur Refugees-Welcome-Party waren viele Flüchtlinge und Einheimische gekommen, um gemeinsam ein Fest der Willkommenskultur zu feiern. „Aus einer spontanen Idee wurde innerhalb kurzer Zeit eine große Sache“, beschrieb Initiator Klaus Plein die Entwicklung der letzten Wochen. „Ich habe die Bilder von Heidenau im Fernsehen gesehen und wie dort mit Flüchtlingen umgegangen wurde. Zu meiner Frau habe ich dann gesagt: wir müssen was tun.“ Im Ex-Haus, wohin er wegen seine musikalische Leidenschaft einige Verbindungen hat, fand seine Idee Anklang. In kürzester Zeit wurde das Fest auf die Beine gestellt. Speisen und Getränke konnten dank Spenden kostenlos angeboten werden. Um das zu finanzieren, stellten die Helfer unter anderem einen Spendenstand beim Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken auf.

Neben Musik, Speisen und Getränken wurde den Kindern ein umfangreiches Spiel- und Abenteuerprogramm geboten. Im Hof konnte geklettert werden. In der Turnhalle regierte der Ball. Die Eintracht-Spieler Robin Garnier und Torge Hollmann leiteten einige Trainingseinheiten mit den Kindern und sorgte für strahlende Augen. Über zwei Stunden jagten rund 30 Kinder dem runden Leder hinterher. Alles unter professioneller Anleitung der beiden SVE-Spieler.

Darüber hinaus brachte Eintracht Trier Sportbekleidung und Bälle als Spende mit, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Denn besonders an Sportausrüstung mangelt es in den Aufnahmeeinrichtungen. Eintracht Trier freut sich, hier helfen zu können. „Es hat riesigen Spaß gemacht“, sagte Torge Hollmann, „besonders schön ist es, wenn auch die Kinder begeistert sind. Ich habe viele lächeln sehen und lachen hören.“

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