Erster Doppelpack der Saison – Gladiators in Köln und daheim gegen Vechta

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Auf Eric Andersons Punkte werden die Gladiators in Köln nicht verzichten können. Gegen Baunach war er wegen früher Foulbelastung kein Faktor. Foto: Helmut Thewalt

TRIER. Nach dem 78:68-Auftaktsieg gegen die Baunach Young Pikes stehen für den ProA-Ligisten Gladiators Trier zwei ungleich schwierigere Aufgaben auf dem Programm. Bereits am heutigen Freitag kommt es zum Gastspiel bei den RheinStars Köln (20 Uhr, ASV-Sporthalle, Olympiaweg 3, 50933 Köln) am Sonntag trifft das Team von der Mosel in der heimischen Arena auf den Meisterschaftsfavoriten Rasta Vechta.

Wie schon im Auftaktspiel treffen die Gladiators auch in Köln auf einen Club, der eine ähnliche Philosophie verfolgt. Beide Vereine setzen klar auf die Jugend. Altersdurchschnitt bei Köln 22,3 Jahre, bei Trier 21,1 Jahre. Im Unterschied zu Baunach haben die Kölner aber einige routinierte Akteure in ihren Reihen. Allen voran Bernd Kruel. 39 Jahre ist „der Storch“, der in der Bundesliga für Phoenix Hagen und die Skyliners spielte mittlerweile alt, in punkto Rebounds ist der Ex-Nationalspieler noch immer eine Bank. Zum Saisonauftakt, beim Sieg 79:68-Erfolg der RheinStars in Leverkusen, fehlte Kruel allerdings.

Bei den Kölnern, die wie die Trierer auch schon bessere Zeiten erlebt haben, bestimmt ein Trio den Rhythmus. Mit Spielmacher David Downs und den Brettspielern Lakeem Jackson und Aaron Jones steht und fällt das Spiel. Gegen Leverkusen waren Lakeem Jackson (19 Rebounds/16 Punkte) und Aaron Jones (18/10) die Sieggaranten. Aber auch Spielmacher David Downs kam auf 18 Zähler. Macht zusammen für die drei US-Amerikaner 44 Punkte, dazu noch 13 vom deutschen Power Forward Alexander Foster – da spielen die übrigen Akteure beim Scoring nur eine untergeordnete Rolle. Noch wichtiger aber sind die Rebounds, die Jackson und Jones einsammelten.

Mit Arne Woltmann, dem langjährigen Assistenten des jetzigen Bundestrainers Chris Fleming in Quakenbrück haben die Rheinländer einen erfahrenen Coach auf der Bank, der auch den von Fleming bevorzugten Stil pflegt. Ruhiges, gut organisiertes, kontrolliertes Setplay, mit der klaren Richtung, die Inside-Spieler in Position zu bringen. Defensiv werden die Center und Power Forwards der Moselaner sich nicht noch einmal eine so schwache erste Hälfte leisten können, wie gegen Baunach.

Trainer Marco van den Berg wird denselben Kader aufbieten, wie bei der Saisonpremiere. Simon Schmitz, Alexander Engel (beide verletzt) und Tim Weber (noch ohne Spielgenehmigung) werden fehlen. „Hier treffen zwei Clubs mit Ambitionen aufeinander“, sagt van den Berg, der „ein interessantes, spannendes Spiel“ erwartet. Er weiß aber auch: „Die Aufgabe wird schwieriger, als die gegen Baunach. Wir werden uns vor allem bei den Rebounds deutlich steigern müssen.“

Nicht einmal 48 Stunden nach dem Gastspiel in Köln stehen die Gladiators vor einer mindestens ebenso schweren Aufgabe. Am Sonntag (17.30 Uhr) gibt Rasta Vechta, der Topfavorit auf den Aufstieg, seine Visitenkarte in der Arena Trier ab.

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