900 weitere Flüchtlinge suchen Zuflucht in der Region

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Bildquelle: lokalo.de

TRIER. In der Nacht auf den heutigen Mittwoch sind mehr als 500 zusätzliche Flüchtlinge in Trier eingetroffen.

Ein Großteil der Menschen wurde in der neu geschaffenen und provisorischen Unterkunft in Trier-Euren, einer Halle in der ehemals die Firma Mohr Holzbau ansässig war, untergebracht. Die Halle verfügt über eine geplante Kapazität von zunächst bis zu 300 Plätzen. Weitere Flüchtlinge fanden in den übrigen Unterkünften der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) einen ersten Zufluchtsort.

Bereits für den morgigen Donnerstag werden 400 weitere Flüchtlinge im Zuständigkeitsbereich der Trierer AfA erwartet.

Derweil werden auf dem Flugplatz Bitburg weitere Möglichkeiten geschaffen, den Zustrom an Flüchtlingen zu bewältigen. Die Kapazität von ursprünglich 250 Plätzen soll hier jetzt auf 400 erhöht werden.

Einige Menschen konnten aus den Zelten am Flugplatz in Gebäude des Hotels Eifelstern umziehen. Diese freigewordenen Plätze werden jetzt neu belegt. Ein stillgelegter Hangar auf dem Gelände des Flughafen wird ebenfalls mit Betten ausgestattet.

22 KOMMENTARE

  1. Wenn die noch verbliebenen klar denkenden Menschen dieser politischen Traumtänzerei nicht bald eine Grenze setzen, verspielen wir unsere Zukunft komplett.
    Nachfolgende Generationen werden unsere Dummheit und Trägheit als Grund nennen.

  2. So ist es, Tim. Zurzeit kommen nach Auskunft der Bundespolizei täglich mindestens 10.000 Migranten ins Land, allein im September 2015 waren es soviele wie im ganzen Jahr 2014. Die auf uns zukommenden Probleme in den Bereichen Wohnungsmarkt, Sozialsysteme, Gesundheitswesen, innere Sicherheit, kulturelle, ethnische und religiöse Konflikte – um nur die Hauptproblemfelder zu nennen – werden unser Land massiv überfordern. Die jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind kaum geeignet, daran etwas Grundlegendes zu ändern. Im Prinzip müssten wir sofort die Grenzen zumindest solange schließen, bis die bestehenden Antragsberge abgearbeitet und nicht Bleibeberechtigte abgeschoben sind. Doch dazu fehlt bisher der politische Wille. Am nächsten Dienstag werden wir im Stadtrat auch über dieses Thema diskutieren, wenn es um die Asyl-Kosten für die Stadt Trier geht. Ich bin gespannt, ob die Ratsmehrheit weiter an der völlig verantwortungslosen „Willkommenskultur für Alle“ festhalten wird.

    • Bei allem Respekt für sie persönlich, Herr Frisch, kann ich aber Ihre politischen Ansichten und Ihre Ängste um die Zukunft Deutschlands (was immer das auch sein mag) nur ernst nehmen, wenn Sie und Ihre Partei bereit sind, die Ursache der Flüchtlingsströme zu bekämpfen. Und das ist in erster Linie die Beteiligung an der Destabilisierung anderer Staaten wie Afghanistan, Syrien und Libyen durch deutsche Regierungen. Die Flüchtlingsströme aus diesen Ländern sind erst entstanden, seit die Nato-Staaten, darunter auch Deutschland, direkt oder indirekt in diesen Ländern militärisch aktiv geworden sind. Seit dem Entstehen des Syrienkonfliktes vor etwa drei Jahren haben die Natostaaten und ihre Verbündeten unter dem Namen „Freunde Syriens“ die Gegner Assads logistisch und militärisch unterstützt. Ein solches Verhalten durch Russland wird im Falle der Ostukraine auf das schärfste von den westlichen Staaten verurteilt.
      Seit aber die Gruppen, die bisher vom WEsten unterstützt wurden, als IS und al-Nusra-Front nun eigene Interessen verfolgen, nicht mehr die des Westen, hat der Westen dort eigentlich nichts mehr zu gewinnen. Es gibt kaum noch Kräfte in Syrien, außer vielleicht den Kurden, die bereit sind, für die Interessen des Westens den Kopf hinzuhalten. Es geht also nur noch darum, Assad und dessen Anhänger in der Bevölkerung zu schwächen. Der Frieden soll wie seinerzeit in Vietnam für die Sieger möglichst teuer werden, denn der Sieger wird weder der WEsten sein noch irgendeine Gruppe, die den westlichen Interessen und Gesellschaftsmodell nahe steht.
      Mittlerweile hat der Krieg hat die Städte erreicht, und es ist deren relativ wohlhabende Bevölkerung, die nun nach Westen flieht. Die arme Landbevölkerung verkommt in den Lagern der Türkei, Jordaniens und des Libanon.
      Der Flüchtlingsstrom wird also anhalten, so lange die Kriege im NahenOsten anhalten oder sich sogar vielleicht noch ausweiten auf den Jemen, Libanon und eventuell die Türkei. Glauben Sie, Herr Frisch, dass diese Menschen sich von der Angst der Deutschen vor Überfremdung werden abhalten lassen? Die haben Schlimmeres überwunden als die Zäune Ungarns, die Gefahren des Eurotunnels oder sonstige Versuche der Europäer, sich der Fluchtbewegung zu erwehren. Ihre Politik und die Ihrer Partei führt nicht zur Eindämmung des Flüchtlingsstroms. Ihre ( sicherlich nachvollziehbare) Angst und Warnungen führen vielmehr zu einer Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas. Ich unterstelle Ihnen nicht, dass das Ihre Absicht ist. Aber trotzdem werden die Gefahren gesellschaftlicher Explosionen dadurch größer.
      Was ist zu tun? Im Gegensatz zu Ihnen, Herr Frisch, verfügen die meisten hier auf dieser Seite, die ihrem Unmut über die Verhältnisse Luft machen, nicht über eine Partei im Rücken, die bundesweit organisiert ist. Sie haben also im Gegensatz zu den meisten hier, die nur ihre Empörung, Wut und Angst haben, auch eine gewisse Macht. Ich werde Ihre Angst um die Zustände in Deutschland erst ernst nehmen und als ehrlich empfinden, wenn Sie und Ihre Partei bereit sind, den Protest nicht gegen die Flüchtlinge zu richten sondern gegen eine deutsche Politik, die mit ihren Kriegseinsätzen diese Flüchtlingswellen mit ausgelöst hat. Nutzen Sie die Stimmung in der Bevölkerung und die organisatorische Kraft Ihrer Partei, um zu Protesten gegen die deutsche Kriegspolitik aufzuzrufen. Fordern Sie mit Ihrer Partei das Ende der deutschen Unterstützung für regierungsfeindliche Kräfte in Syrien, so wie die deutsche Politik immer wieder Putin auffordert, die Unterstützung Russlands für die Kämpfer in der Ostukraine einzustellen. Rufen Sie auf zu Demonstrationen gegen die deutsche Kriegspolitik, um die Ursachen der Flucht aus Syrien zu beenden. Daran werde ich Sie und Ihre Partei messen.

      • Werter Herr Rauls,
        die AfD steht den von Ihnen beklagten Kriegseinsätzen des Westens ebenfalls sehr kritisch gegenüber. Bereits 2013 gab es von uns eine Pressemitteilung dazu (http://www.alternativefuer.de/afd-lehnt-militaereinsatz-syrien-ab/) und gerade erst vor wenigen Tagen hat AfD-Bundesvorstand Gauland ausdrücklich auf die Schuld des Westens bei der Destabilisierung des Nahen Ostens hingewiesen (https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/gauland-usa-tragen-grosse-schuld-an-fluechtlingskrise/). Von daher rennen Sie bei mir offene Türen ein. Ich sehe deshalb auch eine große Verantwortung der westlichen Länder für die Bekämpfung des Flüchtlingselends. Ich bin allerdings aus den genannten Gründen der Ansicht, dass wir dies nicht so tun sollten, wie dies im Moment geschieht.

        • Alles schön und gut, Herr Frisch. Redebeiträge in Parlamenten sind immer ein schönes Alibi. Man hat was gesagt, ist nicht erhört worden, und damit hat es sich dann. Aber die Beantwortung der entscheidenden Frage, die ich an Sie und Ihre Partei stelle, sind Sie schuldig geblieben. Ist Ihre Partei auch bereit, neben den zahnlosen Protesten in den Parlamenten handfesten Widerstand zu leisten gegen eine deutsche Politik, die diese Flüchtlingswellen mit verursacht hat durch die deutschen Kriegsbeteiligungen, das hunderttausendfache Sterben in Syrien und die Verschleuderung deutscher Steuergelder für Kriegseinsätze in aller Welt. Ist Ihre Partei bereit, die Stimmung in der Bevölkerung zu nutzen, um den Protest auf die Straße zu bringen. Ist Ihre Partei bereit, Demonstrationen und Proteste zu organisieren, um den Regierenden deutlich zu machen, wie die Stimmung in der Bevölkerung ist. Die Macht dazu hätte sie. Ist sie bereit, der Öffentlichkeit und der Welt deutlich zu machen, dass die deutschen Bürger nicht nur gegen Flüchtlinge und Ausländer demonstieren, sondern dass sie vielmehr gegen die Ursachen der Flüchtlingswellen sind, den Krieg und die Verzweiflung in anderen Ländern, an denen deutsche Regierungen nicht schuldlos sind.

          • Schwachsinn hoch drei. Der Westen, wer immer das auch sein mag, ist an der Situation in Syrien nicht schuld. Dummes Gerede, um was auch immer zu rechtfertigen. „Wir“ sind nicht für dieses Elend verantwortlich, noch nicht mal zu 5 %. Alles andere ist Stimmungsmache und Polemik!

  3. Na wenn jetzt jeden Tag ca 500 kommen sind das 15000 im Monat, dann sind in ca 6 Monaten mehr Asylbewerber als Einheimische in Trier, lustig. Vielleicht ist die ganze Situation der Auftakt zu einer neuen globalen katastrophe, 1914 wars der erste Weltkrieg, und jetzt? Der Auftakt einer globalen Völkerwanderung und die Destabilisierung der europäischen Staaten? Wer weiss. Es bleibt spannend, ich habe immer gerne Weltuntergangsgeschichten gelesen, vielleicht erleben wir das Ganze jetzt live.

  4. So ist das nun mal Herr Frisch, wenn Theorie auf Praxis trifft!
    Der christliche Glaube ist in der Theorie eine tolle Sache, sie persönlich „arbeiten“ da an vorderster Front. Ich würde sie gerne an vorderster Front bei der Versorgung der hier ankommenden Flüchtlinge sehen, in praktischer Ausübung ihres christlichen Glaubens.
    Es würde ihrer Glaubwürdigkeit jedenfalls nicht schaden.
    Was die Schließung der Grenzen angeht um der „völlig verantwortungslosen“ Willkommenskultur eine Ende zu bereiten wünsche ich mir, dass Sie sich nicht durchsetzen.
    Das um Ihre „völlig mitleidlose Nichtkultur“ in die Schranken zu weisen.
    Das dieses Volk durch die Aufnahme der Flüchtlinge vor gewaltigen Aufgaben steht muss man nicht besonders betonen.
    Glauben sie nicht, dass es sich lohnt diese Aufgabe mit Mut und Zuversicht anzugehen?
    Glauben sie nicht, dass unser Volk die einmalige Chance hat, besonders angesichts unserer Geschichte, etwas Vorbildliches für die Menschheit zu tun?
    Seien sie einfach mal Christ!

    • Ja, der Herr Musti möchte gern ein Vorbild sein, kann er gern tun. Die Menschen heute aber können für die damalige Geschichte gar nichts! Man kann nicht immer wieder verlangen, dass Deutschland sich ständig dafür rechtfertigen muss. Gedenken ja- rechtfertigen nein- die Verantwortlichen weilen nicht mehr unter uns!

  5. Mein lieber Herr Musti,

    1. kritisieren Sie unseren Vorschreiber wegen angeblicher „mitleidloser Nichtkultur“. Massnahmen zu treffen, um den Fortbestand unserer Werte, Sozialsysteme und auch unseres Wohlstands zu garantieren, sind keine Nichtkultur, sondern normales Denken und Handeln, kein Volk der Welt wäre so doof, sich selbst aufzuopfern ich hoffe die Bewohner der Bundesrepublik sind es auch nicht.
    2. Weiter schreiben Sie: „Das dieses Volk durch die Aufnahme der Flüchtlinge vor gewaltigen Aufgaben steht muss man nicht besonders betonen.“…“Glauben sie nicht, dass unser Volk die einmalige Chance hat, besonders angesichts unserer Geschichte, etwas Vorbildliches für die Menschheit zu tun?“ Das 3. Reich ist ein historisches Faktum und Vergangenheit. Wenn Sie sich deswegen schuldig fühlen möchten, können Sie es gerne tun, schlage vor Sie wenden sich an Katrin Werner von den Linken, die schämt sich öfter mal für irgendwas, in diesem Rahmen können Sie sicher auch ihre Schuldgefühle ausleben. ich fühle mich deswegen nicht schuldig, warum auch, und ich übernehme auch keine besondere Verantwortung deswegen, wozu auch. Die einzigen Menschen, denen gegenüber ich eine besondere Verantwortung habe, sind die Menschen, die mir im Leben etwas bedeuten und ich selber. Ich definiere mich auch nicht als Angehöriger „unseres Volkes“, sondern in erster Linie als Bewohner der Bundesrepublik die mir bis jetzt noch gewisse Standards im Bereich der Sozialen Absicherung, der Wirtschaft…garantiert, und ich will dass es so bleibt. Wenn ich jetzt den Psychologen spielen möchte dann könnte ich sagen, Sie sind schon wieder soweit, dass sie den Volkstumsgedanken (Sie reden ja dauernd von Volk und solchem Brimborium) überstrapazieren und sich selbst und das deutsche Volk als eine Art Auserwählte sehen, fühlen sie sich manchmal als Lichtgestalt oder von der Vorsehung berufen oder als irgendwie aus der Masse herausragend, kann das sein????
    Wenn Sie selber etwas für Flüchtlinge tun möchten, das über das normale Mass hinausgeht, kein Mensch hindert Sie, ich google mal, sie wohnen ja recht zentral, also dann laden Sie mal ein paar Asylbewerber zum Kaffeetrinken ein oder helfen ihnen beim Ausfüllen diverser Formulare. Vielleicht haben Sie ja auch noch ein Zimmer frei, das Sie vermieten können.
    Zuguterletzt schreiben Sie dann noch: „Seien Sie einfach mal Christ.“ Das ist dann auch mal wieder ein sinnloser Aufruf, denn mit den Christen ist das so ne Sache. Da haben wir erstmal deren Oberhaupt, das oft und gerne Aufrufe für oder gegen irgendwas in die Welt posaunt, die aber idR folgenlos bleiben. Dann gibts noch solche wie den Tebartz van Elst, die die Millionen ihrer Schäflein durch feudale Prunkbauten verpulvern, die man eigentlich prima beschlagnahmen und für die Unterbringung von Asylbewerbern nutzen könnte. Aber soweit brauchen wir gar nicht gehen, wir können auch mal einen stinknormalen Gemeindepfarrer nehmen, der ja auch nciht schlecht verdient, haben Sie schon mal von einem Gemeindepfarrer gehört, der auf einen Teil seines üppigen Gehalts verzichtet, um das Armutsgebot Christi zu erfüllen, ich nicht. Und von selber kamen die meisten PFarrer auch nciht auf die Idee, Flüchtlinge aufzunehmen, die Quotenflüchtlingsfamilie pro Pfarrgemeinde musste erst von oben verordnet werden.

  6. @Peter Musti

    Ogottogottogott, Sie sind ja wirklich der lupenreine Prototyp des naiv-infantilen deutsch-treudoofen Gutmenschen!

    „Glauben sie nicht, dass es sich lohnt diese Aufgabe mit Mut und Zuversicht anzugehen?“

    Es lohnt sich nur für die, die wollen, dass das Volk eine anderes Volk wird. Ich will das nicht. Die „Asylanten“, die erst mal kommen, werden bleiben, dafür wird die Migrantenlobby mit allen legalen und illegalen Tricks schon sorgen. Es ist genau wie Markus Söder es formuliert hat: Die kulturelle Statik des Landes wird verändert und zwar unumkehrbar, wenn wir jetzt nicht die Notbremse ziehen.

    Es ist schon seit Jahren offensichtlich, dass die Parteien links der Mitte versuchen, die Mehrheitverhältnisse im Land durch Masseneinwanderung zu ihren Gunsten zu verschieben um sich durch eine importierte Mehrheit unabwählbar zu machen. Merkel scheint das erkannt zu haben und versucht offenbar auf diesen Zug auf zu springen. Dass dabei das Land langfristig unregierbar wird, scheint die auf Sicht fahrende Politik nicht zu stören.

    „Glauben sie nicht, dass unser Volk die einmalige Chance hat, besonders angesichts unserer Geschichte, etwas Vorbildliches für die Menschheit zu tun?“

    Nein, es möchten nicht alle Deutschen an Ihrem kulturellen Selbstmord aus Schuldwahn teilnehmen. Das ist Ihr individuelles Problem, dafür gibt es Experten, die Ihnen persönlich helfen können, wenn Sie sich helfen lassen wollen.

  7. Weshalb soll Herr Frisch an vorderster Front bei der Versorgung helfen? Sie und Ihre Kumpanen haben doch die Willkommenskultur angepriesen und wissen jetzt nicht mehr weiter!
    Schließung der Grenzen ist jetzt die einzige Alternative Deutschland vor dem Kollaps zu bewahren.
    Leider steht jetzt das Volk in de Pflicht und nicht Sie und andere Versager die das Ganze zu verantworten haben.
    Mut und Zuversicht ist bei der aktuellen Lage Träumerei und sonst gar nichts.

    „besonders angesichts unserer Geschichte“ Unsere Geschichte hat nicht nur von 1933-1945 gedauert, wir sind und waren die letzten 70 Jahre eine Vorbild Demokratie, hören Sie auf jedem Deutsche ein schlechtes Gewissen einzureden

    Und lassen Sie bitte das Christentum und andere Religionen aus der Sache, denn die brachten bis heute die meisten Kriege!

  8. Ich gehe heute mittag wieder zum REAL in Zewen… Hat was von Urlaub. Warte nur noch auf den Tag wo mir dort „Lacoste“ Shirts und „Rolex“ Uhren angeboten werden…

    • Da magste Recht haben … Heut Nachmittag saß n ganze Hundertschaft Asylanten auf der roten Backsteinmauer in der Paulinstraße, da fragt man sich wirklich, fangen die gleich an zu knüppeln oder sonst was bzw. in welchem Land sind wir, ist das noch Deutschland ?

  9. Ich habe von einer versntwortungslosen „Willkommenskultur für Alle“ gesprochen, Das „für Alle“ haben Sie geflissentlich unterschlagen, aber genau da liegt der Knackpunkt. Der Versuch, alle Probleme dieser Welt in unserem Land zu lösen, ist vollkommen irrational und zum Scheitern verurteilt. Er wird denen nicht helfen, die Hilfe brauchen, und er wird unser Land in ein Chaos stürzen, unter dem dann alle zu leiden haben.
    Die christliche Soziallehre beschränkt sich nicht darauf, Nächstenliebe zu fordern,sondern beschreibt ganz konkrete Prinzipien, wie diese in einer Gesellschaft (nicht individuell!) am besten umgesetzt werden kann. Dazu gehört dann beispielsweise das Gemeinwohlprinzip und die Subsidiarität. Wer als Christ Politik betreibt, muss das Gemeinwohl, also das Wohlergehen aller im Auge haben, er muss auf das Ganze sehen und vernünftige Lösungen entwickeln, die nicht nur die Interessen einzelner Gruppierungen berücksichtigen. Und er muss darauf achten, dass man die Eigenverantwortung der Menschen nicht ignoriert, sondern ihre Kräfte und Möglichkeiten mit einbezieht. Ich bin absolut dafür, Asylberechtigte (ca. 2% der hier Ankommenden) und wirkliche Kriegsflüchtlinge (ca. 30%) vorübergehend aufzunehmen und ich bin auch bereit, viel Geld dafür auszugeben, um den Menschen in anderen Ländern zu helfen, die Lage in ihrer Heimat selbst (!) langfristig zu verbessern. Aber was ist daran christlich, mit einer gutgemeinten aber nicht zielführenden Politik unser Land zu destabiliseren und den sozialen Frieden zu riskieren? Eine reine Gesinnungsethik, die nicht an die Folgen einer Handlung denkt, ist nicht nur kontraproduktiv, sondern gefährlich, weil sie am Ende möglicherweise Schlimmes herbeiführt, obwohl sie Gutes will.
    Im Übrigen habe ich in der letzten Ratssitzung vorgeschlagen, die Sitzungsgelder freiwillig für die Behandlung traumatisierter Kiregsflüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Raten Sie mal, wieviele Ratsmitglieder dazu bereit waren? Genau eins, nämlich meine AfD-Kollegin Kruchten-Pulm!

  10. Lieber Herr Musti,

    Christ sein ist definitiv das Richtige! Das Flasche ist es aber sich den Realitäten zu verschliessen!
    Es muss wieder ein „Stöpsel auf die Flasche“, wie es Herr Seehofer genannt hat. Wenn wir so weiter machen, reicht in einigen Monaten die Mithilfe der gesamten deutschen Bevölkerung nicht mehr aus, um Herr der Lage zu werden.

  11. So ist das nun mal Herr Musti, wenn Theorie auf Praxis trifft. Theorie scheint auch ihr Fachgebiet zu sein. Ihr Vorschlag „Seien Sie einfach mal Christ“, ist zur Lösung der Flüchtlingskrise wirklich nicht geeignet. Politik braucht Weitsicht und den Blick für das realistisch machbare. Die Weitsicht der Politiker in Deutschland, sowie in weiten Teilen der EU ist praktisch nicht vorhanden. Überlegen sie sich bitte, in welchem Zusammenhang die Familienpolitik mit der Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa steht. Die fehlende Weitsicht in der Familienpolitik führte zu einem Demographieproblem. Die Idee, dieses Problem durch Einwanderung bzw.. Flüchtlinge zu kompensieren ist aufgrund einer naiven Verhaltensweise der Politik gescheitert. Weltweit betrachtet hat die Flüchtlingskrise andere Ursachen. Hoffen wir alle, dass die Politik so langsam aufwacht und ihre Handlungsdefizite behebt. Bezugnehmend auf den Kommentar des Herrn Frisch, muss man ihm zumindest eine realistische Bestandsaufnahme bescheinigen.

  12. Politiker, die bei einer Entscheidung auch die Konsequenzen bedenken, folgen dem Prinzip der Verantwortungsethik. Politiker, die bei einer Entscheidung nur auf ihre Gesinnung (ihrem Gefühl) hören, ohne an die Konsequenzen zu denken, folgen dem Prinzip der Gesinnungsethik. Genau das meinen die Briten, wenn sie Deutschland als Hippie-Staat bezeichnen.

    Passend dazu der Innenminister von RLP … auf die Frage eines Bürgers, ob unter den „Flüchtlingen“ auch Terroristen seien: „Wir gehen davon aus, daß das nicht so ist.“

    Da bin ich ja beruhigt.

  13. Genau Herr Frisch, sie sind leider zu sehr Politiker um der Wahrheit die Ehre zu geben.
    Schließlich befinden sie sich im Wahlkampf.
    Sie stellen eine Behauptung auf (natürlich keine Quellenangabe) „Willkommenskultur für Alle“, von der kein Politiker gesprochen hat, außer den Gegnern der Regierungspolitik.
    Auf diesem Pappkameraden dreschen sie herum.
    Bitteschön, wenn es ihnen denn Spaß macht.
    Ihrer Glaubwürdigkeit dient das nicht.
    Es wäre sicher viel ergiebiger, mit ihnen über Lösungsmöglichkeiten für die Probleme, die nun einmal durch die Flüchtlingswelle da sind, ob sie oder ich das wollen oder nicht, zu diskutieren, anstatt sich über kulturelle oder wirtschaftliche Befürchtungen und /oder Identitätsverluste, die a. m. S. sowieso nicht zu befürchten sind, aufzuregen.
    Es erschreckt mich zunehmend die offenbare Unsicherheit und die Ängste, die den allermeisten Meinungsäußerungen hier zugrunde liegen.
    Sind wir tatsächlich ein Volk, dass sich von ein/zwei Millionen Flüchtlingen/Zuwanderern seine Kultur kaputtmachen lässt?
    Nonsens!

    • Ja wir sind ein Volk das sich von Zuwanderern seine Kultur kaputt machen lässt.

      Siehe Dusiburg, rechtsfreie Zonen durch Sinti und Roma, in die sich kein deutscher Ordnungshüter mehr hinein traut, Köln türkische Stadtteile , die sich von Stadtteilen in Istanbul nicht mehr gross unterscheiden, Migranten die zugeben dass sie den deutschen Pass haben wollen, aber das deutsche Grundgesetz und das Rechtssystem ablehnen und das wird mit den vielen Flüchtlingen nicht besser, die werden sich nämlich auch in ihren Nationalitäten zusammenleben wollen und auch auf ihre Gewohnheiten nicht verzichten und als Parallelgesellschaft in Deutschland existieren.

      Die Scharia Polizei in Wuppertal , schon vergessen ? Wie blauäugig muss man denn sein

      da aber die Politiker dies über Jahrzehnte geflissentlich toleriert und übersehen haben wird sich dieses Problem ohne massiven EInsatz nicht mehr rückgängig machen lassen .

  14. Ich fürchte die Stimmung wird bald kippen. 10.000 Menschen, die pro Tag (!) nach Deutschland kommen. 400-500 Menschen, die pro Tag in die Region Trier kommen. Das ist alles zuviel, dass schaffen wir garantiert nicht.

    Was hilft? Grenzen dicht, schon an den EU-Außengrenzen, aber auch an Deutschlands Grenzen, zur Not eben wie in Ungarn mit Stacheldraht. Auch wenn die Politiker behaupten, das hält keinen Flüchtling davon ab, dann sage ich: doch, sehr wohl.
    Zudem muss konsequent abgeschoben werden, das passiert kaum bisher. Und dann eben auch in die Türkei oder nach Jordanien. Weigern sich diese Länder, dann werden die Beziehungen mal eben eingestellt, dass kann sich die Türkei nicht leisten.

    Die schon hier sind, muss man integrieren, mit Freundlichkeit, Offenheit aber auch mit Nachdruck bezüglich unserer Werte. Ohne Wenn und Aber!

    Bei der Landtagswahl werden die Zahlen für die AfD durch die Decke gehen (15 % + X). Wetten das!?

  15. Mein lieber Herr Musti,
    versuchen Sie bitte nicht immer, „das Volk“ für sich in Anspruch zu nehmen und so zu tun, als seien sie autorisiert im Namen des Volkes zu sprechen. Sie sind ein ganz normaler Durchschnittsbürger, niemand, weder ich noch jemand anderer, der Teil des Volkes ist, hat sie autorisiert, für ihn zu sprechen. Wenn Sie hier was kundzutun haben, dann bitte in eigenem Namen und nicht in einem vorgeblichen Kontext, als geben Sie Volkes Meinung wider. Das könnte man auch so verstehen, dass Sie sich als minderwertig fühlen und ihnen das Sprechen im Namen einer grösseren Instanz das Gefühl gibt, Teil eines grösseren Ganzen zu sein. Wenn Sie was zu sagen haben, dann sagen Sie bitte „Ich“ und nicht „Wir“.

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