Derby auf Augenhöhe? – Rubeck: „Saarbrücken ist der Favorit“

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Am Samstag kommt der 1. FC Saarbrücken ins Moselstadion. Foto: 1. FC Saarbrücken

TRIER. Am Samstag (14 Uhr) steigt im Trierer Moselstadion das Südwest-Derby zwischen Eintracht Trier und dem 1.FC Saarbrücken. Das Spiel wird auch in diesem Jahr ein Zuschauermagnet werden. Eintracht Trier hofft auf eine „volle Hütte“. Schlechte Nachrichten gibt es von Christoph Anton. Er hat sich die Hand gebrochen.

Das Derby war in der vergangenen Saison ein Knaller: während die Eintracht bei der 0:2-Heimspielniederlage vor rund 5000 Zuschauern klar unterlegen war, gelang dem SVE im Rückspiel ein überraschender 2:1-Erfolg. Die drei Punkte waren ein deutliches Signal im Abstiegskampf. Für Samstag haben sich die Vorzeichen allerdings geändert. Wie erwartet, tummeln sich die Saarländer wieder in der Spitzengruppe. Doch auch die Eintracht mischt mit und begegnet dem FCS auf Augenhöhe – zumindest mit Blick aufs Punktekonto. „Trotzdem wird Saarbrücken der klare Favorit sein“, meint Eintracht-Trainer Peter Rubeck. „Sie haben einen Etat, der sechs Mal höher ist als unserer. Dort gibt es nur Vollprofis. Die Voraussetzungen sind komplett anders.“

Peter Rubeck baut auf bodenständige Tugenden, um im Moselstadion einen großen Kampf zu bieten: „Wir spielen mit Herz und Leidenschaft. Das ist entscheidend.“ Auch präsentiert sich seine Mannschaft seit Wochen in einer guten Verfassung. Die makellose Auswärtsserie hielt auch beim Bahlinger SC. Seinem Team bescheinigt er gute Trainingsleistungen. „Es wird immer besser und mittlerweile haben alle verstanden, was ich im Training sehen möchte. Wir arbeiten hart und suchen gleichzeitig eine gute Mischung. Vor und nach dem Training haben wir Spaß. Und während dem Training nur, wenn es angebracht ist.“ Trier erwartet eine ähnliche Kulisse wie im Vorjahr. Trister Regionalligafußball? Rubeck verneint: „Der Mannschaft muss das Spiel Spaß machen. Sie hat sich diese Ausgangssituation hart erarbeitet.“

Personell wird er gezwungen sein, Christoph Anton zu ersetzen. Der Leistungsträger handelte sich im Spiel gegen den Bahlinger SC eine Gelb-Rote Karte ein. Seine Pechserie setzte sich in dieser Trainingswoche fort. Er brach sich die Hand. „Wahrscheinlich bekommt er eine Schiene. Ich hoffe, er kann in drei Spielen wieder dabei sein“, sagt Rubeck. Wer ihn am Samstag ersetzen wird, gab der Coach noch nicht preis. „Mehrere Varianten wurden getestet, ich möchte mich aber noch nicht festlegen.“ Unter der Woche war zudem Ersatztorhüter Dominik Thömmes angeschlagen und konnte nicht trainieren. Sollte es beim Abschlusstraining am Freitag kein Grünes Licht geben, steht Mirko Bitzer bereit. Kapitän und Urgestein Michael Dingels ist pünktlich zum Derby nach abgesessener Sperre wieder einsatzbereit.

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