Erwin-Berg-Memorial: Benefiz-Fußballspiel mit vielen regionalen Größen im Tälchen

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Die Initiatoren des Benefizspiels (von links): Bernd Marx, Manuel Berg, Stefan Fleck. Foto: Privat

TRIER/KONZ-NIEDERMENNIG. In Erinnerung an eine herausragende Trainerpersönlichkeit und einen ganz besonderen Menschen findet demnächst ein außergewöhnliches Fußballmatch für den guten Zweck statt. Zu Ehren des vor kurzem nach längerer, schwerer Krankheit verstorbenen Erwin Berg treffen sich frühere Weggefährten von ihm zu einem Benefizspiel: Am Freitag, 9. Oktober, ab 17.30 Uhr, stehen sich auf dem Rasenplatz in Konz-Niedermennig „Erwins Eleven“ und die „Kicker gegen Krebs“ gegenüber.

Damit kommt es beim Erwin-Berg-Memorial zu einem „Who is Who“ des regionalen Fußballs. Die 2011 gegründeten „Kicker gegen Krebs“ um ihren Kapitän Uwe Heinsdorf (früher unter anderem FSV Salmrohr, SV Leiwen) und weitere bekannte Kicker-Größen – unter anderem zählen Rudi Thömmes, Frank Meeth, Michael Schmitt, Matthias Schömann, Peter Behr und Rainer Poltrock zum Kader – duellieren sich mit einstigen Schützlingen von Erwin Berg. Diese werden von seinem früheren Mitspieler bei Eintracht Trier, Rainer Brinsa, und Peter Friedländer, der sein erster Trainer war, betreut.

„Als wir die Idee, in Gedenken an Erwin eine solche Partie auszutragen, an seine früheren Spieler herangetragen haben, war die Resonanz überwältigend. Für alle ist es absolut selbstverständlich, dabei zu sein“, berichten Bergs Sohn Manuel und Stefan Fleck, die als Initiatoren selbst auch in der „Eleven“ mitwirken werden. Zudem haben unter anderem bereits Markus Koster, die Brüder Manuel und Nico Hubo, Karl-Heinz Kieren, Oleg Tintor und Robert Palikuca ihre Teilnahme fest zugesagt. Weitere Größen der Fußballszene der Region sind noch im Gespräch.

Als Schiedsrichter konnte der ehemalige Bundesliga-Referee Alfons Berg aus Konz gewonnen werden. Schirmherr der Veranstaltung ist Dr. Peter Krapf. Der Trierer Orthopäde war lange Jahre während Bergs Trainertätigkeit Teamarzt des FSV Salmrohr.

„Bedingungslos unterstützen“, so Präsidiumssprecher Bernd Marx, will und wird auch Erwin Bergs letzter Verein, der SV Krettnach, die Begegnung. Der Tälchen-Klub stellt neben der Sportanlage auch die übrige Infrastruktur und genügend Helfer zur Verfügung.

Der Eintritt am 9. Oktober wird frei sein. Die Zuschauer können aber gerne spenden. Genauso wie der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken soll das gesammelte Geld zu gleichen Teilen an die Villa Kunterbunt, die Palliativstation des Mutterhauses und die Hospizstiftung in Trier fließen.

Seine größten Erfolge feierte Berg, der als Spieler zum Zweitliga-Kader der Trierer Eintracht gehörte, als Trainer der Oberligisten FSV Salmrohr, des SC Idar-Oberstein und des SV Mettlach.

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