Abschlusskonzert der Pauliner Orgeltage mit Passauer Domorganist Ludwig Ruckdesche

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Foto: Veranstalter

TRIER. Gast im fünften und letzten Orgelkonzert der Pauliner Orgeltage am 29. September in der Basilika St. Paulin in Trier wird der Passauer Domorganist Ludwig Ruckdeschel sein.

Dabei stehen Orgelwerke barocker Meister wie Dietrich Buxtehude, Johann Ludwig Krebs und Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt. Abgerundet wird das Programm mit Werken des 19. Und 20. Jahrhunderts von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Olivier Messiaen und Louis Vierne.

Bereits im Elternhaus wurde Ludwig Ruckdeschel musikalisch grundlegend gefördert. Ab dem Alter von 10 Jahren erhielt Ruckdeschel Klavier- und ab dem 14. Lebensjahr Orgelunterricht.

Bereits 1982 war er als Organist in seiner Heimatgemeinde in München tätig und seine vielseitige Tätigkeit als Chorsänger, Chorleiter und Kirchenmusiker in verschiedenen Münchener Gemeinden war Grundlage für sein Musikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater und an der Ludwig-Maximilian-Universität in München.

Ludwig Ruckdeschel erwarb Diplome in Kirchenmusik (A), Konzertfach Orgel, Instrumental-Pädagogik mit Hauptfächern Klavier und Orgel sowie Meisterklasse im Konzertfach Orgel. Seine prägenden Orgellehrer waren Franz Lehrndorfer, Edgar Krapp, Klemens Schnorr und Wolfram Menschick. Bei zahlreichen Meisterkursen international namhafter Organisten erhielt er zudem wichtige Impulse.

Während der gesamten Studienzeit war er als Kirchenmusiker in verschiedenen katholischen Kirchen Münchens tätig, bis er 1996 als Stiftsorganist nach Altötting berufen wurde.

Nach 7 Jahren musikalischer Tätigkeit im bedeutendsten Marienwallfahrtsort Deutschlands und weiteren Aufgaben als Orgelreferent des Bistums Passau und Regionalkantor des Dekenats Simbach/Inn wurde er 2003 als Domorganist an den Hohen Dom St. Stephan nach Passau berufen. Seitdem ist er auch amtlicher Orgelsachverständiger im Bistum Passau. Am Passauer St. Stephansdom leitet er die Orgelkonzertreihen an der weltbekannten Domorgel und die jährlich stattfindenden Orgelmeisterkurse.

Als Orgelfachmann betreute er zum Beispiel die Renovierung der Basilika-Orgel in Altötting und den Neubau der Orgel der Stiftskirche Altötting.
Seit 1985 ist der Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (1987 „Jugend musiziert“, 1993 1. Preis und Sonderpeis Landau/Isar, 1995 Kloster Saarn und Sindelfingen) in rund 1000 Orgelkonzerten in bedeutenden Orten national und international aufgetreten und hat sich durch die einfühlsamen Interpretationen und die brillante Spieltechnik sowie seine eigenen Kompositionen und Improvisationen einen hervorragenden Ruf erworben.

Auch als Instrumentallehrer ist Ruckdeschel sehr gefragt. So sind mehrere seiner Schüler Bundespreisträger von „Jugend musiziert“. Von 2003-2008 war er Lehrbeauftragter für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg.
Zahlreiche Aufnahmen für CD, Radio, TV, DVD sowie Live-Mitschnitte seiner Konzerte für verschiedene Rundfunkanstalten belegen sein künstlerisches Wirken.

Die Konzerte finden am 29. September um 19.30 Uhr in der Basilika St. Paulin Trier (Balthasar-Neumann-Straße 4) statt.

Der Eintrittspreis beträgt sechs Euro, ermäßigte Karten kosten drei Euro und sind jeweils an der Abendkasse erhältlich.

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