Gladiators Trier mit zwei starken Auftritten

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Die Gladiators zu Gast in der Trier Galerie. In der Mitte Center-Manager Benno Skubsch und Trainer Marco van den Berg. Foto: Trier Galerie

TRIER. Im vorletzten Testspiel vor dem Saisonstart gewann ProA-Ligist Gladiators Trier in Bad Bergzabern gegen die eine Klasse tiefer angesiedelte BG Karlsruhe mit 80:73 (40:39). Es war nach Souffelheim, gegen das die Gladiators im Trainingslager in Vittel verloren hatten, der härteste und beste Gegner der Trierer im Rahmen der Vorbereitung. Zuvor waren die Basketballer Gast in der Trier Galerie gewesen und konnten auch dort überzeugen.

Mit vielen Dingen war Trainer Marco van den Berg denn auch durchaus zufrieden, zumal Karlsruhe auch die Tugenden des deutschen Basketballs verkörperte. Beim Set-Play wurde meist versucht in Korbnähe abzuschließen, zudem wurden aber, wann immer es möglich war, Fastbreaks gelaufen. Kritisch sah der Coach vor allem die Anfangsphase: „Wir agieren in den ersten Minuten einfach noch zu abwartend. Die Intensität, die in der Verteidigung erforderlich ist, ist noch nicht zum Automatismus geworden. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Ein Spieler, der bisher stark in der Kritik stand, bot in der Kurstadt eine bärenstarke Leistung: Justin Raffington. Der 206 cm große Power Forward konnte endlich, weil Karlsruhe das Inside-Spiel forcierte, seine Qualitäten einbringen. Er hielt gegen die starken US-Boys der BG, Marcus Smallwood und Jeremy Black dagegen, glänzte als Rebounder und überzeugte zudem mit fünf Blocks und 13 Punkten. Als stärkster Verteidiger schält sich Dwayne Evans heraus, der aber offensiv noch Luft nach oben hat. Eine klasse Vorstellung bot Youngster Sebastian Herrera, der in der zweiten Halbzeit, als die Partie zu kippen drohte zehn Punkte in Serie erzielte und am Ende zweitbester Scorer war.

Gegen Karlsruhe fehlten noch Marian Dahlem, der in dieser Woche wieder das Training aufnehmen kann. Gleiches erhofft „VDB“ von Alexander Engel, der eine Verletzung am Daumen der Wurfhand erlitten hat. Bei ihm wird am Montag das Ergebnis einer MRT (Magnetresonanztomographie) entscheiden, ob er ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Simon Schmitz kann bis jetzt nur Aufbautraining bestreiten. Er kann frühestens in zwei Wochen das normale Programm absolvieren. Am heutigen Nachmittag schließen die Trierer die Reihe der Vorbereitungsspiele in Kayl (16 Uhr) bei den Red Miners Kayldall aus der 2. luxemburgischen Liga ab.

Kilian Dietz, Tim Weber und Benedikt Breiling (von rechts) schreiben Autogramme. Foto: Galerie Trier
Kilian Dietz, Tim Weber und Benedikt Breiling (von rechts) schreiben Autogramme. Foto: Trier Galerie

Bevor die Basketballer sich auf die Reise nach Bad Bergzabern machten, waren am frühen Nachmittag von 12 bis 14 Uhr zu Gast in der Trier Galerie. Dort wurden sie von Center-Manager Benno Skubsch willkommen geheißen. Zahlreiche Fans waren erschienen, als Gladiators-Manager Michael Lang Trainer und Mannschaft vorstellte, bevor es an die für die Fans wichtigste Aufgabe ging – Autogramme schreiben. Während des Aufenthalts hatten die Basketball-Anhänger auch ausreichend Gelegenheit die neue Mannschaft in persönlichen Gesprächen besser kennenzulernen.

Für etliche Kunden lohnte sich der Besuch bei den Sportlern besonders, denn sie gewannen Eintrittskarten für das erste Heimspiel der Gladiators am Samstag, 26. September (20 Uhr) in der Arena Trier, wenn die Moselaner gegen die Young Pikes Baunach in ihre Premierensaison in der ProA starten.

Gladiators Trier: Luca Breu (0), Benedikt Breiling (11), Kevin Smit (7), Nicolas Esch (n.e.), Rupert Hennen (3), Dwayne Evans (7), Kilian Dietz (3), Lars Hopp (n.e.), Tim Weber (3), Niklas Ensch (3), Eric Anderson (9), Justin Raffington (13), Sebastian Herrera (15), Brandon Spearman (21)

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