New Generation-Konzerte im Trifolion Echternach

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Acelga Quintett / Foto: Franziska Gilli

Bildquelle: Franziska Gilli

ECHTERNACH. Neben „Artist in Residence“ und „Focus on China“ sind Konzerte der „New Generation“ der dritte Schwerpunkt der diesjährigen Echternacher Festivalsaison.

Daher wird das 2013 mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnete Acelga Quintett, welches 2014 den 3. Preis beim renommierten Internationalen Musikwettbewerb der ARD erhielt, am Freitag, 25. September, Gast des Echternacher Festivals sein. Dieses junge Bläserquintett der Spitzenklasse wird unter anderem das Werk „Volutes“ für Bläserquintett (1992) des ehemaligen Künstlerischen Leiters des Echternacher Festivals, Alexander Müllenbach, aufführen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass ein Mitglied des Quintetts, die Hornistin Amanda Kleinbart, eine gebürtige Luxemburgerin ist, die momentan den Posten der Solohornistin im Saarländischen Staatsorchester besetzt.

Das Acelga Quintett wird sich am 27. September zudem in einem Kinderkonzert unter dem Motto „Krimskrams-Geschichten – Wie der Kleinkram groß rauskam“ an die jüngeren Zuhörer ab 6 Jahren wenden. Das Acelga Quintett ist sich sicher, dass auch Kleinkram groß rauskommen kann – wenn man nur zusammenhält. Das Ensemble präsentiert eine musikalische Geschichte rund um György Ligetis „Sechs Bagatellen für Bläserquintett“ und lädt Kinder und ihre Familien zum Schmunzeln, Träumen, Nachdenken und Mitmachen ein.

Die fünf Musiker des Acelga Quintetts lernten sich bereits im Studium kennen und begegneten sich in unterschiedlichen Ensembles und Orchestern. Neben der regen Orchestertätigkeit wuchs der Wunsch nach kontinuierlicher kammermusikalischer Zusammenarbeit, der zur Gründung des Acelga Quintetts führte.

Hanna Mangold studierte Flöte seit 2005 an der Musikhochschule Hannover bei Andrea Lieberknecht, mit der sie 2011 an die Hochschule München wechselte. Seit 2013 ist Hanna Mangold stellvertretende Soloflötistin bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen.

Sebastian Poyault nahm in Köln das Oboen-Studium bei Klaus Becker in Hannover auf. Im Alter von 22 Jahren wurde er Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Des Weiteren war er Stipendiat der Stiftung Villa Musica. Seit April 2013 an der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen engagiert.

Julius Kircher studierte Klarinette bei Eduard Brunner an der Musikhochschule Saarbrücken. Während der Studienzeit wurde er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und erhielt den 1. Preis beim 13. Walter-Gieseking-Wettbewerb. Seit Dezember 2008 ist Julius Kircher stellvertretender Soloklarinettist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen.

Die gebürtige Luxemburgerin Amanda Kleinbart nahm 2004 das Hornstudium bei Sibylle Mahni und Erich Penzel auf, bevor sie 2007 zu Marie-Luise Neunecker an die Musikhochschule Hanns Eisler nach Berlin wechselte. Seit Herbst 2012 ist sie Solohornistin im Saarländischen Staatsorchester.
Antonia Zimmermann studierte Fagott bei Georg Klütsch an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Von 2009 bis 2011 war sie stellvertretende Solo-Fagottistin im Orchester des Nationaltheaters Mannheim. Seit August 2011 ist sie Mitglied der NDR Radiophilharmonie Hannover.

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