Bistum bestellt Stiftungsbeauftragten – Ackermann ernennt Domvikar

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Weihbischof Robert Brahm (rechts) übergibt die Ernennungsurkunde an Johannes Becker-Laros. Links daneben der Leiter des Stiftungszentrums, Winfried Görgen / Foto: Bistum Trier

Bildquelle: Bistum Trier

TRIER. Mit Johannes Becker-Laros hat die Bischof-Stein-Stiftung im Bistum Trier erstmals einen Stiftungsbeauftragten bestellt. Weihbischof Robert Brahm, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und Winfried Görgen, Leiter des Stiftungszentrums des Bistums Trier, überreichten dem 64-Jährigen Trierer die Ernennungsurkunde am 15. September in den Räumen des Stiftungszentrums in der Trierer Kochstraße.

„Sie sind der erste Stiftungsbeauftragte, das ist eine Besonderheit“, sagte Brahm und dankte Becker-Laros für seine Bereitschaft, die Stiftungsidee weiter in das Bewusstsein der Menschen zu rücken und sich – wie es das Ziel der Bischof-Stein-Stiftung und der angeschlossenen Stiftungen ist – für Bildung und die Weitergabe des Glaubens einzusetzen. Stiftungen seien notwendig, um auch in Zeiten geringer werdender finanzieller Mittel in diesen Bereichen arbeiten zu können.

„Wie kommen wir von Trier aus mit unserer Idee in die Fläche des Bistums?“ So skizzierte Görgen die Überlegungen, die zur Bestellung des ersten Stiftungsbeauftragten geführt hatten. Er hofft auf lange Sicht auf viele Stiftungsbeauftragte, die „in ihrem Nahraum und ihren Netzwerken die Stiftungsidee weitertragen“. Denn es gelte, heute „Vermögen zusammenzutragen, damit wir in der Zukunft Förderung ermöglichen“ können.

Stiftungen seien ein „erklärungswürdiges Produkt“, sagte Becker-Laros. Er verstehe sich daher als Kontaktperson und Ansprechpartner. Er wolle einen Maßnahmenplan erstellen, etwa bei Pfarrfesten in seiner Umgebung präsent sein oder spezielle Zielgruppen wie etwa Notare ansprechen – dort präsent sein, „wo Menschen sich Gedanken um die Zukunft machen“. „Ich will die Chancen nutzen helfen“, erklärte er seine Motivation. Die Aufgabe passe gut in sein „Konzept für das Rentnerdasein“, erklärte der frühere langjährige Diözesanreferent beim SKM Trier. Angesichts der thematischen Verbindung zu seinen bisherigen Aufgaben, die im Bereich der Vorsorge und Betreuung lagen, sei das Engagement als Stiftungsbeauftragter naheliegend.

Das Amt des Stiftungsbeauftragten ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Die Ernennung ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Stiftungsbeauftragte können sich für die Dachstiftungen – neben der Bischof-Stein-Stiftung gehört die Caritas-Stiftung „Menschen in Not“ zum Stiftungszentrum des Bistums – oder eine oder mehrere der angegliederten Stiftungen engagieren. Ihre Aufgabe ist es, „Menschen auf den Weg des Stiftens einzuladen und das Stiftungswirken bekannt zu machen“.

Marco Weber ist neuer Domvikar
Marco Weber ist neuer Domvikar

Neuer Domvikar in Trier – Bischof Ackermann ernennt Marco Weber zum Domvikar

Bischof Dr. Stephan Ackermann ernennt den Bischöflichen Kaplan und Sekretär Marco Weber zum Domvikar. Weber wird bei der Vesper im Trierer Dom am Sonntag, 20. September um 18 Uhr von Dompropst Prälat Werner Rössel in sein neues Amt eingeführt. Als Domvikar trägt Weber Mitsorge für die Feier der Gottesdienste und andere pastorale Angebote im Dom.

Marco Weber ist 1981 in Wadern geboren. Von 2002 bis 2008 studierte er Theologie und Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier und in Fribourg/Schweiz. Am 3. Juli 2010 wurde Weber von Bischof Ackermann im Trierer Dom zum Priester geweiht. Von August 2010 bis August 2013 war er als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld tätig. Seit dem 15. August 2013 arbeitet Weber als Bischöflicher Kaplan und Sekretär von Bischof Ackermann.

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