Innenministerium besetzt mehrere Führungspositionen im Polizeipräsidium Trier neu

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KOR Magnus Schröder, KD Walter Weber, Polizeipräsident Lothar Schömann, KD’in Brigitte Nilges, KD Norbert Hausen und PD Werner Funk / Foto: Polizei Trier

Bildquelle: Polizei Trier

TRIER. In den vergangenen Wochen hat das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur durch Erreichens der Altersgrenze oder Versetzung zu anderen Polizeidienststellen leitende Führungskräfte im Polizeipräsidium Trier versetzt und vakante Führungspositionen neu besetzt. Am heutigen Mittwoch fand eine Feierstunde zu diesem Wechsel im Rokokosaal der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier statt. Polizeipräsident Lothar Schömann verabschiedete die „alten“ und begrüßte die „neuen“ Führungskräfte.

Dem Leiter der Kriminaldirektion Trier, Kriminaldirektor Rudolf Berg, wurde zum 15. August die stellvertretende Leitung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz in Mainz übertragen. Seine Verabschiedung vom Polizeipräsidium Trier fand bereits im August statt.

Polizeidirektor Werner Funk wurde als Leiter der Polizeidirektion Trier in den Ruhestand verabschiedet.

Funk trat am 4. Januar 1971 in den Dienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und wurde bei der Bereitschaftspolizei in Mainz ausgebildet. Von 1990 bis 1993 absolvierte der heute 62-Jährige erfolgreich sein Studium an der Polizei-Führungsakademie in Münster und leitete anschließend fünf Jahre lang die Polizeiinspektion in Trier. Nachdem der auch in Trier wohnende Polizeibeamte sechs Jahre als Leiter der Polizeidirektion Trier eingesetzt war, wechselte er als Abteilungsführer für sieben Jahre zur Bereitschaftspolizei in Wittlich-Wengerohr. Seit dem 1. März 2012 leitete er wieder die Polizeidirektion Trier.

Kriminaldirektor Walter Weber, Leiter der Kriminalinspektion Trier, wurde ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet.

Der 62-jährige Tawerner begann seine polizeiliche Laufbahn am 1. August 1974 zunächst beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. 1983 wechselte er zur Landespolizei nach Rheinland-Pfalz. Nach seinem Studium an der Polizei-Führungsakademie in Münster Ende Juni 1996 übte er verschiedene leitende Positionen aus. Zunächst verschlug es ihn als Dozent zur heutigen Hochschule der Polizei. Aber auch Stationen als Leiter der Kriminalinspektion Idar-Oberstein, Leiter des Führungsstabes und Leiter des Stabsbereiches 1 im Polizeipräsidium Trier fanden sich darunter. Von 2000 bis 2011 war Kriminaldirektor Walter Weber zusätzlich Ansprechpartner für Auslandseinsätze des Polizeipräsidiums. Seit dem 15. Juni 2011 leitete er die Kriminalinspektion Trier.

Kriminaldirektorin Brigitte Nilges übernahm am 15. September die Leitung der Kriminaldirektion Trier.

Sie begann ihre Ausbildung am 1. Februar 1979 in Koblenz und wurde am 3. Juli 1995 nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums an der Polizei-Führungsakademie in Münster zur Kriminalrätin ernannt. Zunächst dozierte die heute 56-jährige Polizeibeamtin an der Hochschule der Polizei und vermittelte den neuen Polizeibeamten ihr Wissen. Nachdem sie sechs Jahre lang die Kriminalinspektion in Landau und anschließend die Zentrale Kriminalinspektion in Ludwigshafen leitete, wechselte sie nun zur Kriminaldirektion nach Trier.

Kriminaldirektor Norbert Hausen wurde bereits am 1. August die Leitung der Polizeidirektion Trier übertragen.

Der 60-Jährige trat am 2. August 1971 in den Dienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und wurde bei den Bereitschaftspolizeien in Wittlich-Wengerohr, Schifferstadt und Mainz ausgebildet. 1982 wechselte der in Schoden wohnende Polizeibeamte zur Kriminalpolizei. Sein Studium an der Polizei-Führungsakademie in Münster absolvierte er bis Ende Juni 1994. In seinen ersten Stationen als Leiter der Kriminalinspektion Trier, Leiter der Kriminaldirektion Trier und stellvertretendem Leiter der Abteilung Polizeieinsatz lernte er das Polizeipräsidium Trier bereits kennen. Aber auch im Polizeipräsidium Westpfalz sammelte er als Leiter des Stabsbereiches 1 Erfahrungen. Bevor er im August 2015 wieder ins Polizeipräsidium Trier als Leiter der Polizeidirektion zurückkehrte, dozierte er 14 Jahre lang an der heutigen Hochschule der Polizei und war dort unter anderem Fachgebietsleiter.

Kriminaloberrat Magnus Schröder ist mit seinen 45 Jahren der jüngste in dem neuen Führungstrio. Er übernahm zum 1. September die Leitung der Kriminalinspektion Trier.

Seine Ausbildung begann der in Ottweiler wohnende Polizeibeamte am 2. März 1987 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Königsbrunn bei Augsburg und wechselte 1991 nach Rheinland-Pfalz. Ende Juni 2005 wurde er nach seinem Studium an der Polizei-Führungsakademie in Münster zum Kriminalrat ernannt. Kriminaloberrat Magnus Schröder leitete fortan die Kriminalinspektion in Speyer und verrichtete anschließend seinen Dienst im Referat 343, „Verbrechensbekämpfung“, im Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur. 2010 wechselte er zur Kriminalinspektion Pirmasens, wo er für fünf Jahre die Leitung übernahm, bevor er nun in die älteste Stadt Deutschlands kam.

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