Sechs Millionen Euro in die Zukunft studentischen Wohnens investiert

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Die neue Wohnanlage enercase bietet 84 Einzelappartements auf dem Uni-Campus. / Foto: Studiwerk

Bildquelle: Studiwerk

TRIER. Mit einer Hausausstellung mit mehr als 100 geladenen Gästen hat das Studierendenwerk Trier am heutigen Mittwoch die neue Studierendenwohnanlage „enercase“ eröffnet. Auf dem Campus der Universität Trier entstanden in knapp sieben Monaten Bauzeit 84 Einzelappartements in modularer Holz-Hybrid Bauweise. Die Gesamtinvestitionen betrugen rund sechs Millionen Euro.

„Ich freue mich über das große Besucherinteresse und wir präsentieren sehr gerne heute die Zukunft des Wohnens für Studierende in Trier“, begrüßte Andreas Wagner, Geschäftsführer im Studierendenwerk Trier die Gäste. Nach dem Spatenstich im März sollen die ersten Mieter zum Start des Wintersemesters 2015/2016 einziehen.

Als Baumaterial wurde primär nachhaltig produziertes Holz, kombiniert mit Stahlbeton, Gipsfaser und Glas verwendet. Der innovative Holz-Hybridbau sowie der Einsatz von Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpen ermöglicht einen Energiestandard unter KfW 40. Der tatsächliche Endenergiebedarf soll bei knapp 6 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr liegen. Die Warmmiete für die 84 vollmöblierten und knapp 20 Quadratmeter großen Wohneinheiten, darunter neun barrierefreie Appartements, beträgt inklusive aller Nebenkosten 290 Euro pro Monat.

Mit einem Generalunternehmer aus München wurde ein Bauträger gefunden, der sich durch eine ökologische und ökonomische Bauweise auszeichnet. Für das Studiwerk Trier realisiert das Unternehmen mit der Wohnanlage „Enercase“ ein modular konstruiertes, mehrgeschossiges Gebäude aus massivem Kreuzlagenholz. Rund 375 m³, FSC zertifiziertes Holz wurde als nachwachsender Rohstoff aus Österreich und Bayern in der Wohnanlage verbaut.

Eine maßgeschneiderte Möblierung nach modernen Designansprüchen wurde für den kompletten Innenausbau der knapp 20 Quadratmeter großen Appartements in Kooperation mit den Caritas-Werkstätten in Trier realisiert. Besonderer Wert wurde auf den Trittschallschutz gelegt. So kommt als Bodenbelag Linoleum aus nachhaltiger Produktion zum Einsatz. Neben der Wohnqualität soll auch „Wohlfühlatmosphäre“ eine wichtige Rolle spielen, denn das zukunftsweisende Konzept für studentisches Wohnen in Trier steht unter dem „enercase-Motto“: leben, lesen, lachen.

Die Grünflächen der Außenanlagen sind als naturnahe Blumen- und Kräuterwiese angelegt und mit Obstbäumen unter anderem auch dem „Roten Trierer Weinapfel“ bepflanzt worden. An den Fledermausschutz wurde ebenfalls gedacht und in die Außenfassade der Wohnanlage zwei Fledermausquartiere integriert.

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