Urantransport auf Moselstrecke – Protestkundgebung in Perl

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Die Container der Atomtransporte sind nur unauffällig gekennzeichnet.

Bildquelle: Wilfried Hoffmann/"TIM"

KOBLENZ/TRIER/PERL. Vorraussichtlich am morgigen Mittwoch fährt ein aus Hamburg nach Narbonne/Malmit in Frankreich fahrender und mit Uran beladener Zug entlang der Moselstrecke von Koblenz über Trier nach Perl.

Im Rahmen der „Aktionstage gegen Urantransporte“ ruft das AntiAtomNetz-Trier, am Mittwoch ab 10 Uhr, zu einer Anti-Atom-Mahnwache am Bahnhof in Perl auf. Die gemeinsame Protestkundgebung von deutschen und französichen Aktivistengruppen fordert einen Stopp der „Uran-Geheimtransporte“ und einen sofortigen Atomausstieg in Europa und der Welt.

Konkret geht es den Organisatoren bei dem Protestaufruf um Transporte von Uranerz-Konzentrat. Diese Transporte werden laut den Aktivisten regelmäßig im Hamburger Hafen verladen und anschließend per Zug durch Deutschland und Frankreich nach Narbonne/Malvesi, inklusive radioaktiver Strahlung, transportiert. So rollen regelmäßig Trransporte über die Strecke von Koblenz über Trier nach Perl.

Das Uranerz-Konzentrat kommt auf Schiffen aus Namibia über den Atlantik oder aus Usbekistan, Kasachstan oder Russland über den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg.

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