Mit starker Stimme auftreten – Neuer Vorstand der Caritas-Sozialstationen

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Der neu gewählte Vorstand der Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Vorsitzendem Winfried Wülferath (1. von links), Geschäftsführerin Anja Hagel (4. von links) und dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Schütz (5. von links).

Bildquelle: Caritasverband für die Diözese Trier

RHEINLAND-PFALZ/SAARLAND. Die Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland hat bei der Mitgliederversammlung am 10. September in Trier einen neuen Vorstand gewählt.

Bestätigt im Amt des Vorsitzenden wurde der Caritasdirektor des Caritasverbandes Westeifel, Winfried Wülferath. Als stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder Michael Schütz, den Caritasdirektor des Caritasverband Schaumberg-Blies. Geschäftsführerin wurde Anja Hagel, Referentin für ambulante Dienste im Diözesan-Caritasverband Trier.

Die Arbeitsgemeinschaft vertritt die Interessen von rund 60 Trägern und Ambulanten Diensten und Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel und Winfried Wülferath betonten in ihren Grußworten, wie wichtig es sei, auf Länderebene mit einer starken Stimme zu sprechen und politisch die Interessen der Sozialstationen und damit auch der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen zu vertreten.

Für die Träger und Sozialstationen bietet der Zusammenschluss in der Arbeitsgemeinschaft eine gute Unterstützung. Dabei geht es darum, die gemeinsame Angebotspalette weiterzuentwickeln und älteren Menschen noch besser zu helfen, auch bei Pflegebedürftigkeit zuhause verbleiben zu können.

Angesichts des demografischen Wandels müssen sich die Sozialstationen neuen Herausforderungen stellen. Zwei davon stellten die Referenten des Tages vor: Hanno Heil vom Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland schilderte die Veränderungsprozesse in ländlichen Gebieten und knüpfte damit an das Caritas-Jahresthema „Stadt–Land–Zukunft“ an. Ob die neuen Entwicklungen bei der Digitalisierung der Pflege ein Modell der Zukunft sein können, untersuchte Professor Dr. Manfred Hülsken-Giesler von der Philosophisch-theologische Hochschule in Vallendar.

Es gibt bereits Technologien, die die Altenpflege unterstützen, beispielsweise Hausnotrufsysteme oder Hilfen bei der Mobilität. Insgesamt gesehen liegen jedoch noch zu wenig gesicherte Erkenntnisse darüber vor, welche Rolle die Technologie in Zukunft in der Betreuung pflegebedürftiger Menschen spielen kann. Vor allem sind noch viele ethische Fragen offen und diskussionswürdig.

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