Pfarrfest St. Matthias in Trier-Süd – „Wir brauchen jetzt Menschen die Initiative ergreifen“

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Menschen in Trier-Süd feiern vor der Basilika St. Matthias / Foto: Thomas Lehnart

Bildquelle: Thomas Lehnart

TRIER. Das Pfarrfest St. Matthias ist mitunter das größte Fest im Trierer Süden und so fanden zahlreiche Besucher am vergangenen Wochenende den Weg nach Trier-Süd, um vor der Basilika St. Matthias mit der gleichnamigen Pfarrgemeinde das diesjährige Pfarrfest zu feiern.

Neben den kulinarischen und kulturellen Angeboten waren auch die verschiedenen und gleichwohl gut sortierten Märkte von selbstgefertigten Produkten und „Second Hand“ Artikeln ein Magnet für die Menschen aus dem Trierer Süden und der gesamten Stadt.

Wenngleich der Samstag aufgrund der anfangs kritischen Witterung verhalten startete, kamen trotzdem viele Trierer nach Trier-Süd, um sich die Lieder und Melodien der Gruppe „The Valerians“ anzuhören oder um einfach Nachbarn, Freunde und Bekannte zu treffen oder auf den Märkten zu stöbern.

Nicht zuletzt findet die nächtliche Vigil – als musikalische geprägte Nachtwache – immer mehr Liebhaber, welche zu später Stunde noch die Krypta der Basilika aufsuchten und den Tag mit Musik des Chors „Singflut“ ausklingen zu lassen.

Der Sonntag startete mit einem festlichen Hochamt. Im Rahmen seiner Ansprache machte Dechant Ralf Schmitz den Gemeindemitgliedern Mut: „Die Stelle des Pfarrers mag vakant sein, aber nicht die Pfarrei. Sie, wir und andere sind doch noch da. Wir brauchen jetzt Menschen die Initiative ergreifen und Verantwortung tragen.“

Freuen durften sich nicht nur die Mattheiser, sondern auch die Kinder der Herz-Jesu und die Projekte der Ruanda-Freunde St. Matthias Trier. Für sie ist der finanzielle Erlös dieses Festes bestimmt. So waren es auch die Kindertagesstätten, die das Kinderprogramm mit Schminken, Spielen und Basteln organisierten.

Zufrieden zeigte sich auch Petra Weiland. Als Cheforganisatorin koordiniert sie die 120 Helfer, ohne die ein Fest in dieser Größenordnung nicht realisierbar wäre. Diese sichern nicht nur den technisch-organisatorischen Rahmen an den Ständen, sondern sorgen auch für ein facettenreiches Programm. „Es ist schön zu sehen, dass viele Besucher und Helfer spontan mit anpacken, auch wenn es mal stürmt.“

Die „spannende“ Witterung hat die Bewohner von Trier-Süd und Feyen/Weismark nicht am Besuch ihres Pfarrfestes abgehalten.

Der Kirchengemeinde mit den drei Kirchen St. Valerius, Herz-Jesu und St. Matthias sind ca. 10.000 Christen angeschlossen.

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