Kegel-Bundesligen: Rioler Teams wollen nachlegen – Trier und Gilzem vor hohen Auswärtshürden

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Der Rioler Thomas Steines (unser Bild) erzielte mit 956 Holz am ersten Spieltag der 1. Bundesliga das höchste Resultat. Foto: KSV Riol/Archiv

TRIER. Am ersten Spieltag der neuen Saison herrschte nur in Riol Zufriedenheit. Die erste Mannschaft gewann – alle Kegler übertrafen die 900-Punkte-Marke – die zweite Mannschaft errang im Derby in Trier den Zusatzpunkt. Gilzem kassierte zuhause eine 0:3-Schlappe, der SKV Trier verpasste gegen Riol II den Heimdreier. Gilzem und Trier müssen nun auswärts antreten, was die Aufgaben dieses Wochenendes noch erschwert.

1. Kegel-Bundesliga: SK Düsseldorf – KSV Riol (Samstag, 13 Uhr Kegelsportzentrum Düsseldorf)
Nach dem gelungen Saisonauftakt mit dem Heimdreier gegen Hüttersdorf, reist Riol am kommenden Samstag zum zweiten Aufsteiger nach Düsseldorf. „Wir peilen einen Punkt an, doch wird es ein schwieriges Unterfangen. Zum einen brauchen unsere jungen Leute noch Erfahrung, um auswärts den Anschluss zu finden bzw. halten zu können, anderseits verfügt Düsseldorf über eine sehr spielstarke Mannschaft. Mit Mike Reinert sowie dem Nationalspieler Volker Baumeister haben sie sich enorm verstärkt, und gelten als Geheimfavorit für die Endrunde“, sagt Pressesprecher Freddy Langer.
KSV Riol I: Martin Hoffmann, Nico Klink, Dominik Werner, Kai Knobel, Thomas Steines, Bernardo Immendorf

2. Kegel-Bundesliga: KSV Riol II – KSG Neuhof (Samstag, 16 Uhr, Kegelsporthalle Riol)
Gegen Neuhof bestreitet die Rioler Zweitvertretung das erste Heimspiel der noch jungen Saison. Ziel ist ein Dreier, ein Selbstläufer wird die Aufgabe jedoch nicht.

Langer: „Unter der Woche konnte Christian Schneider aufgrund einer Verletzung nicht trainieren, auch Moritz Valentin ist noch angeschlagen. Ohne diese beiden haben wir ein echtes Problem.“ Außerdem werden die Gäste aus Neuhof versuchen, ihren Fehlstart (Heimniederlage gegen Kirchberg) wettzumachen. Spannung ist also Spannung angesagt.
KSV Riol II: Marjan Leis, Wolfgang Mentgen, Christian Bohn, Christian Schneider, Marc Authelet, Steve Blasen, Freddy Langer

AN Bosserode – SKV Trier (Samstag, Uhr), KSG Neuhof – SKV Trier (Sonntag, 12.30 Uhr)
Da am Samstag das planmäßige Ligenspiel beim nordhessischen Aufsteiger AN Bosserode ansteht, hat Trier beim zweiten hessischen Vertreter KSG Neuhof angefragt, ob eine Vorverlegung des Auswärtsspiels möglich ist. Nach der Neuhofer Zustimmung steht für Trier also ein Doppelspieltag an.
Bosserode, Aufsteiger aus der Hessenliga, gilt als sehr heimstark und verfügt mit Tobias Brill und Michael Reith über zwei Spieler auf höchstem Zweitliga-Niveau. Was die Aufgabe der Moselaner erschwert: die Anlage ist unbekannt „und lässt bestenfalls Ferndiagnosen zu“, sagt Pressesprecher Hans-Jürgen Frank. Zielsetzung ist der Gewinn des Zusatzpunktes.

Die Anlage des Sonntagsspiels in Neuhof kennen die Gäste bestens. „Dort haben wir auch immer gute Leistungen abgeliefert“, sagt Frank, der sich über das Neuhofer Resultat am ersten Spieltag gewundert hat. Da kassierten die Hessen überraschend gegen Aufsteiger TuS Kirchberg eine 0:3-Heimniederlage. Frank: „Entscheidend wird sein, wie Neuhof die Niederlage verdauen konnte und wie der Personalstand ist.“ Die Gastgeber müssen öft Stammspieler wegen Schichtarbeit ersetzen. In Neuhof wird der SKV erstmals das luxemburgische Nachwuchstalent Andre Wolter zum Einsatz bringen.

TuS Kirchberg – SK Eifelland Gilzem (Samstag, 16 Uhr)
Die Mannschaft um Teamchef Klaus Dichter hat gleich am ersten Spieltag erfahren müssen, wie schwer der Verlust von Christian Junk wiegt, der zum deutschen Rekordmeister KF Oberthal gewechselt ist. Junk war auf Anhieb stärkster Bundesliga-Akteur unter den Auswärtsmannschaften beim Sieg der Saarländer in Herford. Gilzem dagegen kassierte auf eigenen Bahnen gegen Oberthal II mit etwas Pech eine 0:3-Niederlage. Ein Holz hatte zu einem besseren Resultat gefehlt. Die Aufgabe an diesem Wochenende wird für die Eifeler nicht einfacher. Sie gastieren beim Neuling in Kirchberg, der mit einem 3:0-Auswärtssieg in Neuhof seine Premiere feierte.

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