Fußball-Regionalliga: Tabellennachbarn unter sich – Eintracht Trier in Walldorf

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Nächster Eintracht-Gegner: Astoria Walldorf. Foto: Astoria Walldorf

TRIER. Mit dem Ziel, die blitzsaubere Auswartsbilanz weiter auszubauen, reist Eintracht Trier zum Nachbarschaftsduell der Regionalliga Südwest zum FC Astoria Walldorf. Vor dem Duell mit dem Tabellensiebten (14 Uhr, FC-Astoria-Stadion) hat die Eintracht in drei Spielen auf fremdem Rasen drei Mal gewonnen.

Bei Eintracht Trier läuft es. Nach den drei Siegen innerhalb von sieben Tagen gegen die TSG Hoffenheim II, den FC 08 Homburg und die SpVgg Neckarelz folgte während der Woche ein überzeugender 7:0-Sieg im Rheinlandpokal gegen den SV Leiwen-Köwerich. „Wir haben uns in eine gute Ausgangsposition gebracht und wollen in Walldorf nicht leer ausgehen“, zeigt sich Trainer Peter Rubeck selbstbewusst. Aber: „Es wird schwer in Walldorf. Wenn wir die Leistung der vergangenen Spielen wiederholen können bin ich guter Dinge, dass wir das Ziel erreichen können.“ Die beiden Teams trennt in der Tabelle nur ein Punkt. Es deutet sich ein Duell auf Augenhöhe an.

Die einzige Sorge von Trainer Peter Rubeck: Eine hartnäckige Viruserkrankung macht in der Mannschaft die Runde. So fielen Dennis Gerlinger, Matti Fiedler und Chris Keilmann aus in Leiwen aus. Alle drei waren ans Bett gefesselt. „Wir müssen bis Ende der Woche abwarten, ob es für einen Einsatz reicht“, kommentierte Rubeck die Situation. Auch der Einsatz von Oliver Laux ist fraglich. Der Innenverteidiger wurde im Pokalspiel mit einem Pferdekuss ausgewechselt. Entwarnung gibt es bei Michael Dingels und Christoph Anton, die gegen Leiwen geschont wurden.

Dem Gegner aus Walldorf zollt Rubeck Respekt. „Sie sind eine sehr spielstarke Mannschaft. Gegen sie müssen wir taktisch gut stehen und gegen den Ball arbeiten.“ Der letztjährige Aufsteiger spielte in der vergangenen Saison bereits eine gute Rolle in der Regionalliga. Trainer Matthias Born konnte das Stammpersonal bis auf wenige Ausnahmen halten und den Kader punktuell verstärken. Eine dieser Verstärkungen ist Dejan Bozic, der bereits in der Jugend für Astoria kickte und nach einem zweijährigen Intermezzo bei der U23 des SC Freiburg im Sommer zurückkehrte. Mit vier Treffern in sechs Spielen stellte er seine Torgefährlichkeit unter Beweis.

Generell kamen die Walldorfer gut aus den Startlöchern. Nur die Spiele gegen die Topteams Waldhof Mannheim und SV Elversberg gingen verloren. Die restlichen vier Partien konnte Astoria Walldorf gewinnen. Am Sonntag werden die beiden erfahrenen Mittelfeldspieler Steffen Haas und Andres Schön sowie Max Englert gegen den SVE verletzungsbedingt fehlen.

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