Feuerwehrstandorte in Trier-Land: Bauliche Maßnahmen erforderlich

0
Symbolfoto

Bildquelle: Steil.TV

TRIER. Die Feuerwehrgerätehäuser in Aach, Newel und Beßlich befinden sich in einem Zustand der bauliche Maßnahmen erfordert. Deshalb hat die Verbandsgemeinde Trier-Land bereits im Haushaltsplan 2015 Mittelansätze für entsprechende Planungsleistungen an den Feuerwehrgerätehäusern Aach und Newel berücksichtigt. Im Laufe des Jahres 2015 wurde darüber hinaus noch die bauliche Situation des Feuerwehrgerätehauses in Beßlich thematisiert.

Bereits im Jahre 2014 hat die VG Trier Land die BAD – Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH – mit der Erstellung einer sicherheitstechnischen Beurteilung für die Feuerwehrhäuser Aach und Newel beauftragt. Im Frühjahr 2015 wurde der Auftrag auf das Feuerwehrgerätehaus Beßlich erweitert.

Die BAD hat mehrere Empfehlungen bezüglich des Betriebs der vorgenannten Feuerwehrgerätehäuser ausgesprochen. Hierbei handelt es sich sowohl um bauliche Maßnahmen – wie etwa um das Entfernen von Heizkörpern an Engstellen, das Anbringen von Beleuchtungseinrichtungen oder das Markieren der Fahrzeugachse auf dem Stellplatz –, als auch um organisatorische Maßnahmen wie die regelmäßige Unterweisung und Belehrung der Mannschaft durch den jeweiligen Wehrführer oder den zwingend vorgeschriebenen Einsatz eines Einweisers beim Rangieren.

Mit der Umsetzung dieser Vorgaben kann nach Aussage des von der Verbandsgemeinde Trier-Land beauftragten Fachunternehmens für Arbeitssicherheit das notwendige Maß an Sicherheit für die Feuerwehrleute erreicht werden. Wäre dies nicht der Fall, so hätte die Sicherheitsfachkraft, wie sie gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung ausführte, einen weiteren Betrieb der Feuerwehrgerätehäuser untersagt.

Gleichwohl steht für die politischen Gremien der VG außer Frage, dass bezüglich der Verbesserung des räumlichen Umfeldes der Feuerwehren Aach, Beßlich und Newel Handlungsbedarf besteht. Im Zuge der entsprechenden Beratungen im Haupt und Finanzausschuss wurde die Verwaltung beauftragt zu untersuchen, inwieweit es möglich ist, gemeinsame Lösungen für die Stationierung der Feuerwehren in den Gemeinden Aach und Newel zu finden.

Im Rahmen der Fortschreibung der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungskonzeption der VG Trier-Land ist nunmehr zu klären, welche Möglichkeiten, auch im Hinblick auf die Einhaltung der Einsatzgrundzeiten hier in Betracht kommen. In der Folge sollen die entsprechenden Lösungsansätze gegenübergestellt werden.

Bürgermeister Wolfgang Reiland sichert ausdrücklich zu, dass die betreffenden Feuerwehren in die weiteren Beratungen mit einbezogen werden, sobald die Grundlagenermittlung vorliegt.

Laut Reiland war es auch keineswegs Intention der Befürworter der vorgenannten Untersuchung Feuerwehren zusammenzulegen. Vielmehr solle untersucht werden, ob es Sinn mache mehrere eigenständige Wehren an einem Standort unter dann optimierten Bedingungen zu stationieren. Mit diesem Modell habe unter anderem die Luxemburger Partnergemeinde Rosport sehr gute Erfahrungen gemacht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.