Eintracht gastiert beim Bundesliganachwuchs in Hoffenheim

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Die U23 der TSG 1899 Hoffenheim. Foto: TSG Hoffenheim

TRIER. Am vierten Spieltag der Regionalliga Südwest tritt Eintracht Trier bei der U23 des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim an. Wie bei Nachwuchsteams von Bundesligisten üblich, warten auch die Kraichgauer mit einem bestens ausgebildeten Kader auf. Alleine diese Tatsache umreißt, wie schwer die Aufgabe der Moselaner sein wird. Das Spiel findet am Sonntag um 14 Uhr im Dietmar-Hopp-Stadion statt.

An das letzte Aufeinandertreffen beider Teams werden sich vor allem die Trierer Anhänger noch gerne erinnern. In der Endphase der vergangenen Saison gewann die Eintracht bei strömenden Regen mit 6:2. Nahezu jedem Treffer ging ein krasser Abwehrfehler der TSG voraus. Die Tore für die Eintracht erzielten Romas Dressler (3), Matti Fiedler (2) und Till Hermandung. Der Klassenerhalt war damit so gut wie eingetütet. „Damals ist uns alles gelungen und ihnen nichts“, sagt Eintracht-Coach Peter Rubeck, der nicht damit kalkuliert, dass sich dieses Ereignis nochmals wiederholt.

Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Waldhof Mannheim stand in der Trainingswoche das taktische Verhalten auf dem Programm, das Rubeck im Duell mit den Waldhöfern als „durchwachsen“ bezeichnet hatte. „Der Einsatz hat gestimmt, aber im taktischen Bereich müssen wir uns noch stark verbessern. Wir schalten nicht schnell genug um“, so Rubeck. Falls nicht sofort Besserung eintritt, prophezeit der Trainer in Hoffenheim Probleme, weil die Gastgeber zu den spielstärksten Teams der Liga zu zählen sind. Deshalb kündigt er schon mal eine defensivere Grundausrichtung an: „Alles andere wäre da fehl am Platz.“

Der Saisonverlauf der Zweitvertretung zeigt noch keine Konstanz. Auf den 6:0-Auswärtssieg beim Aufsteiger Saar 05 Saarbrücken folgte eine 1:3-Niederlage gegen Waldhof Mannheim. Am vergangenen Wochenende spielte die TSG in Homburg 2:2-Unentschieden. Genau wie die Eintracht hat die TSG somit vier Punkte auf dem Konto. Gleichzeitig belegen neun erzielte Treffer die Offensivstärke. Die Juniorennationalspieler Naidem Amiri, Felix Lohkemper und Benjamin Trümner sind die herausragenden Protagonisten im Angriff.

Die Eintracht kann derweil auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen. Bis auf die Langzeitverletzten Chirstoph Buchner und Holger Lemke sind alle Akteure einsatzfähig.

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