Trierer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge: 32-jährige Frau stirbt nach schweren Kopfverletzungen

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Bildquelle: lokalo

UPDATE:
Die Obduktion der 32-jährigen Frau dauert noch an. Nach erster vorläufiger Bewertung sind insgesamt 8 Kopfplatzwunden mit knöchernen Verletzungen festgestellt worden, die todesursächlich waren.

Der gegen den Beschuldigten beantragte und auf den Vorwurf des Totschlags gestützte Haftbefehl ist erlassen worden. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

TRIER. Eine 32-jährige Frau aus Syrien ist am gestrigen Abend an schweren Kopfverletzungen in einem Trierer Krankenhaus gestorben. Die Frau, die als Asylbewerberin in der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in der Dasbachstraße lebte, soll am Montagmittag von ihrem Ehemann durch Schläge auf ihren Kopf lebensgefährlich verletzt worden sein und verstarb wenige Stunden später.

Die Frau wurde mit stark blutenden Kopfverletzungen von anderen Bewohnern der Aufnahmeeinrichtung in ihrem Zimmer aufgefunden. Diese hatten daraufhin den Rettungsdienst alarmiert. Ein Notarzt hatte die Frau in ein Trierer Krankenhaus einliefern lassen.

Ursprünglich wurde die Rettungsleitstelle Trier gestern gegen 13.35 Uhr über eine angeblich nach einem Sturz verletzte Frau in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in der Trierer Dasbachstraße informiert.

Da sich das Ausmaß der Verletzungen als lebensbedrohlich herausstellte, veranlassten die verantwortlichen Ärzte, die Polizei über den Vorfall zu informieren.

Gegen 16.36 Uhr erhielt die Polizei erstmals die Nachricht über den Vorfall in der Aufnahmeeinrichtung mit den Hinweis auf den bedrohlichen Gesundheitszustand der Patientin.

Daraufhin wurden erste polizeiliche Ermittlungen im Krankenhaus und am Ereignisort in der AfA aufgenommen.

Um 20.06 Uhr teilten die behandelnden Ärzte der Polizei mit, dass die Frau Ihren schweren Verletzungen erlag.

48 KOMMENTARE

  1. Das ist eben das problem: Es kommen leute hierher, die nach archaischen und unseren Werten zuwiderlaufenden Regeln leben und handeln. Hier tickt einer gegen seine Frau aus, genauso kann er austicken, wenn er im Supermarkt denkt einer guckt seine Frau an. Und Frauke und ihre Freundinnen denken, im Zeichen einer allgemeinen Toleranz dürfe man an solche Menschen, so sie denn hierbleiben dürfen und hierleben wollen, nicht weitgehende Forderungen nach Anpassung an unsere Gesellschaft stellen, aus berechtigtem Selbstschutz.
    Dabei gehts hier nicht mal um Religion, denn in jedes heilige Buch jeder Weltreligion kann ich sowieso alles reininterpretieren, es geht um ein archaisches Weltbild, das in bestimmten Teilen der Welt leider bis heute überlebt hat.
    Wie will ich denn zb jemand integrieren, der seine Kinder in der Haltung erzieht: Der Mann steht über der Frau und der Bruder hat das Recht, seine Schwester zu überwachen (und ggf. ihren westlichen Freunden eins aufs Maul zu hauen). Und meine Töchter gehen nicht zum Schwimmunterricht… Das ist z.T. das gleiche Problem wie mit den osteuropäischen Roma: Man kann jetzt darüber streiten, warum sie irgendwann in bestimmte Viertel ausgegrenzt wurden, aber wenn ich jetzt sage, meine Töchter gehen nicht zur Schule weil wenn einer sie mal angrabscht sind sie entehrt, dann ist integration schwer moeglich. Und wenn die Söhne eher ein kulturell bedingtes Machoweltbild ausleben weil die Eltern das so wllen anstatt sich für sie um Schulbildung zu bemühen, ja, schwierig. Frauke, Sie sind dran.
    Ja liebe Frauke, sie haben ja sicher wieder ein Statement parat.

  2. @Peter: vor einigen Monaten wurde unweit von der Dasbachstr. eine 16-jährige Deutsche von einem Deutschen erstochen und angezündet. Es hat also weniger was mit den archaischen Werten zu tun. Stecken Sie Ihre Energie doch in packen und verteilen von Hilspaketen anstatt wertlose, lange Artikel zu verfassen.

    • Auch in unserer Welt ist der Machismus nicht verschwunden er wird wohl aber eher in bildungsfernen Schichten
      gepflegt , der Täter entstammt der Berichterstattung nach offensichtlich einer solchen .

      Aber das ist ja kein Grund es zu tolerieren weder bei Einheimischen noch bei Zuwanderern , oder ?

  3. @A.F.: Das packen und verteilen von „Hilfspaketen“ ist ja wohl eher Ihre Sache.
    Ansonsten ist es schon traurig genug damit zu werben das auch Deutsche töten, was aber kein Freibrief sein kann das dies auch unsere friedlichen Asylanten tun.
    Ihr seid mit eurer Willkommenskultur gescheitert……

    • und deshalb kommen sie peter zimmer mit welchem vorschlag um die ecke ?
      an der grenze erschiessen, oder eine grenze aus bundesbeamten aufbauen … wie wäre ein guantanamo in trier …

      was genau ist ihr vorschlag mit dem sie nicht scheitern werden ?????

      • Die einfachste Lösung wäre, auffanglager vor Ort einzurichten, also in Nord-Afrika oder auch im Nahen Osten. Und wenn der Flüchtlingsstrom irgendwann nicht mehr bewältigbar ist wirds so kommen. Letztendlich ist das einfach eine Kosten-Nutzen-rechnung. Koennen wir am Beispiel Triers durchrechnen: Ab wieveil Asylbewerbern wäre denn die Situation nicht mehr zu bewältigen? Trier hat 100k Einwohner, ich denke so ab 10k Asylbewerbern wäre das Risiko hoch, dass es zu erhoehter Kriminalität, Massengewalttaten u.ae. kommt, weil dann einfach die Gesellschaft aber auch die Sicherheitsorgane überfordert wären.

        • Mensch, endlich mal ein guter Vorschlag. Ich ruf gleich mal Präsident Bashad an und frage ob wir da unten ein lager aufmachen dürfen. Der freut sich bestimmt!

  4. @A.F. Geschmacklos und wiederlich dieser Vergleich. Sag das doch mal den Eltern des Mädchens ins Gesicht.

  5. Geschmacklos und widerlich ist es zu sagen, dass eine Integration der Flüchtlinge nicht möglich ist auf Grund von einem archaischem Wertesystem, welches unserem zuwider läuft…
    Menschliche Krisen gibt es in jeder Kultur, wie man an dem Beispiel des Mädchens sehen kann und nicht wie verglichen wurde.
    Und wie hier darauf gekommen wird dass irgendjemand einen Freibrief bei Todschlag bekommt verstehe ich auch nicht!
    „Der gegen den Beschuldigten beantragte und auf den Vorwurf des Totschlags gestützte Haftbefehl ist erlassen worden. Er befindet sich in Untersuchungshaft.“ Ich erkenne hier einen völlig normalen Ablauf!

    Achso, und sagen Sie doch mal den Kindern der Frau ins Gesicht, dass ihre Mutter aufgrund von fehlenden und archaischen Werten ihrer Kultur starb, die der Grund sind warum eine Integration nicht möglich sein wird.
    Energie müssen Sie nicht in Hilfpakete stecken, aber vielleicht mal ins Nachdenken.

  6. Ich sage nicht, dass eine Integration nicht moeglich ist, mein Guter, ich sage:
    – dass ein bestimmtes Wertesystem, welches vor allem in islamisch gepraegten Laendern existiert, eine Integration erschwert
    – dass eine Mentalitaet des „Wegschauens und der Toleranz, weil alles ist gut und wir haben uns alle lieb und alle die hierherkommen sind per se Fluechtlinge und nett und müssen ihre Identität ausleben dürfen“ falsch ist. Beweis u.a.: Haette man von Anfang an darauf geachtet, dass z.B. der religiöse islamische Unterricht bei uns freiheitlich-demokratischem Gedankengut entspricht, dann würde es das Problem der radikalisierten deutschen Konvertiten, die zb nach Syrien ziehen, so nicht geben. So hat man zugelassen, dass unter dem Deckmantel falscher Toleranz eine Parallelkultur entstand.
    – Den Kindern der Frau das ins Gesicht zu sagen hätte ich in der Tat kein Problem, denn es ist letztendlich so. Die Frage ist auch, wie die das verarbeiten, denn vielleicht kommen sie unter dem Einfluss des Vaters noch zu dem Schluss, dass er richtig gehandelt hat, weil die Frau seine Ehre verletzt hat oder sowas. Wenn Sie gerne mal eine filmische Umsetzung dieser Problematik sehen moechten, so lege ich Ihnen diesen Film ans Herz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Fremde_%282010%29
    gibts sicher irgendwo im Internet.

    • „ein bestimmtes Wertesystem“ ?!

      Gerade in diesen Foren gibt es leider sehr viele Beiträge, die meines Erachtens nach einem Wertesystem entsprechen, das ich in keinster Weise gutheißen oder mit dem meinigen vereinbaren kann. Dennoch sind wir alle Deutsche. Wie darf ich das verstehen? Wenn wir eine ganze Kultur, eine Millionen menschen ähnlicher Herkunft, alle über einen Kamm scheren, dann müssen wir das mit den Deutschen auch so machen.

      Dann müssen wir erst einmal einen Kamm aussuchen.

      Von den Flüchtlingen sind ein paar schwarze Schafe. Die anderen suchen einfach nur Hilfe. Nach der Logik vieler hier würde das also bedeuten, dass alle schwarze Schafe sind und wir sie blos nicht reinlassen sollten.

      Auf der deutschen Seite gibt es hier Meinungen, die ganz deutlich in der rechtsradikalen Ecke angeordnet sind, dennoch entspricht das erfreulicherweise nicht dem Gros der Gesellschaft. Nach obriger Logik wären wir jetzt aber dann alle als rechtsradikal einzustufen.

      Oder anders, manche Deutschen töten andere Deutsche. Ergo, alle Deutschen sind Mörder.

      Das Problem?
      1. ich will kein rechter und schon gar kein Mörder sein und 2. wieso diskutieren wir hier überhaupt, wenn wir doch eh alle rechts sind.

      Ist das logisch? Nein? Könnte es vllt. daran liegen, dass es keinen Sinn macht alle zusammenzulumpen? Meinungen hin oder her, können wir bitte zumindest in unserer Argumentation eine kleine Basis von Logik beibehalten?

  7. @ HK; “ Ich erkenne hier einen völlig normalen Ablauf“. Ja so sehe ich das auch, was aktuell in Deutschland passiert durch unsere Asylanten ist völlig normal (Schwachsinn).
    Und dann nochmals : Die Frau starb nicht durch ihr oder unser System sondern durch die Hand ihres eigenen Mannes, der froh war in Sicherheit zu sein! Ist doch klar das so ein Schwein froh war einem System zu entkommen wo er seine gerechte Strafe bekommen hätte.
    Solche Menschen haben kein Recht auf Integration, zudem ist Deutschland auch nicht alleine dafür Verantwortlich die Probleme der EU alleine zu lösen.

    • Was wäre denn die gerechte Strafe in seinem Land gewesen? Wissen Sie überhaupt wo er her kam? Und wollen Sie andeuten, dass unser Rechtssystem keine gerechten Strafen aushändigt? Sagt Ihnen der Begriff post-traumatisch etwas?

      • Das ist eine gute Frage, was wäre die Strafe in seinem Land, also in Syrien gewesen? Vermutlihc nicht viel, also eine geringe Strafe oder man hätte das Ganze unter den Tisch gekehrt, die intern. Gesellschaft für Menschenrechte nimmt bei solchen sogenannten Ehrenmorden, und im weiteren Sinne scheint es sich um einen solchen zu handeln, eine hohe Dunkelziffer an: http://www.igfm.de/themen/ehrenmorde/tradition/
        Ich verweise auf meine vorherigen Ausfuehrungen zu archaischen Traditionen usw.

  8. Du geistiger Tiefflieger, erkläre mal den Kindern die alles mit anschauen mussten was post-traumatisch ist.
    Zudem war ja wohl zu „lesen“ das der Mörder ein Syrer ist auch wenn es nicht in euer Weltbild passt.

    • 1. Sie kennen mich nicht gut genug um mich gleich zu Duzen. Das Siezen ist eine gute deutsche Tugend die man nicht unterschätzen sollte.

      2. Werden wir jetzt beleidigend weil wir sonst nichts zu sagen haben, oder kommt so eine Form der Kommunikation aus Ihrer eigenen Unzufriedenheit mit sich und der Welt heraus?

      3. Wenn ich Flüchtling wäre, würde ich mich aus als Syrier ausgeben. Ich wollte damit eher zum Ausdruck bringen, dass Sie den Mann und seine Lebensgeschichte nicht kennen. Deswegen haben wir in Deutschland ein Rechtssystem das die Angelegenheit so gut wie möglich untersucht und demnach handelt. Ich denke nicht, dass es dem nichts-wissenden Bürger zusteht irgendein Urteil zu fällen.

      • Wird ja immer kruder. Da Schreibt der LS: 3. Wenn ich Flüchtling wäre, würde ich mich aus als Syrier ausgeben.“ Soll heissen??? Dass viele Fluechtlinge sich als Syrer ausgeben obwohl sies nicht sind, hoffend sich so ein Bleiberecht zu erschleichen?
        Wenn jemand jemanden tötet, so ist der umgangssprachliche Ausdruck dafür: Mord. Ob es im konkreten Fall Mord oder Totschlag war, steht noch nicht fest, ich fürchte jedoch, dass man dem Täter eine Affekthandlung, also Totschlag, zubilligen wird, sicher wird sein Anwalt ein Attest bringen, aus dem hervorgeht, dass er eine verminderte Steuerungsfähigkeit oder sonstwas hat. Das ist das Dilemma des deutschen Recthssystems, dass es so kompliziertist dass überall eine Hintertür eingebaut werden kann.

        • Soll heißen, dass wenn ich um mein Leben fürchten müsste, ich alles sagen würde um hier aufgenommen zu werden. Wenn jemand unter Todesangst eine Falschaussage macht ist ihm das nicht zu verübeln. D.h. nicht, dass das der Fall ist, sondern nur, dass wir es nicht wissen können.

          Wenn jemand tötet ist das erst einmal Todschlag, so lange bis bestimmte Kriterien erfüllt sind, die es dann zum Mord machen. Wenn Ihnen unser Rechtssystem nicht gefällt, dann studieren Sie doch bitte Jura und helfen Sie dabei es zu verbessern.

          • Jura ist für die denen nix Besseres einfällt, deshalb hab ich was anderes studiert. Und schlau daherreden kann man auch so, sieht man auch manchmal bei Ihnen.
            Die Kriterien die für Mord sprechen sind:
            Mehrfache (8 oder??) Schläge auf den Kopf, da kann man nicht von Affekt sprechen.
            Vorsatz, denn wenn er sie danach liegen laesst muss er, sofern er bis drei zählen kann, von ihrem Ableben ausgehen usw. aberr wir werden sehen.
            Aber zum ersten Teil: Bitte nicht wieder verallgemeinern. Dass hier unmittelbare Todesangst herrscht oder alle total traumatisiert sind, dürfte nur bei einem Teil der Flüchtlinge zutreffen:
            Bei den Balkanischen, immerhin 40% sicher nicht, denn da herrscht kein Krieg.
            Bei den Syrern nur zum Teil, da viele schon vor Einsatz der Kampfhandlungen abhauen. Der Fall, dass die Familie erst dann die Flucht ergreift, wenn die Granaten einschlagen und das Haus brennt kommt sicher auch vor, aber ist nicht die Regel. Nehmen wir an wir wären im zweiten Weltkrieg, es ist ein Unterschied, ob sie aus Trier zu ihren Verwandten nach Frankfurt abhauen, wenn die Amerikaner in Paris sind, oder ob sie dann abhauen wenn die ersten panzer schon in Wasserbillig über die Brücke rollen und die Granaten aufm Hauptmarkt einschlagen.
            Sie schreiben: Wenn ich um mein leben fürchten müsste würd ich alles sagen… Wenn ich um mein Leben fürchten muss und nicht aus Syrien komme, wieso muss ich dann trotzdem sagen dass ich aus Syrien komme???

          • @ Peter:
            Sie werden aber sicher verstehen, dass wir nicht jeden bei der Gestaltung unserer Rechtslage gleichermaßen mitreden lassen können, vor allem nicht wenn diesem jemanden die notwendigen Grundkenntnisse fehlen um konstruktive Kritik zu leisten. Deswegen haben wir eben dieses System, das durch Menschen die in diesem Gebiet ausgebildet sind, so gut wie möglich verwaltet wird.

            Was das Verallgemeinern angeht kann ich mich nur selber zitieren: „D.h. nicht, dass das der Fall ist, sondern nur, dass wir es nicht wissen können.“

            Ich finde es aber schon etwas anmaßend zu beurteilen wann es jemandem schlimm genug geht, dass er ein legitimer Flüchtling ist. Viele Menschen sind damals aus Deutschland geflohen als sie es kommen gesehen haben, nicht als es schon zu spät war. Dann ist Flüchten nämlich oft nicht mehr drin. Ohne in den entsprechenden Ländern und Situationen gewesen zu sein, denke ich, können wir das nur ganz schlecht beurteilen.

      • Was appellierst „DU“ denn auf einmal an deutsche Tugenden, das ist ja völlig lächerlich, also hat er oben recht, doch geistiger Tiefflieger.
        Unzufrieden werde ich so langsam auch wenn ich sehe wie verblendet hier einige am liebsten unser Land
        verschenken und uns noch ein schlechtes Gewissen einreden wollen.
        Und dann noch zum Asylbetrug aufrufen: Wenn ich Flüchtling wäre, würde ich mich aus als Syrier ausgeben. Aber dann wiederum an das Rechtssystem appellieren
        Und wer hier nichts aber auch gar nichts weiß hat sich mit deiner Antwort selbst erledigt, scheinbar sind die nichts-wissenden Bürger nicht so beschränkt wie mancher mit eingebildetem Intellekt.

        • Sehr geehrter Herr Maes.

          vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu meinem Kommentar. Dazu möchte ich hiermit gerne Stellung nehmen.

          Mit keiner Aussage habe ich dazu appelliert Asylbetrug zu begehen. Lediglich habe ich darauf hingewiesen, dass es Fälle gibt in denen dies geschieht. Aus diesem Grund muss der Fall erst einmal auf alle Tatsachen hin geprüft werde, bevor ein Richter sich ein Urteil erlauben kann. Allerdings appelliere ich daran, dass wir dem Richter nicht seine Arbeit wegnehmen und an seiner Stelle urteilen sollten.

          Des Weiteren möchte ich dieses, „unser“ Land nicht verschenken. Das kann ich gar nicht, da es nicht mir gehört. Genauso wenig haben Sie, aus einer humanistischen Perspektive, nicht mehr Anspruch auf „Ihr“ Land, als jeder andere Mensch der Welt auch. Ich möchte nicht verschenken, ich möchte niemandem etwas wegnehmen, aber ich möchte es teilen.

          Mit freundlichen Grüßen,
          LS

          • @LS: „Wenn ich Flüchtling wäre, würde ich mich aus als Syrier ausgebe“ wenn das keine Aussage zur Aufforderung zum Asylbetrug ist dann bin ich ein „nichts-wissenden Bürger“.

            Und ob mir unser Land mehr gehört als einem Bürger aus einem anderen Land sehe ich auch anders.
            Ich lebe und arbeite schon mein ganzes Leben in Deutschland bin Steuerzahler und habe auch meine Kinder zu solchen erzogen. Sprich, bezahle alle Steuern und dann sollte mann auch den Mund aufmachen wenn es einem nicht passt, auch wenn es einigen Leuten hier nicht gefällt.
            Auch war es vorgestern Suhl und gestern Wiesbaden, wo die nächste Frau im Asylheim ermordet wurde.
            SIe propagandieren Refugees Welcome und fragen hier im Forum nach Lösungen, das finde ich sehr seltsam.

    • Übrigens, wenn Sie es genau nehmen, da steht auch nirgendwo „Mörder“. Totschlag ist kein Mord und bis sich mehr herausstellt sollte man, im Zweifel für den Angeklagten, nichts anderes behaupten.

  9. Geh ich recht in der Annahme, dass LS davon ausgeht, dass der Täter unter einer post-traumatischen Belastungsstörung litt und somit seine Frau in einem geistigen Ausnahmezustand erschlagen hat? Dass man ihm also mildernde Umstaende zugestehen sollte? Zumindest nach Meinung von LS?

  10. Braunschweig ist Überall.
    Die Braunschweiger Polizei hat eine Sonderkommission gegen kriminelle Asylbewerber gegründet.
    „Wir müssen die Bevölkerung schützen “ sagte der Leiter der Kripo Ulrich Kirch, der Braunschweiger Zeitung.
    Wegen der steigenden Kriminalität sei das Sicherheitsempfinden vieler Bürger gestört.
    Konkret geht es lt. Kirch um Ladendiebstahl, Drogenhandel,Wohnungseinbrüche und Körperverletzungen.
    Erst am letzten Wochenende habe es 2 brutale Übergriffe auf Frauen gegeben. Eine davon sei fast bis zur
    Bewußtlosigkeit gewürgt worden. Die Spur führe in die Landeserstaufnahmeanstalt für Asylbewerber.
    Laut dem Blatt schätzt die Polizei den Anteil krimineller Asylbewerber auf mindesens 100 von 2000 Antragsteller in der Stadt. Den Kriminalitätsanstieg in der Umgebung der Unterkunft bezeichnet die Polizei
    als drastisch.
    DIE TÄTER ALLEINREISENDE MÄNNER AUS AFRIKA UND DEM KAUKASUS
    Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich fast ausschließlich um junge Männer aus dem Kaukasus
    sowie Nord-und Westafrika, betonte Kirch.
    Er gehe davon aus, das diese meist organisiert vorgingen.
    Die Sonderkommission soll nun Druck machen. Die Täter müssen die Konsequenzen ganz schnell zu spüren bekommen fordert der Kriminalpolizist.
    Zugleich warnte er vor einer Stigmatisierung aller Asylbewerber. Die meisten Verbrechen verüben in Braunschweig immer noch deutsche Bürger.
    Zugleich warf Kirch der Politik vor bei der Asylpolitik seit Jahrzehnten Fehler gemacht zu haben.
    So sei die Integration von Rußlanddeutschen und Libanesen in der Vergangenheit nicht gelungen, das hat zu
    einer Ghettoisierung geführt, das darf nicht wieder geschehen (h.o)

  11. Was in Suhl passiert ist ist ja ein gutes Beispiel, was aus nichtigsten Anlässen passieren kann. Ich meine wo ist der Unterschied zwischen ein paar Asylbewerbern, die versuchen, einen anderen zu lynchen und der Ermordung eines Theo van Gogh.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Theo_van_Gogh_%28Regisseur%29

    Gut, hier gehts eigentlich um was anderes, naemlich um Asyl und die Ermordung einer Frau, aber man muss sich klar sein, denke ich, dass Integration derer die letztendlich bleiben nicht heissen darf: Wir tolerieren alles, was die die zu uns kommen machen, sondern Integration muss heissen: Wir erwarten, dass die die zu uns kommen unsere Werte übernehmen und respektieren. Wenn nicht, da ist die Tür…

  12. # Hans Lamberti
    Sehr offenbarend ihr Eintrag und Ihre selektive Wahrnehmung. Warum machen Sie die Zeile mit den ausländischen Personen in Großbuchstaben, aber den drittletzten Satz nicht? 😉

    „Zugleich warnte er vor einer Stigmatisierung aller Asylbewerber. Die meisten Verbrechen verüben in Braunschweig immer noch deutsche Bürger.“

    Netter Versuch! 😉

  13. Na selektiv kann man das Ganze nicht nennen, sonst hätte er ja den Satz mit den deutschen Bürgern komplett unterschlagen. In unserm Kontext kann er den Satz schon mal fett bringen. Korrekt zitiert hat er ja.
    Was kaukasische Asylbewerber angeht, so handelt es sich hier offensichtlich um Georgier,
    http://www.focus.de/politik/deutschland/dramatischer-anstieg-mit-dieser-asyl-masche-schleusen-sich-diebesbanden-aus-georgien-in-deutschland-ein_id_4742808.html
    befremdlich eigentlich, dass man die Leute nicht gleich wieder heimschickt, Georgien wird ja von der EU immer als Musterbeispiel für Demokratie usw blabla gelobt, vor allem um Russland eins auszuwischen. Was haben die hier zu suchen -nix.
    Und Maghrebiner, naja, alleinreisende Männer, Machotum, geringe Bildung und Alkohol sind mitunter gefährlich.
    Eigentlich läuft die ganze Diskussion hier auf eines raus: Würde man die Asylverfahren beschleunigen und Abgelehnte konsequent abschieben, ebenso wie straffällig Werdende, wäre man einen grossen Teil des Problems los. Letzteres geht natürlich wieder nicht in Deutschland, dann wärs sinnvoll zumindest den Maximalrahmen des Gesetzes auszuschöpfen um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.

    • Recht haben Sie. Es werden dringend mehr Mitarbeiter benötigt, die den Ansturm an Anträgen bearbeiten. Die, die dafür zuständig sind, sind hoffnungslos überarbeitet und kommen der Sache alleine nicht mehr nach. Die einzige Lösung wäre also, mehr Leute anzustellen um daran zu arbeiten. Das kostet allerdings Geld und da haben wir ja das eigentliche Problem. Wir sollen sie abschieben, dürfen aber kein Geld ausgeben um das zu bewerkstelligen. An dieser Stelle wünsche ich mir einen konkreten Vorschlag wie das zu meistern sein soll.

      • Die entsprechenden Verfahren simplifizieren und beschleunigen.
        Deutsche Beamte auf mehr Effektivität trimmen durch externe Consultants wie Ernst and Young (zugegeben, hier bin ich voreingenommen, weiss nicht ob Beamte überall so ein schoenes Leben haben wie in Trier)
        Balkanländer zu sicheren Drittstaaten erklären.
        Die griechischen Behörden dazu antreiben, ein bisschen mehr zu tun und sich vor ort um Flüchtlinge zu kümmern anstatt diese einfach nach Deutschland durchzuwinken…

  14. Bei dieser Diskussion kann man leider nichts aus dem Kontext reißen und nur die Dinge herausstellen, die in den Kontext passen. Das ist polemisch und unwissenschaftlich. Es ist einfach eine undifferenzierte und schwarz/weiß-Argumentation. Außerdem handelt es sich bei den Asylbewerbern um Menschen, und, eine ganz neue Erkenntnis, da gibt es solche und solche, genau wie bei uns auch. Wie viele weibliche Asylbewerber wurden jetzt in einer deutschen Aufnahmeeinrichtung von ihrem Mann umgebracht? Eine! Dann setzen Sie das bitte in Relation zu der Anzahl der Asylbewerber. So und jetzt vergleichen Sie das bitte mal mit der amtlichen Statistik der Morde und häuslicher Gewalt in „deutschen“ Haushalten. Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, das zu erwartetende oder gezeigte Verhalten eines Menschen nicht von seiner Nationalität abhängig zu machen, sondern von seinem ganz individuellen Charakter und seiner Lebensgeschichte.

    • „sondern von seinem ganz individuellen Charakter und seiner Lebensgeschichte.“

      Eben. Statt Lebensgeschichte könnte man auch Sozialisation sagen. Und die haben die meisten der Einwanderer in Gesellschaften erfahren, in denen es eben kein funktionierendes staatliches Gewaltmonopol, keine unabhängige Justiz und keine Exekutive, die das Recht auch durchsetzen kann, gibt. Und wenn die harte Lebenswirklichkeit gelehrt hat, dass man sich nur auf die eigene Sippe verlassen kann, dann legt man diese Gewohnheit auch nicht einfach so ab, wenn man in ein anderes Land kommmt. Genau darauf lassen sie viele der Integrationsprobleme zurückführen, gerade in den von Familienclans beherrschten No-Go-Areas, die sich rasend schnell in allen unseren Großstädten bilden. Bei den Massen, die in Zukunft nach Europa strömen werden, sehe ich darum auch keine Perspektive mehr für unsere Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit. Wir sollten uns anpassen und akzeptieren, dass auch wir unsere Sicherheit in Zukunft nur noch in den eigenen Netzwerken suchen können. Ein Staat, der Sicherheit für alle garantieren kann, war gestern. Celebrate Diversity!

    • Auch bei zwei Fällen bleibt das Argument von ne ne bestehen. Wunder der Statistik…

      Wenn man mal bedenkt wie viele Menschen auf dem Weg zu uns schon gestorben sind… Nur weil (von uns) keine aktive Hand im Spiel war die jemanden über Bord geschubst hat, dürfen wir uns auch nicht ganz der Verantwortung entziehen was die europäische Flüchtlingspolitik zu verantworten hat. Gestern habe ich einen schönen Satz dazu gelesen: „Wer Waffen säht, wird Flüchtling ernten“.

      • Das mit den Waffen und soweiter und dass wir Europaer daran schuld seien ist ein dummer Spruch. Die Waffen die der IS hat sind ja grösstenteils Beutewaffen, zum Teil high tech, von der irakischen Armee, und trotzdem wird der Krieg mit vergleichsweise primitiven Mitteln geführt, selbstgebaute Panzerwagen aus Autos, wo man aussen ein Blech draufschweisst usw. wie man beim Kampf um Kobane sehen konnte. Von den deutschen oder Europaern gelieferte Waffen sind da nicht im Spiel. Abgesehen davon können sie in einer komplexen Welt nihct verhindern, dass sich technische Errungenschaften, also eben auch moderne Waffen, verbreiten oder nachgebaut werden. Die Deutschen liefern Waffen an die Saudis, die werden ausgemustert und durch neue ersetzt, die alten werden an vermeintliche Verbuendete der Saudis weitergeliefert oder verschachert usw. Wie wollen sie das verhindern. Und wenn die Saudis keine Waffen von den Deutschen kriegen gehen sie zu den Chinesen, das Ergebnis ist dann vielleicht eine noch schlimmere Destabilisierung der Region und es gaebe mehr Tote als es so gibt, da gibts keine optimale Loesung.
        Zur Unterdrückung einer Minderheit brauchen sie ja keine modernen Panzer oder Flugzeuge, da genügen Handfeuerwaffen oder Macheten zum Händeabhacken und Kindersoldaten.
        Festzustellen ist aber auch, dass der Grund für die Situation in Syrien tatsächlihc auch die Religion ist und weil vieles noch auf dem Niveau von Stammesverbänden läuft (IS gegen Kurden, die gegen irgendwelche gemaessigten Staemme und manchmal doch wieder nicht – alle gegen die syrische Regierung – die Hisbollah mit der syrischen Regierung gegen alle andern – die Jesiden jetzt gegen IS, normalerweise auch mal gegen die Kurden aber zur Zeit nicht usw). Das ist im Prinzip eine Situation die bei uns zur Zeit der Germanen herrschte. Würde man mit einer Zeitmaschine zurückgehen und die Germanen mit modernen Waffen ausstatten, dann würden sie sich wohl mit ähnlicher Brutalität gegenseitig aber auch das römische Reich bekämpfen. Jetzt wenn sie rechnen, wielange es bei uns gedauert hat, bis wir mals sowas wie ein modernes Bewusstsein entwickelten, so 1500 Jahre, dann wirds bei denen wohl auch noch ne gewisse Zeit dauern. Vielleicht nicht so lange.

        • Ob wir es verhindern können, dass diejenigen die Waffen suchen auch welche finden werden? Wohl eher nicht. Dafür gibt es genug skrupellose Geschäftsmänner auf der Welt. Aber „jemand anderes würde es tun würde wenn ich es nicht tue“, ist für mich kein Argument das mich abends ruhig schlafen lässt und ich würde lieber in einem dem Frieden verschriebenen Staat leben, der keine Mordinstrumente baut und sich an deren Vertrieb dann auch noch bereichert. Falls doch, dann sollten wir uns den Konsequenzen stellen und zumindest die Einnahmen der Waffenindustrie dafür einsetzten das daraus resultierende Leid zu lindern.

          • Na ja, die Menschen würden auch ohne Waffen aus Deutschland den Weg nach Deutschland suchen. Zudem, über welche Größenordnungen reden wir denn? Zieht man die Exporte an Nato-Staaten ab, sind das doch keine großen Zahlen mehr. Mir scheint das mit den Waffenexporten immer ein bißchen vorgeschoben. Ganz klar, wir müssen die politischen Flüchtlinge adequat aufnehmen und integrieren (die Flüchtlinge selbst müssen das auch wollen), aber das mit den Waffen lasse ich als Argument nach dem Motto „selbst schuld“ nicht gelten!

          • Nicht Waffen erzeugen Krieg, sondern Köpfe. Waffen sind nur Mittel zum Zweck – egal wo diese herkommen.

  15. Ne ne? ne ne.
    Na eben nicht. Solche Morde wie der in der Dasbachstrasse haengen vom kulturellen Kontext ab, letztendlich koennen Sie sogar statistisch voraussagen, wieviele Morde auf 1000 Personen in so einem Kontext passieren, es haengt also nicht nur vom Individuum sondern auch von seinem gesellschaftlichen Kontexct ab.
    Häusliche Gewalt in deutschen Haushalten gibts auch, das hat aber mit dem andern nix zu tun, da können sie auch, aufgeschlüsselt nach sozialer Schicht, voraussagen, wieviele Ehemänner ihre Gattin ermorden.
    Obs allerdings auch Statistiken zum Schwiegermuttermord gibt weiss ich nicht.

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