SWR: Flüchtlinge mussten aus Platzgründen im Freien übernachten

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Bildquelle: lokalo.de

TRIER. Der SWR berichtet unter Berufung auf eine Bestätigung der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde, dass Flüchtlinge in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier in den vergangenen Wochen mehrfach im Freien übernachten mussten.

Dem Medienbericht zufolge sei die Aufnahmeeinrichtung völlig überbelegt. Zu so mancher Nacht würden bis zu 200 zusätzliche Asylbegehrende in der Erstaufnahmeeinrichtung ankommen.

Dazu erklärt der integrationspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Adolf Kessel: „Jeden Tag liefert uns die rot-grüne Landeregierung ein neues Beispiel dafür, dass sie mit der Bewältigung der Herausforderungen, die mit der Unterbringung und Integration verbunden sind, vollkommen überfordert ist. Es ist allemal besser, bürokratische Hürden bei Unterkünften abzubauen, als Menschen im Freien übernachten zu lassen.“

Mit circa 3.000 Menschen sind die auf eine Kapazität von 2.000 Plätzen ausgelegten Aufnahmeeinrichtungen in Trier mittlerweile bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch die Notunterkunft in Form von Zelten auf dem Flugplatz in Bitburg stößt mit mittlerweile mehr als 300 Menschen bereits an seine Belastungsgrenze. Ursprünglich war die provisorische Einrichtung für 250 Personen vorgesehen.

Eine weitere Notunterkunft in Form von Zelten in der ehemaligen Kaserne in Hermeskeil soll noch in dieser Woche eröffnet werden. Die provisorische Einrichtung soll rund 370 Asylbegehrenden Platz bieten. Bereits jetzt kursieren Zahlen von mindestens 400 Menschen, die noch in dieser Woche in Hermeskeil untergebracht werden sollen. Im Oktober soll die Hochwaldkaserne dann wie geplant von 750 Menschen bezogen werden.

An der Landespolizeischule am Flughafen Hahn wird aktuell Platz für mindestens 250 Menschen geschaffen. Am vergangenen Freitag waren 50 Asylsuchende in eine Sporthalle der Landespolizeischule auf dem Flughafen Hahn eingezogen. Wegen Streitigkeiten zwischen den Bewohnern, mussten die Asylbegehrenden die Halle am Samstag aber wieder verlassen und in die Aufnahmeeinrichtung nach Ingelheim zurückkehren.

Integrationsstaatssekretärin Margit Gottstein erklärte am Montag, die Sporthalle werde bis Mitte dieser Woche erneut belegt werden.

16 KOMMENTARE

  1. Traurig und unwürdig. Und man hat ja noch Glück mit dem Wetter zurzeit! Was passiert im Winter?
    Laut Trierischen Volksfreundes kommen von den 200 Neuankömmlingen/Tag etwa die Hälfte aus Albanien.
    Ab wann werden denn nun die Wirtschaftsflüchtlinge schneller abgeschoben? Und warum wird nicht schon in Albanien selbst die Möglichkeit geschaffen (Botschaft), dass die Menschen dort Asyl beantragen können? Unverständlich.

  2. Wieso darf ueberhaupt jemand aus Albanien Asyl beantragen ist vielmehr die Frage. Albanien ist vielleicht desolat und korrupt, das sind aber keine Asylgründe.

  3. Wie is es eigentlich bei der Malu und beim Jenssen, die haben ein ganzes Haus zur Verfuegung. Man koennte ja bei denen auch ein paar leute einquartieren. Und bei den lokalen Grünen auch.

  4. Man hat die Schnauze voll, was erwarten die ? Noch nicht einer von Hundert hätte Anspruch auf Asyl. Es reicht, wollen die vollgestopfte Matratzen mit Dollarscheinen, oder was. Schaut euch mal in Australien um, da setzt noch nicht einer von tausend n Fuß aufs trockene Land., da geht das um einiges rabiater zu.
    Das darf so nicht weitergehn.

  5. Die Leute liegen in der Dasbachstraße und im Nells Park rum, weil unsere Politiker auf ganzer Linie versagen. Aber uns die Taschen voll machen mit der Nötigung zur „Willkommenskultur“ … und wehe, du machst nicht mit, du braune Socke !!!
    Die Ärmsten sind nicht die Einwanderer (aka „Flüchtlinge“), sondern die Polizei, die immer wieder eingreifen muss und die Feuerwehr, die ständig durch bewusst ausgelöste Fehlalarme gequält wird. Lasst doch die Köppe einschlagen; wieso müssen die Beamten in größtmöglicher Anzahl ausrücken, wenn sich 50 oder 100 kloppen wollen?
    @ PETER: die Idee ist sehr gut, aber die leben lieber in ihrer Traumwelt und beurteilen das Ganze objektiv (!) von außen.
    Wär auch zu schön, wenn das eigene Haus mal belagert würde oder es auf die Fresse gäbe und die Weltsicht ins Taumeln geriete!

  6. Gäbe es diesen Brandschutzverornungswahnsinn nicht, hätten viele Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf.
    Was ist eigendlich mit der Kirche ? Hält die sich bedeckt oder hat sie hier in Trier schon Hilfe angeboten ?
    Zum Beispiel beim Bischof gibt es bestimmt viele, viele Zimmer die leer stehen.

    • Dann könnten wir sie eigentlich auch direkt nach Limburg weiter vermitteln – der Ex-Bischof hat doch da gerade erst eine bescheidene Herberge errichtet, die sicherlich den einen oder anderen Schlafplatz beinhalten dürfte.

    • Sehr berechtigt : Was tut die Kirche im Bistum Trier ? Immobilien satt , Robert-Schumann-Haus , Weisse Väter ,Pilgerbetten usw …Platz satt ….Mahlzeiten , Betreuung , Mithilfe ?

  7. Kirchliche Hilfe, vor allem bei Funktionstraegern, beschraenkt sich in der Regel auf meist folgenlose Aufrufe (wie oft hat der Papst schon zum Weltfrieden aufgerufen) und ein betroffenes Gesicht. In letzterem allerdings ist der Trierer Bischof ein Meister, denn er schafft es immer auszusehen als ob er gleich in Traenen ausbricht.

  8. Gibt es eigentlich verlässliche Zahlen über die private Aufnahmebereitschaft der „Refugees Welcome“-Idioten? Oder sind das alles nur aufgeblasenen Maulhelden, deren Motivation gerade mal ausreicht, auf einer Demo-Party ein Schild in die Luft zu halten? Ernstgemeinte Frage.

      • Keine Beleidigung, eine Wertung. Wer „Freibier für Alle“ ruft und sich dann wundert, wenn ihm die Bude eingerannt wird, ist eben ein Idiot. Es sein denn, er spekuliert darauf, dass die Allgemeinheit die Zeche bezahlt, dann ist er ein schlauer Betrüger, der den Nutzen („Ich bin ja so gut..“) einheimst und die Kosten vergesellschaftet.

    • Private Aufnahmebereitschaft?? Große Fresse à la „Bienvenu, welcome!“, aber das war´s dann auch!
      Reicht doch, wenn man sich zu jeder Anti-Babic-Trier-ist-bunt-Demo aufmacht und sich saugeil vorkommt mit den coolen Gleichgesinnten – guck dir mal die N..is raus!-Gesichter an, wie sie strotzen vor Glückseligkeit! Kluger wäre es imho, den hirnlosen Fettsack einfach zu ignorieren, aber erklär´ das mal links-grünen Gutmenschen …
      Unsere „führenden“ Landespolitiker weilen im Urlaub, die Machers in Skandinavien, deshalb tritt die „Integrationsministeriumsstaatssekretärin“ (sic!) zur Zeit immer ins Rampenlicht und erklärt uns die Willkommens-Kultur, die wir zu haben haben!

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