Flüchtlingsunterkunft am Flughafen Hahn wegen Spannungen geräumt

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Bildquelle: lokalo.de

FLUGHAFEN-HAHN. Am vergangenen Freitag waren 50 Asylsuchende in eine Sporthalle der Landespolizeischule auf dem Flughafen Hahn eingezogen. Wegen Streitigkeiten zwischen den Bewohnern, mussten die Asylbegehrenden die Halle am Samstag aber wieder verlassen und in die Aufnahmeeinrichtung nach Ingelheim zurückkehren.

Laut Mitteilung des Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, war es zwischen den Flüchtlingen unterschiedlicher Nationen zu Spannungen gekommen.

Diese konnten nach Informationen des Ministerium durch die Vermittlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ADD, des Deutschen Roten Kreuzes, der Landespolizeischule und des Wachdienstes beigelegt werden.

„Wir werden die Halle bis Mitte der Woche erneut belegen“, erklärt Integrationsstaatssekretärin Margit Gottstein. „Vorübergehende Unterkünfte in Zelten und Hallen benötigen wir aktuell, um der großen Zahl an Flüchtlingen, die zu uns kommen, ein Dach über dem Kopf bieten zu können. Ich danke daher allen Beteiligten, die diese Lösung ermöglicht haben.“

Die Halle der Landespolizeischule soll während der nächsten sechs Wochen genutzt werden. „Wir erhoffen uns eine Entlastung der Situation von den neuen Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende in Hermeskeil und Kusel sowie einer vorübergehenden AfA-Außenstelle in Meisenheim, die noch hergerichtet werden müssen. Außerdem suchen wir weiter nach geeigneten Liegenschaften möglichst in festen Gebäuden mit einer Kapazität von mindestens einhundert Plätzen, die sich als Flüchtlingsunterkunft eignen.“

Das Land Rheinland-Pfalz errichtet auf einem ehemaligen Parkplatz am Flughafen Hahn eine Zeltstadt bestehend aus drei Unterbringungszelten, einem Versorgungs- und einem Betreuungszelt. Diese Zelte sollen im Laufe der Woche nach und nach jeweils mit bis zu 125 Asylsuchenden belegt werden.

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