ADAC Rallye Deutschland bietet in diesem Jahr mehr denn je

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Bildquelle: ADAC Motorsport

TRIER. Mehr Kilometer, mehr Wertungsprüfungen, mehr Action: Die ADAC Rallye Deutschland legt 2015 erneut zu. Mit einer Gesamtdistanz der Wertungsprüfungen von gut 374 Kilometern ist der deutsche Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft in diesem Jahr rund 48 Kilometer länger als 2014. Auch bei der Anzahl der Wertungsprüfungen gibt es eine Steigerung: Der nun offiziell verabschiedete Veranstaltungsplan sieht für Weltmeister Sébastien Ogier, 2014-Sieger Thierry Neuville, Jari-Matti Latvala und die anderen WRC-Piloten insgesamt 21 Wertungsprüfungen vor, drei mehr als 2014. Alleine fünf davon werden auf der berühmt-berüchtigten Panzerplatte stattfinden. Für die Rallye-Fans aus aller Welt bedeutet das: Der Besuch der ADAC Rallye Deutschland lohnt sich 2015 mehr denn je.

Donnerstag, 20. August

Ehe es in der Moselregion rund um Trier, sowie in der Eifel, im Saarland und auf dem Truppenübungsplatz Baumholder zur Sache geht, steht am Donnerstag (20. August) der Shakedown Konz auf dem Programm. Bei diesem Warm-Up haben die Fans den ganzen Tag über Gelegenheit, die Rallye-Fahrzeuge an verschiedenen Stellen zu beobachten. Am Abend des gleichen Tages zählt die Autogrammstunde der WRC-Stars auf dem Hauptmarkt von Trier zu den Pflichtterminen für Fans. Ebenso wie der anschließende Show-Start vor der eindrucksvoll illuminierten Porta Nigra, der drei spektakuläre Tage mit der Elite des Rallye-Sports einläutet.

Freitag, 21. August

Den Auftakt am Freitag (21. August) bildet die 14,84 Kilometer lange Wertungsprüfung Sauertal im Grenzgebiet zu Luxemburg. Nahe der belgischen Grenze jagen die Rallye-Stars dann auf der Wertungsprüfung Waxweiler 16,40 Kilometer durch die Höhen und Tiefen der Eifel. Bei der anschließenden Wertungsprüfung Moselland geht es 23,24 Kilometer lang gegen die Uhr – zum Teil auf schmalen Winzergässchen mit engsten Haarnadelkurven. Nach einem Jahr Pause kehrt die beliebte Wertungsprüfung Mittelmosel in komprimierter Form zurück in das Programm der ADAC Rallye Deutschland. Die 13,67 Kilometer lange Prüfung inmitten der Rebenhänge ist ein Highlight mit zahlreichen Aussichtpunkten. Am Nachmittag absolvieren die Teams erneut diese vier Wertungsprüfungen.

Samstag, 22. August

Am Samstag (22. August) fällt der Startschuss für einen actiongeladenen Rallye-Tag: Los geht mit der 18,35 Kilometer langen Wertungsprüfung Grafschaft und ihrer einmaligen Panorama-Straße oberhalb der Mosel. Mit der Wertungsprüfung Bosenberg folgt ein weiteres Comeback: Die anspruchsvolle Prüfung im Saarland gehörte zuletzt 2011 zum Programm der ADAC Rallye Deutschland. In diesem Jahr führt sie die Teilnehmer auf 17,13 Kilometern entlang der markanten Erhebung nahe der Stadt St. Wendel.

Das Highlight des Tages bildet das vom ADAC erneut weiterentwickelte Spektakel auf dem Truppenübungsplatz Baumholder: Auf der Arena Panzerplatte finden 2015 insgesamt fünf spektakuläre Wertungsprüfungen statt. Das im Vorjahr erfolgreich eingeführte Sprintformat gibt es erstmals gleich im Doppelpack: Die 2,87 Kilometer Strecke, die von den Fans nahezu komplett einsehbar ist, wird von den Teams am Vormittag zweimal direkt hintereinander absolviert. Kaum im Ziel, geht es schon wieder auf die Strecke! Natürlich darf auch die lange Königsprüfung nicht fehlen: In diesem Jahr führt die Wertungsprüfung Panzerplatte Long über 45,61 Kilometer. Am Nachmittag stehen die gleichen Wertungsprüfungen auf dem Programm – jedoch in leicht veränderter Reihenfolge: Nach der Wertungsprüfung Grafschaft kehrt die Rallye zurück auf dem Truppenübungsplatz Baumholder, wo noch einmal eine Sprint-Einheit und eine Langetappe für Fan-Begeisterung sorgen werden. Den Abschluss des Tages bildet die zweite Bosenberg Wertungsprüfung.

Sonntag, 23. August

Der Finaltag (23. August) der ADAC Rallye Deutschland kann ebenfalls mit einer Neuerung aufwarten: Der zweite Durchgang der auf 14,08 Kilometer komprimierten Dhrontal-Prüfung zählt 2015 erstmals als Power Stage. Das heißt: Bei der Zielankunft in Neumagen-Dhron, dem ältesten Weinort Deutschlands, können sich die Piloten wertvolle Zusatzpunkte für die Weltmeisterschaftswertung sichern. Doch zunächst steht auf dem Terrain östlich von Trier die 19,59 Kilometer lange Wertungsprüfung Stein & Wein an, ehe es bei der Wertungsprüfung Dhrontal unzählige Spitzkehren in den Weinbergen zu meistern gilt. Den Rahmen für die Siegerehrung der ADAC Rallye Deutschland bildet erneut die Porta Nigra in Trier. Vor dem historischen Römertor dürfen sich die besten Fahrer und Teams des deutschen Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2015 ausgiebig von den zahlreichen Fans feiern lassen.

Optimierte Wege im Servicepark Trier

Mit dem offiziell verabschiedeten Veranstaltungsplan verdichten sich auch die Planungen für den Servicepark. Das Messegelände von Trier wird während der ADAC Rallye Deutschland einmal mehr zum zentralen Dreh- und Angelpunkt der Großveranstaltung. Für noch mehr Zuschauerfreundlichkeit nimmt der ADAC in diesem Jahr eine Optimierung der verschiedenen Flächen und Wege vor. So wird unter anderem das Regrouping der Fahrzeuge einen neuen Platz erhalten. Für Fans lohnt sich der Besuch des Serviceparks an allen Rallye-Tagen: Hier ist man immer hautnah am Geschehen, kann Autogramme sammeln und den Teams bei der Arbeit über die Schultern schauen. Der Servicepark ist darüber hinaus beliebte Anlaufstelle mit Fan-Shops, Info-Punkt, Essen und Trinken, Sanitäranlagen, Arzt und zahlreichen weiteren Einrichtungen.

Jetzt Gutscheine und Tickets im Vorverkauf sichern

Der Ticket-Vorverkauf für die ADAC Rallye Deutschland 2015 ist bereits gestartet: Der Rallye-Pass beziehungsweise der Gutschein hierfür ist zum Preis von 69 Euro (für ADAC Mitglieder 64 Euro) unter http://shop.rallye-deutschland.de erhältlich. Gegen einen Aufpreis von 5 Euro lässt sich zusammen mit der Ticket-Bestellung auch gleich das offizielle Rallye Magazin vorbestellen.

Der Rallye-Pass im Überblick

Der Rallye-Pass ist das universelle Fan-Ticket für alle vier Tage der ADAC Rallye Deutschland. Er beinhaltet den Zugang zum Shakedown und zu allen Zuschauerbereichen an den Wertungs-prüfungen. Ebenfalls im Preis enthalten ist der Eintritt zum Servicepark. Hier werden den Fans zahlreiche Attraktionen geboten. Das Gelände ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt. Hier können Fans den Mechanikern über die Schultern schauen, die WRC-Stars und ihre Rallye-Fahrzeuge bewundern, sowie Autogramme ergattern.

Das Ticket beinhaltet:

– Zugang zu allen Wertungsprüfungen an allen Tagen
– Zugang zum Servicepark an allen Tagen
– Zugang zum Shakedown am Donnerstag
– Spectator Map mit den wichtigsten Informationen rund um das Renngeschehen
– ADAC Rallye Deutschland Ticketband
– ADAC Rallye Deutschland Aufkleber

Infos zur ADAC Rallye Deutschland 2015

Die ADAC Rallye Deutschland hat weltweit einen einzigartigen Ruf. Die Mischung aus engen Prüfungen in den Mosel-Weinbergen, harten Pisten auf dem Truppenübungsplatz Baumholder sowie schnellen Asphalt-Straßen stellen die Teams und Fahrer vor große Herausforderungen. Hier sind Können und Vielseitigkeit gefragt. Ständige Abwechslung, hochklassige Action und große Fan-Nähe machen den deutschen Weltmeisterschaftslauf auch bei den Zuschauern so beliebt. Jahr für Jahr lockt die Großveranstaltung ein begeistertes Publikum aus ganz Europa an, das der ADAC Rallye Deutschland zudem ein spezielles internationales Flair verleiht.

17 KOMMENTARE

    • Noch mehr weltweite Bekanntheit für Trier und Umgebung
      Noch mehr Buchungen für Hotel usw.
      Noch mehr Touristen
      Noch mehr Umsätze für Geschäfte
      Noch mehr Abwechslung für Trier und Umgebung
      Ein ehrlicher Sport ohne Hooligans und ohne großes wöchentlichen Polizeiaufgebot

      • Ich meinte oben M. F.
        Alles andere sind Lügen, die auf Vermutungen basieren. Trier hat das gesamte Jahr über Touristen, auch ohne den Quatsch. Sollte es anders sein, müsste ja ein Irrer Überschuss der Gewebeeinahmesteuer zu verzeichnen sein. Ist aber nicht so. Es geht hier nur darum, dass sich einige unwichtige Wichtel aufspielen. Und der Zuschuss der Stadt, den gibt es auch nirgends, außer in Trier, weil die auf den Münchhausenverein reingefallen sind!

  1. Oh je!!! Was ist das für eine Einstellung???
    Ich würde sagen,dass ist doch gut für Trier.!
    Es bringt Touristen in die Stadt und sorgt für Umsatz und ich bitte dich…das ist doch einfach mal ein Erlebnis!

    • Na Klar! Das ist es doch, was wir brauchen: Mitten in der Hochsesion, in den Ferien, noch mehr Gäste. Damit die, die sich für die rally so gar nicht interessieren das nächste Jahr auch wirklich wegbleiben.
      Wenn der Stadtrat an die Aussagen mit der wirtschaftskraft wirklich glauben würde, dann wäre die Veranstaltung im November oder im März/April. Aber die glauben anscheinend nur an die VIP.Tickets. Mal abgesehen davon, das man von den Kosten locker ne Turnhalle repariern könnte.

  2. ………..und ein Profilneurotiker vom Racing-Team Trier, der sich immer wieder als der „große Macher“ im TV feiern lässt.

    • Und in Wirklichkeit ein kleiner Handlanger der ADAC-Macher ist! Er spielt halt gerne den großen Max! Sei’s ihm gegönnt!

  3. Die Rallye in Trier braucht kein Mensch. Ich kenne auch niemanden, der sich dafür interessiert.
    Zudem ist „ADAC“ längst kein Aushängeschild mehr.

  4. Bietet mehr… Tz…
    Die Powerstage fährt nicht mehr durch die Stadt. Ein Highlight weniger, für alle die nur Sonntags Zeit haben, noch ein wenig Rallyeluft schnuppern zu wollen.
    Enttäuscht 😞

  5. Rallye gibts doch das ganze Jahr über in Trier da muss man sich nur mal ne halbe Stunde irgendwo an den Alleenring stellen.

    Aber man kann auch profitieren , ADAC Aufkleber aufs Auto und in der Sim direkt vorm Kaufhof geparkt am Rallyewochenende.

    Das grosse Geld machen wohl andere nicht die Trierer , die sind nur so blöd sich das Wochenende davon mit Verkehrsbehinderungen und Umleitungen versauen zu lassen.
    Und die Touris na die kommen bestimmt nicht wegen ADAC Rallye und Alleenringbaustelle

  6. Na schaun wer mal, obs dieses Jahr wieder einen spektakulären Unfall (ev mit Todesopfern) gibt, gehoert ja schon fast dazu.
    Blanker Wahnsinn, durch die engen Weinberge zu kurven, aber wer sich den Schwachsinn antut ist selbst schuld. Naja der jahrzehntelange Einfluss der Autoindustrie, was ist dran schoen, einen Haufen Blech der nach Oel und Gummi stinkt anzustarren?
    Was wurde eigentlich aus dem Schwerverletzten letztes Jahr, dem Teile eines Reifens an den Kopf geflogen sind? Ist der wieder genesen? Nie wieder was gehoert.
    Die Frage ist: Wieviele Touristen kommen deswegen, und wieviele bleiben weg.

  7. Na ja, lasst doch den Leuten ihren Spaß, wenn sie meinen, dass es nötig wäre. Ich kann dem „Event“ zwar auch so rein gar nichts abgewinnen und meide in der Zeit die Stadt komplett (Geld im Einzelhandel gebe ich in der Zeit somit weniger aus als sonst, aber das ist ja nicht mein Problem), aber ich muss ja nicht meine Meinung anderen aufzwängen.

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