Eintracht Trier: Erstes Auswärtsspiel beim Aufsteiger Saarbrücken

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TRIER. Im ersten Auswärtsspiel reist Eintracht Trier in die saarländische Landeshauptstadt Saarbrücken. Am Samstag um 14 Uhr tritt der SVE im Ludwigsparkstadion gegen den SV Saar 05 Saarbrücken an. Wieder zurück im Mannschaftstraining ist Angreifer Daniel Hammel.

Das Stadion ist bekannt, der Verein ein Liganeuling: SV Saar 05 Saarbrücken heißt der Gegner am Samstag. Der Aufsteiger trägt seine Heimspiele im Normalfall im Stadion am Kieselhumes aus. Aufgrund der Sicherbestimmungen wird das erste Ligaheimspiel der Saarländer jedoch in den Ludwigspark verlegt.

Gerne würde der Trierer Anhang wie im April drei Punkte aus dem Ludwigspark entführen. Auf dem Papier scheint die Aufgabe einfach, denn der Aufsteiger unterlag im ersten Saisonspiel gegen die U23 der TSG Hoffenheim mit 6:1. Doch von diesem Ergebnis möchte SVE-Trainer Peter Rubeck nichts wissen. „Das wird ein ganz anderes Spiel“, mahnt der Coach, „ich kenne die Mannschaft sehr gut. Viele Spieler habe ich selbst trainiert und ich wohne im Saarland. Sie werden gegen uns ganz anders auftreten und viel kompakter stehen. Wir werden uns alles hart erarbeiten müssen.“ Saar 05 verfügt über eine überaus junge Mannschaft. In der Vergangenheit feierten die Saarbrücker einen Aufstieg nach dem anderem. Nach der Neugründung der Fußballabteilung im Jahr 2008 folgte in Rekordzeit der Durchmarsch von der Kreisliga in die Regionalliga.

Nicht gefallen hat dem Trierer Übungsleiter die Trainingsleistung unter der Woche. Das 2:2-Unentschieden zum Auftakt gegen die SV Elversberg betrachtet er nüchtern. „Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit guten Fußball gespielt haben. Die erste Halbzeit war nicht in Ordnung. Viele Spieler waren aber damit scheinbar schon zufrieden, ich mit manchen Trainingsleistungen aber nicht. Wenn wir diese Leistung in Saarbrücken zeigen, werden wir es schwer haben.“ Auch am Abwehrverhalten wurde während der Woche gearbeitet. Gegen die Elversberger zeigte sich der SVE wie schon im Testspiel gegen Trabzonspor anfällig nach Standardsituationen. Hier hat Peter Rubeck in der Trainingswoche den Hebel angesetzt. „Wir haben auch das generelle Abwehrverhalten angesprochen. Das ist alles Einstellungssache.“

Unterdessen konnte Angreifer Daniel Hammel wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Der Neuzugang vom 1. FC Kaiserlautern II zog sich im Testspiel gegen den Bahlinger SC einen Muskelfaserriss zu. Im Training konnte Hammel wieder schmerzfrei agieren. Ob er schon für einen Einsatz bereitsteht, konnte Peter Rubeck noch nicht sagen. Fraglich ist Dennis Gerlinger, Torschütze gegen Elversberg, der Probleme mit dem Oberschenkel hat. Abgesehen davon steht dem Trainer bis auf die Langzeitverletzten Buchner und Lemke ein kompletter Kader zur Verfügung: „Ich habe immer um die 20 Spieler im Training, das ist eine schöne Situation.“

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