Verkehrsinfrastruktur: Erheblicher Investitionsstau in der Region

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TRIER. Rund 2,7 Millionen Euro investiert der Landkreis Trier-Saarburg in diesem Jahr in die Erneuerung seiner Kreisstraßen. „Bei rund 460 Kilometern Länge sind es zwar nur einige Kilometer, die jedes Jahr von Grund auf erneuert werden können, doch fließen weitere knapp 300.000 Euro in die Fahrbahndeckensanierung“, so der Landrat des Landkreises Trier-Saarburg, Günther Schartz .

Leider habe sich gerade im Bereich des Kreis- und Landesstraßenbaus ein erheblicher Investitionsstau angesammelt. Das Land müsse deutlich mehr in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur investieren, als es aktuell tue. Zudem müsse man auch auf den Prüfstand stellen, dass eine Straße erst kaputt sein müsse, bis man sie erneuere. Manch Reparatur wäre sicher billiger und nachhaltiger, regte der Landrat auf einer Bereisung von Straßenbaustellen an.

Erste Station war die gerade fertiggestellte Kreisstraße K 49 zwischen der Stadtgrenze Trier und Franzenheim. Auf 2,5 Kilometern Länge wurde die Straße auf drei Meter Breite sowie die Franzenheimerbachbrücke instandgesetzt. Die Gesamtbaukosten der Maßnahme inklusive der Sanierung des Brückenbauwerks belaufen sich auf 380.000 Euro, wozu das Land einen Zuschuss von 80 Prozent leiste. Die Kreisstraße soll demnächst zur Gemeindestraße abgestuft werden.

In Detzem sind die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt (K 86) fast abgeschlossen. Gemeinde, Verbandsgemeindewerke und der Kreis haben hier gemeinsam die Maßnahme geplant und umgesetzt. Der Ausbau der K 86 beginnt von Thörnich kommend und endet hinter dem Ort in Richtung Leiwen. Die Gesamtausbaulänge beträgt etwa 700 Meter. Der Kreisanteil der Kosten beträgt rund 660.000 Euro und wird mit 71 Prozent vom Land bezuschusst.

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