Fußball-Regionalliga: Eintracht mit klasse Leistung – 0:2-Rückstand egalisiert

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Bildquelle: Eintracht Trier

TRIER. Eintracht Trier hat gegen die SV Elversberg einen starken Saisonauftakt hingelegt. Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand kämpften sich die Trierer zurück in die Partie und egalisierten den Rückstand. Die Leistung gegen den Aufstiegsfavoriten Elversberg begeisterte 2027 Zuschauer.

Die Rahmenbedingungen passten: bei bestem Fußballwetter wurde die angepeilte Zuschauerzahl von 2.000 übertroffen. Die Trierer Mannschaft lief mit der zu erwartenden Aufstellung auf. Mit einer Ausnahme: Matti Fiedler begann als Rechtsverteidiger, Muhammet Karpuz saß nur auf der Bank. Bei der SV Elversberg fehlten die beiden Ex-Trierer Jeremy Karikari und Matthias Cuntz.
In der Anfangsphase hatte der Favorit aus dem Saarland Feldvorteile, ohne jedoch Torgefahr entwickeln zu können. Lediglich ein Weitschuss (12.) des ehemaligen Bundesligaprofis Maximilian Nicu segelte knapp am Pfosten vorbei. Leonardo Grech prüfte Chris Keilmann etwas später (22.) ebenfalls mit einem Weitschuss. Die Eintracht hatte die erste Gelegenheit durch Benedikt Koep, der nach einem Freistoß von Patrick Lienhard knapp unter dem Ball durchsprang.

Cleverer stellten sich die Gäste aus dem Saarland an. Ein Eckball von Markus Obernosterer war der Startpunkt zur Führung. In der Mitte lief Innenverteidiger Kevin Maek in den 16er und konnte den Ball ohne Probleme ins Tor köpfen (26.). Elversberg legte gleich nach – Obernosterer erhöhte in der 35. Minute auf 0:2. Zuvor gab es jedoch eine strittige Szene, die die Eintracht wild protestieren ließ. Vor dem Zuspiel auf Obernosterer hatte Tobias Feisthammel Matti Fiedler klar gefoult. Die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm. Matti Fiedler zog sich bei diesem Zweikampf eine Platzwunde zu.

Kurz vor der Pause, genau zum richtigen Zeitpunkt, gelang der Eintracht der Anschlusstreffer. Matti Fiedler rückte nach einem Ballgewinn mit in die Offensive. Seinen harten Schuss konnte Torhüter Morten Jensen nur abklatschen, in der Mitte hatte Dennis Gerlinger den richtigen Riecher und spitzelte zum 1:2 ein (42.). „Das hat mich geärgert. Dadurch war uns klar, dass Trier Rückenwind bekommen wird“, meinte Gästetrainer Michael Wiesinger.

Nach der Halbzeitpause begann die Eintracht stark. Im Mittelpunkt stand nach Wiederanpfiff erneut der Schiedsrichter, der der Eintracht in der 52. Minute einen Strafstoß verweigerte. Der Elversberger Torhüter Morten Jensen konnte das Leder erneut nicht richtig festhalten, Benedikt Koep sprintete dazwischen, eroberte den Ball und wurde anschließend klar von Jensen festgehalten. Die Pfeife blieb erneut stumm.

Die Eintracht war nun eindeutig am Drücker. Trainer Peter Rubeck wechselte in der 62. Minute mit Julian Bidon einen weiteren Offensivspieler ein. Trier machte den wacheren Eindruck und wurde in der 80. Minute für die Leistungssteigerung belohnt. Christoph Anton nutzte ein Missverständnis in der Elversberger Hintermannschaft, eroberte den Ball und traf mit einem Sonntagsschuss ins lange Eck – 2:2! In der hitzigen Schlussphase drückte die Eintracht auf den Siegtreffer. Ein weiteres Tor wollte jedoch nicht mehr fallen. „Die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das gezeigt, was wir spielen wollen. Wir konnten die Zuschauer mitnehmen, das hat man im Stadion gemerkt“, bilanzierte Eintracht-Trainer Peter Rubeck nach Spielende.

SV Eintracht Trier 05 – SV Elversberg 2:2 (1:2)
SV Eintracht Trier: Chris Keilmann – Matti Fiedler, Oliver Laux, Michael Dingels, Mario Müller – Dennis Gerlinger, Christian Telch (62. Julian Bidon), Silvio Varnhagen (46. Christopher Spang), Christoph Anton – Patrick Lienhard (70. Robin Garnier), Benedikt Koep

Tore: 0:1 (26.) Kevin Maek, 0:2 (35.) Markus Obernosterer, 1:2 (42.) Dennis Gerlinger, 2:2 (80.) Christoph Anton
Schiedsrichter: Manuel Bergmann (Erbach) – Zuschauer: 2027

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