Großangelegte Kontrolle des Güter- und Reiseverkehrs

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Symbolfoto

TRIER. Täglich werden auf den Straßen in der Region tausende von Tonnen an Gütern, darunter auch Gefahrstoffe sowie Abfälle, transportiert. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen aufgrund von fehlender oder unzureichender Ladungssicherung oder der Überschreitung von Lenkzeiten.

Darum hat das Polizeipräsidium Trier von Mittwoch, 29. Juli, bis Freitag, 31. Juli, auf den Bundesautobahnen A 1 (Rastplätze Hetzerath und Rivenich) und A 64 (Rastplätze Sauertal und Markusberg) eine großangelegte behördenübergreifende Kontrolle des gewerblichen Güter- und Reiseverkehrs durchgeführt. Begleitet wurden diese stationären Maßnahmen durch mobile Kontrollen auf den Bundesstraßen. Hauptaugenmerk legten die eingesetzten Beamten auf Ladungssicherung, Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie technischen Zustand der kontrollierten Fahrzeuge, auch von Reisebussen.

Auf der Grundlage des „Prümer Vertrags“ kontrollierten Polizeibeamte des Großherzogtums Luxemburgs und Polizeibeamte aus Belgien auf dem Parkplatz Markusberg den gewerblichen Reiseverkehr. Dabei kam der mobile Prüfstand des Société Nationale de Contrôle Technique (SNCT) zum Einsatz. Der luxemburigsche Zoll begleitete die Kontrolle als Beobachter.

Während der dreitägigen Kontrollaktion waren täglich über 60 Beamte der fünf Polizeipräsidien des Landes, der Bereitschaftspolizei, des Landeskriminalamtes sowie Polizeibeamte des Saarlandes im Einsatz Daneben beteiligten sich Bundespolizei, das Bundesamt für Güterverkehr sowie die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls, die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord sowie das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht und die SAM (zentraler Ansprechpartner aller Erzeuger und Entsorger von Sonderabfällen) an den Einsatzmaßnahmen. Ein Gefahrgutbeauftragter der Bundeswehr kümmerte sich um militärische Schwertransporte.

Unterstützung aus der Luft erhielten die eingesetzten Beamtinnen und Beamte durch einen Polizeihubschrauber.

Vertreter des Verkehrsministeriums Rheinland Pfalz und des Umweltministeriums Luxemburg verschafften sich vor Ort einen Überblick über die Kontrollen und unterstützen die Einsatzkräfte.

Ingesamt kontrollierten die Beamten rund 137 Lkw – darunter 54 Gefahrgut- und Abfalltransporter – und 8 Reisebusse.

Überwiegend – nämlich 43-mal – wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften, wie beispielsweise die Überschreitung der zulässigen Lenkzeiten, geahndet.

In 21 Fällen bemängelten die eingesetzten Beamten die unzureichende bzw. fehlende Ladungssicherung von Transporten.

Daneben schlugen Verstöße gegen gefahrgutrechtliche Vorschriften (12) und gegen abfallrechliche Vorgaben (4) zahlenmäßig zu Buche.

17 Fahrzeuge erhielten Mängelberichte. 21 Lkw und Busse wurde aufgrund unzureichener Ladungssicherung, Überschreitung der Lenkzeiten sowie technischer Mängel die Weiterfahrt untersagt.

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