Rubeck: „Marktwert gewinnt keine Spiele“

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Vor dem Saisonstart: der Kader des Fußball-Regionalligisten Eintracht Trier. Foto: SV Eintracht Trier 05

TRIER. Gespannt wird im Umfeld von Eintracht Trier der Saisonstart erwartet. Die lange Sommerpause wurde als intensive Vorbereitungszeit genutzt. Am Sonntag um 14 Uhr hat die fußballfreie Phase dann endlich ein Ende. Die SV Elversberg reist zum ersten Spiel der Saison an.

„In der Vorbereitung haben wir gezeigt, dass wir es können“, meint Peter Rubeck, Trainer von Eintracht Trier. Er spricht die guten Leistungen in den Testspielen gegen Kaiserslautern, Hauenstein, Esch und Trabzonspor an. Am Sonntag (14 Uhr, Moselstadion) beginnt die Regionalligasaison 2015/16. Peter Rubeck ist die Vorfreude anzusehen: „Wir sind gut durch die Vorbereitung gekommen. Jetzt müssen wir es auf den Platz bringen.“ Doch mit Blick auf den Gegner zeigt er sich durchaus nachdenklich. „Elversberg hat eine richtig gute Mannschaft mit einem hohen Marktwert. Sie spielen guten Fußball und sind körperlich robust.“ Selbstbewusst haben die Gäste das Erreichen eines Relegationsplatzes als Saisonziel ausgegeben. Dazu sitzt seit dieser Saison mit Michael Wiesinger ein prominentes Gesicht auf der Trainerbank der Saarländer. Auch unter den übrigen Trainern der Regionalliga gilt Elversberg als Topfavorit für den Aufstieg. Das schreckt Rubeck indes nicht, denn: „Marktwert schießt keine Tore.“

Der Eintracht-Trainer sieht seine Mannschaft keineswegs chancenlos. „Auf der einen Seite ist das ein schweres Spiel, da die spielerische Qualität der Elversberger sehr hoch ist. Auf der anderen Seite sind sie der Favorit und müssen diese Rolle annehmen. Das nimmt uns den Druck.“ Das Freundschaftsspiel gegen die Gäste, welches in der Vorbereitung in Mehring stattfand, möchte Rubeck nicht überbewerten. Vor drei Wochen gewann die Elversberger gegen die Eintracht mit 1:0 – beide Teams traten damals nicht in Bestbesetzung an. Der Coach möchte sich auf die eigene Leistung konzentrieren. „Am Sonntag müssen wir Laufbereitschaft zeigen, guten Fußball spielen und uns vor allem etwas zutrauen. Verbessern müssen wir unser Verhalten bei Standardsituationen. Da haben wir gegen Trabzonspor nicht gut ausgesehen.“

Eine Startformation hat sich laut Rubeck noch nicht gebildet. Vier Positionen im defensiven Mittelfeld und Abwehr sind noch hart umkämpft. Festlegen möchte er sich erst nach den restlichen Trainingseinheiten. Bis auf die Langzeitverletzten Christoph Buchner, Holger Lemke und Daniel Hammel stehen alle Spieler zur Verfügung. Auch Michael Dingels, der sich im Test gegen Fola Esch eine Rippenverletzung zugezogen hatte, ist wieder fit. Wer das Team als Kapitän anführen soll wird sich am Samstag entscheiden.

Als Saisonziel gibt der Trainer dieses Jahr 55 Punkte aus. Das wären elf Punkte mehr als in der vergangenen Saison. „Das wird schwer, denn die Liga ist dieses Jahr insgesamt stärker. Wir müssen es direkt schaffen, die Zuschauer hinter uns zu bringen“, meint Rubeck, der am Sonntag auf rund 2000 Zuschauer zum Auftakt hofft.

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