Pressefest in Mainz: Meinungs- und Pressefreiheit sind die elementarsten Grundrechte

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Beim Pressefest von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 17.07.2015 tauschten sich Journalistinnen und Journalisten und Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Sport, Kultur und Politik aus. Rund 400 Gäste waren in den Garten des Gästehauses der Landesregierung in Mainz gekommen. Bild: © Staatskanzlei RLP / Kristina Schäfer

MAINZ. Etwa 400 Gäste sind am Freitag auf Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Pressefest ins Gästehaus der Landesregierung gekommen, um sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Die Ministerpräsidentin erinnerte an den Wert der Freiheit, insbesondere der Meinungs- und Pressefreit. „Es gibt leider viel zu viele erfolgreiche Versuche überall auf der Welt, die Freiheit zu beschneiden. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass die Freiheit des Gedankens und des Wortes, die Meinungs- und Pressefreiheit, erhalten und gefördert wird. Es sind die elementarsten Grundrechte“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Der Schutz dieser Freiheit sei – bei aller Unterschiedlichkeit in den Funktionen – die gemeinsame Aufgabe von Medien und Politik.

„Wir sind also im besten Sinn Gewährsträger freier Gesellschaften und die Vertreter und Vertreterinnen der Medien haben daran einen absolut unverzichtbaren Anteil.“ Deshalb sei dieser Abend auch ein Zeichen der großen Anerkennung für deren so wichtige Arbeit. „Wenn man so will, ist ein solches Pressefest auch ein Fest der Demokratie“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Bei dem alljährlich stattfindenden Pressefest treffen sich nicht nur Journalisten und Journalistinnen aus Bund und Land. Es ist außerdem ein Treffpunkt für die Kulturschaffenden des Landes sowie für Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und Politik.

4 KOMMENTARE

  1. Echte Meinungs- und Pressefreiheit existiert bei uns längst nicht (mehr).

    Oder dürfte man ernsthaft bei folgenden Themen ganz sachlich und normal argumentierend anderer Meinung sein als der Mainstream?

    Bei folgenden Themen ist nur EINE einzige Meinung erlaubt. Wer eine Mehrheit abseits der angeblichen (in Medien veröffentlichten) Mehrheit vertritt, wird Hackfleisch (shitstorm):

    – Kirche und Glaube ganz allegemein (contra)
    – Islam hätscheln (pro)
    – Griechen-„Rettung“ und EU-Transferunion (pro)
    – „Soziale Gerechtigkeit“ (pro)
    – Asyl bedingungslos für alle (pro)
    – Gender-Mainstreaming (pro)
    – Inklusion, Integration (der Deutschen an die Einwanderer, nicht andersrum) (pro)
    – Leistungsprinzip in Schule und Studium (contra)
    – Sitzenbleiben in der Schule (contra)
    – Bestnoteninflation in Schule/Uni (pro)
    – Betreuungsgeld (contra)
    – Autobahnmaut für Nichtdeutsche (contra)
    – Randgruppenprivilegierung (pro)
    – Neusprech, Sprachpolizei, Political Correctness (pro)
    – linke Ansichten (pro)
    – konservativ (contra)
    – Marktwirtschaft (contra)
    – Sozialismus (pro)
    – Öko, Bio, Veganismus, Gutmenschentum (pro)

    • Sehr gut zusammengefasst! Respekt, genau so ist es. Es wird nur vorgegaukelt, dass es so was gibt. Ja, gibt es auch, ein wenig jedenfalls. Was nicht Mainstream ist wird nicht gesendet oder nicht gedruckt. Chefredakteure werden aus Regierungskreisen geködert das eine oder andere eben nicht abzudrucken. Sendungen mit Inhalten wie beschrieben kommen dann zu Uhrzeiten wo der Normalbürger sich schlafend auf den kommenden, schweren tag vorbereitet und eben nicht zusehen kann. Man könnte dies endlos weiterführen, aber es ist oben schon sehr schön geschrieben worden. Danke!

    • Danke für diese wahren Worte.
      Ich musste beim Lesen des Artikels auch lauthals loslachen:
      „Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass die Freiheit des Gedankens und des Wortes, die Meinungs- und Pressefreiheit, erhalten und gefördert wird.“
      Das sagt Frau Dreyer, Ministerin im Kabinett des MP, der dem Land den größten Schaden aller Zeiten zugefügt hat und nun als armer, kranker Pensionär bei Böhringer angestellt ist, und zudem vom Diktator selbst in Amt und Würden gehievt!
      Den Wert der Pressefreiheit für diese Regierung konnte man sehr gut an dem Eifeler Journalisten sehen, der es gewagt hatte, die Wahrheit zu sagen.

  2. Jedes Regime findet und fand sich selbst toll und anderen Systemen überlegen. Das war immer so und wird immer so sein.
    Kurzum: Bei dieser Feier ausgewählter Gäste feiert sich die Medien- und Politelite selbst.
    Klar, dass eine Partei wie die SPD rundum zufrieden ist mit unserem bestehenden Mediensystem, zumal sie es ja zum Großteil sogar aufgekauft hat und auch ideologisch den Daumen drauf hält. Damit meine ich etwa die Beteiligungen der SPD an zahlreichen Zeitungen. Die Volksfreundredaktion pflegt zudem eine enge Nähe zu SPD-Politikern, die in vielen Jahren SPD-Vorherrschaft in RLP alle wesentlichen Pöstchen in diesem Land besetzt haben. Vor einigen Wochen „besuchten“ doch SPD-Landesspitzen die Volksfreundredaktion. Klebrige Nähe von Medien und Politik ist das. Und genau dieser selbstzufriedene Personenkreis feiert sich da selbst.

    Wenn man dort das Freiheitsprinzip jedoch ernst nehmen würde, müsste man etwas demütiger und selbstkritischer überprüfen, ob unsere Meinungsfreiheit und Toleranz ggü. nichtsozialdemokratisch-linksgrünen Ansichten überhaupt gegeben ist. Das wäre aber das Letzte, was diese herrschende Kaste tun würde.

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