Neuer Tageshöchststand: 70 Asylbewerber am Flughafen Hahn

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Die Flure füllen sich: Allein am Dienstag reisten 70 Menschen über den Flughafen Frankfurt-Hahn unerlaubt nach Deutschland ein. Foto: Bundespolizei Trier

TRIER/FLUGHAFEN-HAHN. Wie die Bundespolizeiinspektion Trier in einer heutigen Pressemeldung mitteilt, hat die Bundespolizei am Dienstag mit registrierten 70 Asylbewerbern am Flughafen-Hahn einen neuen Tageshöchststand an Fällen unerlaubter Einreise erreicht. Mit einem Flugzeug aus dem mazedonischen Skopje kamen demnach gestern Morgen 52 Menschen nach Deutschland. Am Dienstagbend kamen mit einer Maschine aus dem griechischen Thessaloniki nochmals 17 Menschen und eine weitere Person aus Bari am Flughafen Frankfurt-Hahn an. Alle Personen waren albanische Staatsangehörige und alle stellten ein Aslybegehren.

Diese Anzahl von Fällen unerlaubter Einreise pro Tag ist nicht nur ein neuer Höchststand im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Trier, sondern stellt die Bundespolizei laut deren Mitteilung auch vor besondere logistische und organisatorische Anforderungen. Für die gleichzeitige Bearbeitung reichten weder die räumlichen und noch die personellen Voraussetzungen im Bundespolizeirevier Flughafen Frankfurt-Hahn aus. Gestern wurden deshalb mehr als 20 Personen zur Bundespolizeiinspektion nach Trier gebracht.

„Die Kolleginnen und Kollegen haben hier vor Ort bei der Sachbearbeitung unterstützt. Da wurde auch Personal aus dem Führungsstab eingesetzt, um eine zügige Abarbeitung der Fälle zu gewährleisten. Dadurch konnte die Aufenthaltsdauer bei der Bundespolizei, insbesondere der Familien mit Kindern, in Grenzen gehalten werden.“, sagt Karl Schilling. Der Erste Polizeihauptkommissar ist derzeit als stellvertretender Inspektionsleiter in Trier tätig.

4 KOMMENTARE

  1. Aber, aber: „unerlaubte Einreise“ gibt´s im rot-grün-Sprech nicht mehr !
    Herzlich willkommen, ihr lieben Menschen, alle! Und sagt zuhause Bescheid, dass wir noch viel, viel mehr von euch brauchen.

  2. Bei unerlaubter Einreise zurück in den Flieger und zum Abflugort zurück auf Kosten der Fluggesellschaft so wie die USA es macht

  3. Oje….irgendetwas muss passieren! Das Problem sind nicht nur die illegalen Einreisenden. Die Aufnahmestellen platzen aus allen Nähten!!! Die Menschen leben auf engstem Raum zusammen , egal aus welchem Land sie kommen oder welcher Religion sie angehören! Das ist für diese Menschen unzumutbar! Andererseits nimmt die Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge überhand, Menschen welche garnicht aus Kriegsgebieten kommen, welche nur herkommen weil es gerade „günstig “ ist!!!
    Die Kriminalität um die Aufnahmestellen herum ist enorm angestiegen! Einkaufsmärkte haben Security-Firmen angagiert welche die Verluste durch Diebstahl eindämmen sollen!!!
    Dass der Fremdenhass geschürt wird…wen wundert das ?

  4. Guten Morgen, ich denke das wird noch sehr lange so weiter gehen. Denn wir sind die Generation, die sich nicht wehrt!!!

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