272.000 Euro für neue Trinkwasserleitung in Gusterath/Gutweiler

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Symbolbild

Bildquelle: Wikipedia

KOBLENZ. Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, überreichte heute im Auftrag von Umweltministerin Ulrike Höfken einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 272.000 Euro.

„Jetzt kann der Beschluss der Verbandsgemeinde Ruwer umgesetzt werden und die Transportleitung des Trinkwassers zwischen Gutweiler und der Pumpstation Gusterath erneuert werden. Neben dieser Maßnahme hat die Landesregierung etwa 520 wasserwirtschaftliche Maßnahmen rheinland-pfälzischer Kommunen mit insgesamt 110 Millionen Euro gefördert“, so Kleemann während der Übergabe des Bescheides.

Der alte, etwa 790 Meter lange Teilabschnitt der Transportleitung führt durch schwer zugänglich und teilweise steiles Waldgelände. Dieser Teilabschnitt soll nun wegen des schlechten Zustandes komplett erneuert werden. Durch diese Maßnahme werden die Energiekosten künftig erheblich reduziert.

„Die aus dem Jahre 1972 stammende Leitung ist stark korrodiert, in einem Hangabschnitt soll die Verlegung mit einem Bohrverfahren erfolgen. Jetzt können wir mithilfe des stattlichen Betrages der Landesregierung in die Umsetzungsphase der etwa 340.000 teuren Maßnahme eintreten“, freut sich Bürgermeister Bernhard Busch „Damit haben wir wieder einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Trinkwasserqualität getan.“

Die vorhandene Zubringerleitung beginnt am Druckminderschacht unterhalb der Ortschaft Gutweiler und endet in der Pumpstation Gusterath -Tal. Das erste Teilstück der Zubringerleitung mit einer Länge von etwa 1.200 Metern wurde bereits erneuert. Der überreichte Bescheid dient zur Erneuerung des zweiten Teilstücks.

Derzeit wird das Trinkwasser über die Zubringerleitung in die Wasserkammern der Pumpstation Gusterath-Tal eingespeist. Der Zulauf in die zwei Kammern wird mittels eines Schwimmerventils mit Vordruckschaltung gesteuert. Die drei Förderpumpen sind im Bedienhaus installiert und werden im Vorlagebetrieb gefahren. Beim derzeitigen Betrieb wird also der im Zulauf zur Pumpstation zur Verfügung stehende Druck in den Wasserkammern nicht genutzt. Zukünftig wird der Anteil des Trinkwassers für die Versorgung des Zentralhochbehälters Pluwig nicht mehr in die Wasserkammern der Pumpstation eingespeist, sondern direkt saugseitig den Förderpumpen in der Pumpstation mit dem vorhandenen Vordruck zur Verfügung gestellt.

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