250 Flüchtlinge finden Platz in Bitburg – Zelte als Ausweichquartier

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Bildquelle: lokalo.de

BITBURG. Am heutigen Donnerstag werden auf dem Flugplatz in Bitburg vier Zelte aufgebaut, die 250 Flüchtlingen Unterkunft bieten sollen.

Wie lange diese provisorischen Unterkünfte von Asylbegehrenden genutzt werden können und wegen des derzeitigen Platzmangels auch müssen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende in Trier sind überfüllt. Im Herbst soll eine zusätzliche Aufnahmeeinrichtung in Hermeskeil 750 Menschen Platz bieten. Ursprünglich waren hier 500 Personen vorgesehen.

Zu den vier Zelten auf dem Gelände des Hotel Eifelstern in Bitburg zählen neben zwei Zelten zur Unterkunft auch ein Gemeinschaftszelt und ein Zelt mit Toiletten, Duschen und Waschmaschinen. Eine Krankenstation und die Verwaltung dieser Einrichtung wird in Containern untergebracht.

Im Februar waren diese Ausweichquartiere auch in Trier notwendig geworden. Im Dezember 2014 war vorgesehen, etwa 450 Flüchtlinge in leerstehenden Gebäuden im Gebäudekomplex des Hotel Eifelstern unterzubringen. Die Pläne wurde wegen unzureichendem Brandschutz wieder verworfen.

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8 KOMMENTARE

  1. 150 ist das was man euch sagt, aber dann werden es plötzlich mehr als erwartet.
    In Euren hat man uns für zehn Monate 80 Männer in der AFA versprochen, letztendlich wurden daraus zeitweise 1000 Leute und jetzt nach zwei Jahren sind die noch immer da. Also erwarte nicht das man euch in Schweich die Wahrheit sagt.

  2. So recht weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll ob der Tatsachen, die schön geredet, verdreht oder vertuscht werden.
    Gutes Beispiel, Florian Maes – und natürlich handelt es sich ausnahmslos um Flüchtlinge, die zu uns kommen. Es sind alles arme, verfolgte Menschen, und wenn sie Straftaten begehen, müssen wir Verständnis dafür haben und sie besser integrieren.
    (Leider erst) nächstes Jahr sind Landtagswahlen; dann gibt´s die Quittung, Frau Dreyer und Co., für jahrelanges Sand-in-die-Augen-Streuen und Leugnen der Tatsachen/Straftaten!
    Buntes Trier, da dreht sich mir der Magen um – wir sind mehr als „bunt“; ab und zu sieht man auch mal den ein oder anderen Bio-Deutschen in der City, aber auch das kriegt ihr noch in den Griff, gell?!
    Flüchtlinge JA – den Rest bitte wieder heimschicken!

  3. DAS SIND DOCH KEINE FLÜCHTLINGE, SPÄTESTENS NÄCHSTE WOCHE SIND DIE WIEDER WEG, SIND DOCH TEILNEHMER AM FOLKLOREFEST IN BITBURG, UND DAS GENANNTE ZELT IST DOCH DAS FESTZELT! 🙂 😉

  4. Mein Vorschlag:

    Russland hat unendliche Weiten mit fruchtbarem Boden. Genug Platz für die gesamten Bevölkerung aller Krisenstaaten zusammen. Dort sollte man Zelte / Unterkünfte / Siedlungen bauen. Und zeitgleich ständige Fluglinien als Shuttle-Service für Asylsuchende einrichten. Alle hätten ein friedliches Leben. Allen ist geholfen.
    Im Gegenzug könnte man ja die Sanktionen gegen Russland lockern und gemeinschaftlich die Umsiedlung finanziell unterstützen.

  5. Freidenker, netter Vorschlag, aber von den geographischen und klimatischen Bedingungen in Russland haben Sie wenig Ahnung.

    • …das Problem lieg wohl weniger in den geographischen und klimatischen Bedingungen, als vielmehr in der fehlenden mitteleutopäischen Schlaraffenlandumgebung.
      Liebe Asylsuchende, wie hätten Sie es denn gerne?

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