In Pfalzel stinkt es weiterhin – Zwangsgeld gegen Entsorgungsfirma verhängt

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Bildquelle: Bürgerverein Pfalzel

TRIER. Der im Trierer Hafen ansässigen Firma Eu-Rec ist es durch Anordnungen der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord seit dem 10. Juni verboten, Abfallfolien zu verarbeiten die aus der Sortierung des „gelben Sacks“ stammen. Auch vergleichbar zusammengesetzte Folien darf das Unternehmen nicht mehr verarbeiten. Das Verbot gilt so lange bis die Anlage mit einer wirksamen Abluftreinigungsanlage ausgerüstet ist, die die erheblichen Geruchsbelästigungen verhindern kann.

Trotz dieses Verbots gehen seit einigen Tagen bei der SGD Nord wieder Beschwerden über Geruchsbelästigungen ein. Auch lokalo.de-Leser berichten von unangenehmen Gerüchen. Bei einer erneuten Betriebskontrolle wurde am 30. Juni festgestellt, dass die Eu-Rec GmbH gegen die Anordnung der SGD Nord verstoßen hat.

Um die Einhaltung der Anordnungen gegenüber dem Unternehmen durchzusetzen, hat die SGD Nord heute ein erstes Zwangsgeld verhängt.

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2 KOMMENTARE

  1. Wer beliefert die Firma eigentlich mit den Säcken ? Ohne Anlieferung gäbs nix zu verdienen und damit auch keinen Gestank. Über Zwangs- oder Bussgelder lachen die sich doch schlapp.
    Da muss ein dickes Schloss auf die Tür, damit erst gar keiner mehr anliefern kann.
    Ausserdem müssen die Verantwortlichen höchstpersönlich zur Rechenschaft gezogen werden.
    Geeignete Strafe wäre z.B. 3-6 x täglich ein paar Kubikmeter Gestank per Inhalator wegschnuppern zu müssen.
    Ansonsten gibt es ein super Mittel gegen diese Geruchsverbrecher, ein Geschwader Planierraupen.
    Wie dreist und dumm muss man sein, sich über so ein Verbot hinwegzusetzen und dann auch noch weiterzustinken. Fällt schon keinem auf… was ? Von wegen…

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