Unbekannte Aktivisten machen Trier zum Friedhof

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TRIER. In der Nacht zum heutigen Freitag haben bisher unbekannte Aktivisten in Trier mehrere Kreuze errichtet und damit auf die toten Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas aufmerksam gemacht.

Die Kreuze tragen unterschiedliche Botschaften wie „Grenzen Töten“, „Refugees Welcome“ und „Frontex kills“.

In einem anonymen Bekennerschreiben teilen die Aktivisten wie folgt mit:

In der Nacht vom 25.06. zum 26.06. haben wir an mehreren Orten in Trier (Universität, Palastgarten, Nord- und Ostallee, Rathaus) insgesamt rund 60 Kreuze aufgestellt. Diese Kreuze stehen stellvertretend für die unzähligen Toten an den Außengrenzen Europas.

Jeden Tag sterben Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben ihre Heimat verlassen, an den Mauern der Festung Europa. Diese Toten werden von nationalen und europäischen Regierungen billigend in Kauf genommen. Statt die dringend benötigten Mittel zur Rettung von Menschenleben bereit zu stellen, werden Hilfsprogramme eingestellt, legale Fluchtwege weiterhin versperrt und andere Routen militärisch abgeriegelt. Dieselben Regierungen – allen voran die deutsche – sind mitverantwortlich für die Gründe, aus denen Menschen fliehen. Jedes Land, das Waffen exportiert, schafft Fluchtgründe. In Hinblick darauf wirkt der Titel Deutschlands als „Exportweltmeister“ gleich weniger schmeichelhaft.

Nicht zuletzt in Trier ist die Situation für Geflüchtete menschenunwürdig. Die BewohnerInnenzahl beider Trierer Aufnahmeeinrichtungen liegt weit über der Kapazität. Medizinische Versorgung ist kaum gewährleistet, die hygienischen Zustände sind katastrophal. Ein selbstbestimmtes Leben ist unter diesen Umständen nicht möglich. Ab August dieses Jahres werden erstmalig Geflüchtete dauerhaft in Trier leben. Auch hier bietet sich eine konkrete Möglichkeit für solidarisches Handeln.

Wir fordern ein würdiges Leben für alle Menschen. Wir fordern die Abschaffung der Grenzschutzagentur Frontex. Wir fordern die Wiedereinsetzung des Seenotrettungsprogramms „Mare Nostrum“. Wir fordern die sofortige Schaffung von legalen Fluchtwegen.

KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

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45 KOMMENTARE

  1. Liebes Lokalo Team ich bin als Deutscher aus folgenden Gründen etwas erbost über diesen Artikel von euch. 1. Ich stellt es so hin das die Deutschen die meisten Waffen exportieren jedoch laut Waffenexportbericht 2014 ist dieser um Ca 32% gesunken. 2. Wird es so verstanden das wir (jeder von uns) dafür verantwortlich ist das in diesen Ländern Krieg herrscht und am besten wir den Abzug betätigen. 3. Die Hygiene in den Einrichtungen sei Menschen unwürdig. Natürlich jedoch müssen die Bewohner der Einrichtung ihren Müll mal genauso entsorgen wie unser eins. Zum Abschluss kann ich nur sagen das es auch in unserem Land Menschen gibt die in Menschen unwürdigen Verhältnissen leben müssen da sie nicht der Norm entsprechen. Also bitte es ist schlimm was auf unserer Mutter Erde passiert jedoch jeder von uns ist sein eigener Glückes Schmied, und man kann nicht immer von dritten erwarten das sie die Probleme lösen. Schönes Wochenende

    • Lieber Sven,
      ich bin als Mensch aus folgenden Gründen etwas erbost über diesen Kommentar von dir:
      1. Die Kritik ist sogar noch halbwegs nachvollziehbar, schließlich ist die BRD „nur“ drittgrößter Waffenexporteur der Welt. An der Tatsache, dass Deutschland damit an (zu) vielen bewaffneten Konflikten auf der Welt mitverdient und damit eben auch mitverantwortlich für die Flüchtlingsströme ist, ändert das allerdings nichts.
      2. Wir leben in diesem System, und wir protestieren nicht dagegen. Viele wählen immer wieder diejenigen Parteien, die eben jene Rüstungsexporte genehmigen. Die demokratisch gewählten Politiker repräsentieren jeden einzelnen von uns, die (Mit-)Verantwortung für ihr Handeln trägt dementsprechend jeder (zumindest jeder Wahlberechtigte).
      3. Besuch doch mal ein Flüchtlingsheim in deiner Nähe. Meines Wissens nach ist es oftmals sogar tatsächlich der Fall, dass die BewohnerInnen eines Heims selbst für Sauberkeit zuständig sind. Wenn mehrere Dutzend Personen sich aber z.B. ein einziges Bad teilen müssen, hat dies aber eben seine Grenzen…
      4. Findest du, dass es sich gegenseitig ausschließt, etwas für Flüchtlinge UND „einheimische“ Menschen zu tun?
      5. Wenn du sagst, jeder sei seines Glückes Schmied, dann solltest du doch der Erste sein, der bessere Verhältnisse für Flüchtlinge fordert. Schließlich gilt der zitierte Spruch ja nur dann, wenn jeder sein Glück auch ungehindert von staatlicher Repression schmieden kann.
      6. Du hast sicher Recht, dass man nicht immer von Dritten Hilfe bei der Lösung all seiner Probleme erwarten sollte. Wenn allerdings besagte Dritte einen maßgeblichen Anteil an diesen Problemen haben, hat man meiner Meinung nach sogar ein Recht auf diese Hilfe.
      Schönes Wochenende

  2. So kann man das nicht sagen. Fuer die Toten an der Grenze Europas sind zunaechst mal die verantwortlich, die die diversen Kriege in Nahost angezettelt haben.
    Es ist nicht legitim und Bloedsinn zu sagen wir muessen uns schuldig fuehlen nur weil wir nicht gleich noch mehr Leute hereinlassen. Wir müssen uns eben nicht schuldig fühlen. Es geht auch um unsere Sicherheit und unsere Sozialsysteme und es ist legitim, dass wir auch an uns denken.
    Europa tut sehr viel und es ist klar, dass man nicht von heute auf morgen einfach die Grenzen aufmachen kann. Bei Fluchtbewegungen wird es immer Opfer geben, das ist bedauerlich aber leider nicht zu vermeiden.
    Es ist auch bezeichnend, dass alle diese Menschen nach Europa wollen. Saudi-Arabien beispielsweise ist viel reicher als jedes europäische Land, aber wer will schon dahin.

  3. Es ist gut, wenn Menschen ein Gewissen und Mitgefühl haben. Das haben sicher 99% der Menschen. Nur einige wenige linksextreme Gutmenschen treibt der Wunsch nach moralischer Überlegenheit so sehr an, sich besser und die Mitmenschen schlechter darzustellen. Quasi so: Wir sind saubere Helden, die übrige Masse sind Nazis. Mit dieser Haltung treiben sie die gesamte Gesellschaft vor sich her und diktieren, was richtig und falsch sei.
    So kommt es, dass ich mir in meiner kühnsten Fantasie kein Ereignis oder Unglück vorstellen kann, für das Europa, insbesondere Deutschland, nicht in Haftung genommen würde.

    • Wenn das Ziel dieser Aktivisten ein Gefühl moralischer Überlegenheit wäre, würde es doch überhaupt keinen Sinn ergeben, wenn sie andere von ihrer Position zu überzeugen versuchen, denn wenn sie damit Erfolg hätten, würde dieses Gefühl ja verlorengehen.
      Im Übrigen: Angenommen du entdeckst einen Missstand in unserer Gesellschaft. Irgendetwas, was du für moralisch höchst verwerflich hältst. Was tust du? Versuchst du, darauf aufmerksam zu machen, um so eine Änderung zu erreichen, oder ignorierst du das Problem, damit niemand dir vorwirft, dich moralisch überlegen fühlen zu wollen?

      Zuletzt: Wie schon einige angemerkt haben, verdient Europa (und damit auch Deutschland) kräftig am Elend in der Welt mit. Da ist es doch naheliegend, diesen Staaten zumindest mal eine Mitverantwortung zuzusprechen, oder?

      • Die Ansichten und Forderungen der Linken gehen immer weiter als die Realität. Selbst wenn alles in Ordnung wäre, fänden sie immer noch neue „Empörungsthemen“, denn sonst würden die Linken ihrer Existenzgrundlage entbehren.
        Im Übrigen würdr ich, wenn ich einen Missstand entdecke, still und effektiv etwas dagegen tun, ohne eine öffentliche Show. Welche Linken und Grünen nehmen Armutsflüchtlinge bei sich privat auf? Denen geht es letztlich nicht vorrangig um andere Mitmenschen (denn das Christentum hassen die Linken ja), sondern um eine Transformation der Gesellschaft (Linke Parolen lauten „Deutschland verrecke“, „Nie wieder Deutschland“, „Bomber Harris do it again“ etc.). Die Einwanderung und andere linke Forderungen wie Einheitsschule, Einheitseinkommen, Sprachpolizei und Gesinnungskontrolle sind ein Vehikel dazu.

        Und zu den Waffengeschäften: Wenige Firmen verdienen (wie alle Firmen, sonst tun dies Waffenfirmen in anderen Ländern dies) am Verkauf von Waffen, die die dortigen Länder anfragen. Von diesen Gewinnen habe ich als Bürger nichts. Ich bin nicht daran beteiligt, muss aber andererseits als Steuerzahler für Masseneinwanderung junger nordafrikanischer Männer mitgeradestehen. Dieses Waffenexportargument ist auch typische linke Gehirnwäsche durch vereinfachte Logik.

        • Was ist denn so tragisch daran, wenn es Leute gibt, die (vermeintlich) ständig Kritik üben? Wo liegt denn das Problem, die einzelnen Kritikpunkte einfach neutral zu überprüfen, und bei denen, die man für zutreffend hält, überlegt man sich dann Verbesserungsmöglichkeiten, und die, die man für ungerechtfertigt hält, ignoriert man.
          Du mutierst doch nicht automatisch zum Linken, wenn du Kritik, auch wenn sie von Leuten kommt, von denen du nicht sonderlich viel hältst, hin und wieder akzeptierst.

          Das mit dem „Still und Effektiv etwas dagegen tun“ ist so eine Sache. Wenn es ein kleines Problem ist, mag das funktionieren. Die Flüchtlingsproblematik ist aber ein nationales bzw. gar EU-weites Problem, über das viele Menschen nicht einmal richtig in vollem Umfang Bescheid wissen.
          Wir haben es also mit einem Problem zu tun, dass ein/e Einzelne/r (und auch eine kleine Gruppe EInzelner) wohl nicht alleine lösen kann, insofern ist es, damit es überhaupt möglich ist, etwas dagegen zu tun, erst einmal wichtig, die Aufmerksamkeit der Menschen darauf zu lenken. Das tut diese Aktion definitiv, ob man sie nun für gut hält, für geschmacklos, oder für überflüssig.

          Wer sagt, dass Linke das Christentum hassen? Klar, der Anteil an Nichtgläubigen ist im linken Lager höher als anderswo, aber ein Atheist zu sein, heißt ja nicht automatisch, das Christentum zu hassen. Ramelow, der linke Ministerpräsident in Thüringen, ist bekennender Christ, Gregor Gysi ist zwar selbst nicht religiös, hat sich aber schon mehrfach positiv zum aktuellen Papst, zu Jesus, und auch zu Religion allgemein geäußert.

          Zitat: „Denen geht es letztlich nicht vorrangig um andere Mitmenschen[…], sondern um eine Transformation der Gesellschaft “
          Wo ist denn da der Widerspruch? Bei den Linken, die ich kenne, bin ich ziemlich sicher, dass sie eine Transformation der Gesellschaft eben aus dem Grund wollen, dass sie (ihrer Meinung nach) zum Wohle der Menschen ginge.
          Bei den von dir zitierten Sprüchen stimme ich dir allerdings zu, dass sowas unter aller Sau ist. Allerdings kommen derartige Sprüche auch nur vom extremen linken Rand.
          Im Übrigen ließe sich Deutschlands Untergang wohl kaum durch Einwanderung einläuten, selbst wenn man das wollte. Der Anteil der Asylbewerber an der deutschen Gesamtbevölkerung beträgt nichtmal meines Wissens nach ca. 0,5%…

          Eine Forderung der Linkspartei, ein Einheitseinkommen einzuführen, ist mir nicht bekannt.

          Sprachpolizei und Gesinnungskontrolle klingen mir sehr nach Verschwörungstheorie. Es ist ja interessanterweise u.a. die Linke, die sich gegen die Einführung von Massenüberwachungsmaßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung wehrt. Solche Maßnahmen würden das Vorhaben Gesinnungskontrolle eigentlich ungemein erleichtern. Aber es ist ja eher die Union, die einen Überwachungsstaat aufbaut. Warum wohl…?

          Zu den Waffengeschäften:
          1. Natürlich machen andere die Geschäfte, wenn „unsere“ Firmen das nicht tun.* Deshalb müsste eine vernünftige Politik weitergehen und sich auch international für Abrüstung und weniger Rüstungsexporte (besonders in Krisengebiete) einsetzen. Das geht aber nur glaubwürdig, wenn man nicht selbst massiv daran verdient.
          2. Da besagte Konzerne Steuern zahlen, hat der deutsche Staat von diesen Exporten profitiert. Eben jener Staat repräsentiert aber nun alle deutschen Bürger (deshalb trägt das Ganze ja den hübschen Namen „Repräsentative Demokratie“) und trifft eben auch Entscheidungen im Namen aller Bürger.
          3. Knapp 0,5% des Bundeshaushalts gehen an Asylbewerber. Von 1000€ Steuern (um mal eine runde Zahl zu nennen) gehen also grade mal knapp 5€ an Asylbewerber.

          *Nur aus Neugier: Angenommen, der IS möchte deutsche Panzer kaufen (ja, unrealistisch, ich weiß): Sollte die Regierung dem Export zustimmen? Denn wenn wir ihnen die Panzer nicht verkaufen, tuns ja schließlich andere, oder?

          • Ich bin anderer Meinung in vielen Punkten.
            Dennoch ist es gut, dass man mit dir sachlich diskutieren kann. Das habe ich bei Linken bislang noch nie erlebt.

          • Naja, ich würde mich eigentlich nichtmal unbedingt als links bezeichnen. Eher liberal. Aber wenn du mich als positives Beispiel für einen Linken im Gedächtnis behältst, soll mir das auch recht sein. 😉
            Ich finde halt einfach, dass manche Probleme vom linken Teil des politischen Spektrums korrekt erkannt und benannt werden.

            Generell sollte man meiner Meinung nach jede Kritik erstmal Ernst nehmen, ob sie jetzt von rechts, von links oder von ganz woanders kommt. Eins der Hauptprobleme im politischen Diskurs ist doch, dass viele eine Idee / Aktion / Kritik schon allein deshalb ablehnen, weil sie aus dem „falschen“ politischen Lager kommt. In den Kommentaren unter diesem Artikel ist das schön zu sehen.
            Fast alle Kommentatoren greifen politisch Linke an, als ob das irgendetwas zur Erörterung oder Lösung des Problems beitragen würde.

  4. Wozu die Geheimtuerei? Für dieses naive Mainstreamgutmenschgefasel hat man doch wirklich nichts zu befürchten. Das hätten die Helden auch um zwölf Uhr mittags auf dem Hauptmarkt durchziehen können. Andere Illegalen-Helfervereine wie proAsyl machen das doch auch und niemand schert sich drum.

    PS: Wir brauchen endlich die Festung Europa. Jeder, der es hier her schafft und bleibt, zieht ein Vielfaches an Nachahmern an. Das entwickelt eine Eigendynamik, die wir nicht mehr unter Kontrolle kriegen und wir werden überrannt, einfach mal in Italien / Griechenland umsehen.

  5. Ach so nochwas: In dem Artikel steht: Die medizinische Versorgung sei katastrophal, die hygienischen Bedingungen seien katastrophal. Selten so einen Schwachsinn gelesen. Die Leutchen haben genauso das Recht und kriegen genauso medizinische Versorgung wie unsereiner. Und die hygienischen Verhaeltnisse sind ebenso in Ordnung. Die Leute in der Lux Strasse leben in ehemaligen Kasernen. Wenn Soldaten der Bundeswehr dort jahrzehntelang leben konnten, koennen das wohl auch andere, es sei denn man wolle sagen Soldaten der Bundeswehr mussten jahrzehntelang unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen. Das Gebäude ist genauso in Ordnung wie jede andere Massenunterkunft. Wenn man als Wehrpflichtiger mit 6 Leuten in einem Zimmer hausen muss kann man das wohl auch übergangsweise von anderen Personengruppen erwarten. Aber wenn man Unsinn lange genug widerholt wird er natürlich geglaubt, hat schon der Adi vorgemacht.

  6. Mal wieder eine dieser aufdringlichen Aktionen von Weltverbesserern, die meinen der Rest der Bevölkerung sei böse oder dumm, und sie alleine die Wissenden, die Aufgeklärten, die Guten.

    • Wo genau liest du aus der Pressemitteilung denn nun einen Angriff auf die restliche Bevölkerung? Ich lese da in erster Linie Kritik am Handeln von Staaten.
      Ich würde das eher so interpretieren, dass hier zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen werden:
      1. Legitime und notwendige Kritik am Handeln der EU und ihrer Mitgliedsstaaten wird geäußert.
      2. Durch die Aktion wird die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf eben jene Kritik gelenkt, vermutlich in der Hoffnung, öffentlichen Druck auf besagte Regierungen zu erzeugen.
      Dass solche Aktionen von selbsterklärten vernünftigen Menschen als gerne als Weltverbesserei abgetan werden, ist ja nun schon auch nichts Neues mehr.

      • Die Stadt würde ja toll aussehen, wenn jeder derart plakativ mal eben seine Meinung der Öffentlichkeit aufzwingt! Und jeder hält dann auch noch die eigene Aktion für die Aller-Wichtigste mit der einzigst richtigen Aussage.
        zu 1.: hier kann man durchaus auch andere Meinung sein!
        zu 2.: reine Anmaßung!

        • Wem wird denn eine Meinung aufgezwungen?
          Wie du aus der Pressemitteilung eine Geringschätzung gegenüber anderen Meinungen herausliest ist mir auch schleierhaft. Das einzige, wozu die Aktion tatsächlich zwingt, ist Nachdenken, was, egal zu welchem Schluss der Einzelne kommen mag, doch wohl kaum negativ sein kann (oder hat Nachdenken schon einmal jemandem geschadet?).

          zu 1.: Inwiefern? Dass Kritik geäußert wird, ist wohl unbestritten. Legitim ist Kritik an demokratischen Institutionen immer (sonst wären sie nicht demokratisch). Bestreiten könntest du also allenfalls die Notwendigkeit der Kritik, was aber wiederum bedeuten würde, dass du die angesprochene Politik der EU/Deutschland uneingeschränkt gutheißt.
          zu 2.: Was hältst du für Anmaßung? Die Erzeugung öffentlichen Drucks auf demokratische Institutionen? Seltsames Demokratieverständnis. Derlei Staatsgläubigkeit finde ich einigermaßen verstörend.

          Ach ja, was deine Sorge um das Stadtbild angeht:
          Nach dem, was auf den Bildern zu erkennen ist, scheint nicht einmal ein Sachschaden entstanden zu sein, die Kreuze dürften sich ohne nennenswerten Aufwand wieder entfernen lassen, und es kamen definitiv keine Menschen zu Schaden.
          Wenn die Aktion dazu beiträgt, dass die Lebensumstände einiger unserer Mitmenschen verbessert werden, sollte das doch wohl in Ordnung gehen.

      • Linke äußern IMMER Kritik. Das gehört zu ihrer Berufung.

        Handeln und darüber schweigen = christlich

        Nicht handeln (privat weder spenden noch jem. privat aufnehmen) aber immer schrill kritisieren und von der übrigen Gemeinschaft aggressiv fordern = linksgrün

        • Ist Kritik etwas Negatives? Ich würde ja sagen, dass Kritik immer nützlich ist, egal, ob man nun zu dem Schluss kommt, dass sie gerechtfertigt ist oder nicht.

          „Handeln und darüber schweigen = christlich“
          Nach der Logik ist der Papst also unchristlich, wenn er öffentlich Stellung gegen z.B. Krieg bezieht?
          Warum sollte es überhaupt christlich sein, Missstände totzuschweigen?

          Und wieso unterstellst du, dass Linke selbst nichts tun? Hast du dich mal informiert, wer so alles ehrenamtliche Arbeit in Trier verrichtet? Bestimmt ist da kein einziger Linker dabei, gell? Wie viele Linke kennst du eigentlich persönlich, dass du derartige Behauptungen in den Raum wirfst?
          Im Übrigen schließen eigenes Engagement und öffentliche Kritik sich nicht gegenseitig aus. Es ist aber nur logisch, dass bei großen Problemen (und um ein solches handelt es sich bei der Flüchtlingsproblematik) neben konkretem Handeln auch Öffentlichkeitsarbeit wichtig ist.

      • Mal ernsthaft: Das Thema ist aktuell DER mediale Dauerbrenner neben den reformunwilligen Pleitegriechen.
        Als ob man die Menschen ernsthaft „darauf aufmerksam“ machen müsste.
        Hier geht es um eine typische arrogante Show, vermutlich der Antifa (= der SA der Grünen).

          • Ich habe neuere Geschichte studiert. Die Antifa ist die radikale Straßen- und Schlägertruppe, die die Ideologie der Grünen und Sozialisten in gewaltsamer Form durchsetzen wollen. Abweichende Meinungen werden gehasst und gewaltsam terrorisiert.
            Daher ist das ist idealer Vergleich.

          • „Die“ Antifa gibts nichtmal, das ist einfach ein Sammelbegriff für viele voneinander unabhängige Gruppierungen, die sich zum Teil nicht mal gegenseitig mögen. Das mit der von der NSDAP organisierten paramilitärischen Struktur SA zu vergleichen ist einfach albern.
            Der Rest ist einfach zu pauschalisierend und vage, als dass eine Reaktion darauf sinnvoll wäre. Stammtischparolen halt.

  7. @Sven: 1. Deutschland ist weltweit 3. größter Waffenexporteur, die Waffen landen unter anderem in Konfliktgebieten wie Süd-Mexiko, Türkei und Lybien. 2. Auch die deutsche Regierung vertritt ihre Wirtschaftsinteressen ohne Skrupel, die Ausbeutung von Afrika geht auch nach dem Ende des Kolonialismus ungebremst weiter. Diese Regierung wird von den Menschen hier gewählt. 3. Das Hygiene-Problem ist vor allem verursacht durch die Überbelegung der AfA. Nicht Müll rausbringen ist das Problem, sondern z.B. dass sich Dutzende eine Toilette teilen müssen.
    Weil hier Menschen unter unwürdigen Bedingungen leben müssen, heißt dass nicht, dass Flüchtlinge auch unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht werden müssen. Vielmehr sollte allen Menschen ein würdiges Leben ermöglicht werden, unabhängig vom Ort der Geburt.

    @Peter: Kein Mensch müsste im Mittelmeer ertrinken, wenn Europa den flüchtenden Menschen erlauben würde, ein Flugticket für 100€ zu kaufen um hier Asyl zu beantragen. Weil die europäischen Staaten dies nicht erlauben, müssen Flüchtlinge für tausende Euros mit Booten die Überfahrt wagen.
    Wir leben in Europa sehr sehr sicher, da ändert auch 1% mehr Flüchtlinge nichts dran. Unsere Sozialsysteme brauchen mehr Menschen die hier arbeiten. Wer sich um die Sozialsysteme sorgt, sollte die Grenzen öffnen.

    Stell dir einfach mal vor, in deiner Heimat würde ein Krieg ausbrechen und du müsstet fliehen. Würdest du dann immernoch gegen offene Grenzen sein?

    • Wie naiv ist das denn? Die EU soll „den Flüchtlingen“, d.h. stringenterweise allen fast 1 Milliarde Afrikanern (Europa hat 500 Mio. Einwohner) „erlauben“ ein Flugticket für 100€ (bei Dumping-Air?) zu kaufen – so als würde sie (pauschal „die EU“) dies irgendjemandem in fremden Ländern verbieten?
      Es sollen also alle Staatsgrenzen komplett aufgehoben und alle Nationen miteinander vermischt werden – aber nur in Europa, während dünnst besiedelte Riesenländer wie Kanada, Russland, Australien etc. ihre Grenzen kontrollieren. Wer dort hin will, muss Geld und Qualifikation mitbringen. Wer hier hin will, bekommt noch Geld dafür und kann die aufnehmenden Länder sogar noch beschimpfen und mit weitergehenden Forderungen (Geld statt Essen, besserr Unterkünfte als dt. Soldaten in Kasernen) unter Zugzwang setzen, statt irgendwo Dankbarkeit zu zeigen. Diese Logik verbreiten die Linken via Medien bis in die Herkunftsländer.

    • Ach so a propos Toilette teilen: Wenn wir einen Jugendherbergsurlaub machen muss ich mir auch mit Dutzenden die Toilette teilen, stell dir mal vor. Bei der Bundeswehr muss man das auch. Als ich klein war in den 60ern gabs noch Mietshaeuser, wo es eine Toilette pro Haus gab. Und auch in einem Studentenwohnheim in Frankreich, wo ich mal waehrend meiner Studienzeit war, gabs nur Gemeinschaftstoiletten, uebrigens waren auf meinem Stockwerk fast nur Afrikaner. Und die hams alle geschafft, aufs Knöpfchen zu drücken. Und da gabs keine Probleme. Wenn die Klos tatsaechlich verschissen sind, dann liegts auch bei den Bewohnern, mal einen Zettel aufzuhaengen oder Leute, die nicht wissen, was eine Klospuelung ist, drauf anzureden. Das nennt man Selbstorganisation.

    • „Stell dir einfach mal vor, in deiner Heimat würde ein Krieg ausbrechen und du müsstet fliehen. Würdest du dann immernoch gegen offene Grenzen sein?“

      Ich würde fliehen, bis ich in Sicherheit bin, z.B. in ein Nachbarland und dementsprechend von dem Nachbarland erwarten und erhoffen, dass es mir die Möglichkeit gibt. Richtig! Aber ich würde nicht 5-6 sichere Länder durchqueren, bis ich in dem Land angekommen bin, welches die höchsten Leistungen verspricht (zentral verteilte ausgenommen). Allein aufgrund dieser Tatsache ist der Begriff Flüchtling irreführend. Man sollte Menschen, die tausende von Kilometern gereist sind und kriminellen Schlepperbanden tausende von Euros gezahlt haben, als das bezeichnen, was sie sind: Einwanderer. Der Begriff ist nicht verwerflicher, betreibt aber keine politisch korrekte Augenwischerei.

  8. @Sven:
    Es wird nicht gesagt, dass Deutschland die meisten Waffen exportiert. Deutschland zählt aber immer noch zu den Ländern, welche viel Waffen exportieren. Zum Glück ist ein Rückgang zu verzeichnen, allerdings beziehen sich deine Prozentangaben auf einen Zeitraum von mehreren Jahren. Deutschland exportierte im Jahr 2011 13,9 % als im Jahr zuvor. Immer noch mit einem Wert von über 5,4 Milliarden Euro. Wir sind jeder dafür verantwortlich, in dem wir Politiker unterstützen, welche diese Kriegspolitik verfolgen. Zu den hygienischen Gründen solltest Du dir vllt einfach mal selbst ein Bild vor Ort machen. Es geht hier um grundlegende Dinge wie Duschen, Toiletten, etc. Jeder ist seines Glückes Schmied. Stimmt, wenn der Krieg vor der Tür steht und deine Verwandten getötet werden und dein Hab und Gut in die Luft gejagt wirst, bist Du deines Glückes Schmied. War ja auch sein eigenes Glück, dass er in diesem Land geboren wurde….

    @Peter: Wer zettelt den die Kriege in Nahost an? Wer exportiert Waffen in fragwürdige „Drittländer“? Warum ist es klar, dass die Grenzen nicht aufgemacht werden können? Wer berechtigt Dich dazu, Menschen sterben zu lassen, weil Du Angst um dein Sozialsystem hast. Der auf dem Meer stirbt, würde vllt später deine Rente zahlen. Aber es ist schon traurig, dass es hier um Menschenleben geht und dann mit dem Sozialsystem und unsere Sicherheit argumentiert wird. Dann lassen wir lieber ein paar Menschen sterben, sind ja sowieso alles Sozialschmarotzer und Terroristen… Europa tut sehr viel? In dem sie schon vor Ort versuchen die Leute aufzuhalten und zurück zu drängen. Fluchtbewegungen liefern Opfer ja. Aber wir haben genug finanzielle und materielle Mittel, damit es keine Opfer geben muss. Erst recht keine Menschenleben kosten muss. Bedauerlich ist, dass wir in Deutschland Angst um unser Wohl haben und deswegen lieber die Menschen im Mittelmeer absaufen lassen…

    Lokalo, vielen Dank für die Berichterstattung. Und dickes Lob an die Aktivisten. Schön, dass hier diskutiert werden kann, das war ja auch Sinn der Aktion sowie ich das verstanden habe.

  9. Zitat: @Peter: Kein Mensch müsste im Mittelmeer ertrinken, wenn Europa den flüchtenden Menschen erlauben würde, ein Flugticket für 100€ zu kaufen um hier Asyl zu beantragen.“ Bitte mal erläutern wer dann alles ein Ticket kaufen kann. Wenn du das in Nigeria machen wuerdest wuerde vermutlich eine zweistellige Millionenanzahl gleich mal losfliegen, vor allem auch um der dortigen Armut zu entgehen. Bitte mal genau die laender auflisten, wo also Flugtickets nach Europa verkauft werden sollen? Bin gespannt.
    Zitat: „Wer berechtigt Dich dazu, Menschen sterben zu lassen, weil Du Angst um dein Sozialsystem hast.“ Ich lasse die Menschen nicht sterben, niemand hier laesst die menschen sterben. Die Menschen sterben weil es zb IS oder sonstwas gibt. Und Europa tut schon einiges. Optimal wird das nie laufen aber ein schlechtes Gewissen hab ich deswegen nicht und lass ich mir auch nicht machen, weder von dir ncoh von anderen. Wenn du dich schuldig fühlst weil irgendwo irgendjemand einen Krieg anzettelt, kannst du das gerne tun.
    Zitat: „Der auf dem Meer stirbt, würde vllt später deine Rente zahlen.“ Das kann man so nicht sagen. Das deutsche Rentensystem ist sowieso scheisse weil es nur bei permanentem Bevoelkerungswachstum funktioniert, da umlagenbasiert ist (dank Adenauer, den viele fuer einen grossen Deutschen halten), permanentes Wachstum gibts nciht, also krachts irgendwann. Und nicht alle die als Fluechtlinge hierherkommen nehmen eine qualifizierte Arbeit auf, also nciht immer diese alberne Spielchen bitte.
    Zitat: „Warum ist es klar, dass die Grenzen nicht aufgemacht werden können?“ Weil sonst eine zweistellige Millionenanzahl an Menschen aus den unterschiedlichsten Gruenden, nicht aber nur weil sie Kriegsfluechtlinge sind, hierherkommen wuerden und dieses die Stabilitaet der europaeischen Staaten bedrohen wuerde.

  10. was viele hier außer Acht lassen, ist daß für die nunmehrigen Flüchtlingsströme einzig und
    alleine die USA, durch ihre Angriffskriege ,und der hinter ihr sthende Staat des auserwählten Volkes verantwortlich sind.
    Sind in den 60er u. 70er Jahren, die sogenannten Linken, welche sich später als Salonkommunisten enttarnten, auf die Strasse gegangen, um etwa im Vietnamkrieg, anzuprangern, was anzuprangern ist, gehen heute sogenannte Linke nur noch gegen das eigene Volk auf die Strasse, um ihre kruden Fantasien auszuleben.
    Stellt sich also die Frage ,wem, oder was unterstützen die Leute damit. Da fällt mir nur eines ein, sich selbt, in dem man von den wahren Problemen ablenkt, stärkt man sich und seinen Gesinnungsgenossen nicht moralisch den Rücken, sondern auch finanziell.
    1 dadurch, daß hiermit durch staatlich subvensionierte Projekte ein Auskommen gesichert wird, wie auch durch ebensolche, welche, durch Flüchtlingselend generiert wird.
    2. Wer alleine in Trier die Augen offen hält kann erkenn, wie Sprachschulen, Psychologische Betreuung für Migranten ec. aus dem Boden schiessen.
    Somit wird, durch diesen Leutchen, sogar am Elend verdient, und dann andere mit der moralischen Keule, noch etwas vorgegauckelt, was nicht vorhanden ist.
    Armselig!!!!

    • Es stimmt: Ein ganz neuer Industriezweig entsteht durch diese gezielt herbeigeführte gesellschaftliche Transformation durch die Linken bei uns, die wir nicht morgen, aber spätestens zur Mitte des Jahrhunderts deutlich sehen werden. Am Ende des Jahrhunderts wird niemand dieses Land mehr wiedererkennen. Diese Entwicklung ist keineswegs zwangsläufig, sondern wird aktuell ganz gezielt herbeigeführt durch Täuschung und Manipulation.
      Irgendwelche Politiker haben quasi postuliert, dass wir nun ab sofort ein Einwanderungsland seien. Darüber hat niemals jemand abgestimmt. Die Bevölkerung dieses Landes hat dies niemals explizit entschieden oder wurde befragt. Heute ist Deutschland (80 Mio. EW) nach den USA (300 Mio. Einwohner) das zweitgrößte Einwanderungsland. Pro Einwohner sogar mit weitem Abstand das größte. Und wir sind quasi süchtig danach geworden, uns für alles Übel auf der Welt schuldig zu fühlen. Wir suchen beinahe täglich danach wie Besessene, die sich immer nur schlecht fühlen wollen und mit ihre kurze Lebenszeit mit moralischer Selbstgeißelung verbringen wollen. Dies wird durch die aberwitzigsten Argumentationsketten per Gehirnwäsche seit der Schule über Medien etc. in unsere Köpfe gehämmert, notfalls flankiert durch die Nazikeule, sollte jemand irgendwo mal widersprechen.
      Dieser o.g. neue Industriezweig beschäftigt Asylanwälte, Sozialarbeiter, Erzieherinnen, sogenannte Sozial- und Gesellschaftswissenschaftslaberstudenten und auch Professoren wie etwa Butterwegge (Sozial“wissenschaftler“ der Linkspartei), die linksradikale Gedanken ganz selbstverständlich als „Forschungswissen“ getarnt und per „Studien“ belegt unter die Massen streuen.
      Normalarbeitende Menschen durchschauen das garnicht. Ich brauchte auch viele Jahre politischen Interesses, historischer Bildung und weit tiefergehender Information, bis ich unser politisch-mediale System umfassend verstanden habe. Dabei denke ich sehr differenziert und ausgwogen, wobei ich die Argumentationen aller denkbaren Seiten zwar verstehen, aber nicht immer nachvollziehen kann. Als junger Mensch war ich naiv und sogar SPD-Mitglied. Man will ja gut und links sein. Später gewannen Vernunft und Erfahrung überhand.

      • Wenn Sie es als differneziert und ausgewogen denkender Mensch so sagen, muss es wohl so sein.
        Diese böse linke Verschwörung aber auch. Ich spendiere eine Runde Aluhüte für alle Aufgeklärten!!!11!!

        Dass Deutschland die meisten Einwanderer pro Kopf aufnimmt ist übrigens Unsinn. In Schweden z.B. ist die Einwandererzahl pro Kopf deutlich höher. Aber wahrscheinlich entstammt auch diese Information dem linksgrün-versifften, ököfaschistischen Verschwörer-Establishment, nicht wahr?

        • Schweden wird sehr oft als Beispiel für nahezu alle Themen benutzt, insbesondere dann, wenn irgendetwas gut aussehen soll. Das klingt in Deutschland immer alles so super liberal, liegt wahrscheinlich an den gelb-blauen Farben die man mit der FDP verbindet.Und an IKEA. und an Billy und Volvo. In Schweden ist es nicht so toll wie es hier in Deutschland immer gedacht wird. Es hat nämlich niemand Ahnung von der politischen Situation in Schweden, von der wirtschaaftlichen erst Recht nicht. Schweden findet in den deutschen Nachrichten kaum bis garnicht statt. Die Regierung ist zwei Monate nach der letzten Wahl zusammengebrochen und Neuwahlen mussten her.

          Was ich nicht verstehe: Wenn Europa eine Staatengemeinschaft sein soll, dann kann es doch legitim sein miteinander zu sprechen. Wenn ein Land mehr Zuwanderung möchte, dann darf es das sagen. Wenn ein land weniger Zuwanderung möchte. Dann soll es das auch sagen dürfen. Das ganze Thema ist im Eimer. Das fägt ja schon beim Märchen des Fachkräftemangels an.

          Zuwanderung und Flüchtlingsströme ist ein komplett anderes Thema. Da muss man dringend einmal aufklären was das überhaupt bedeutet. Und man muss den Menschen auch erklärenwarum es die Weltgemeinschaft nicht schafft die Flüchtlinge in sicheres Gebiet zu bringen.

          Apropos sicher. Warum ist es eigentlich unsicher? Terroristen gehören bekämpft bis sie keine Gefahr mehr darstellen. Das hat aber so mancher verbockt als die Stimmung gegen die USA gekippt ist. 2005 oder wann auch immer. Die hätten das Thema erledigt.

          • Ich habe Schweden weder positiv noch negativ herausgestellt. Ich habe lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass die Behauptung, Deutschland nehme die meisten Flüchtlinge pro Kopf auf, faktisch falsch ist, und habe als Beispiel auf Schweden verwiesen, das nunmal de facto mehr Flüchtlinge (pro Kopf) aufnimmt.
            Was den Zusammenbruch der schwedischen Regierung angeht, weiß ich nicht, inwiefern das mit dem Thema Flüchtlinge zu tun haben soll. Ich nehme ja mal an, dass es nicht die Flüchtlinge waren, die die Regierung gestürzt haben.

            Was den Kampf gegen den Terror angeht, so macht man, indem man sich auf die USA verlässt, wohl den Bock zum Gärtner. Die imperialistische US-Politik hat doch wesentlich dazu beigetragen, dass es diesen Hass auf den Westen überhaupt gibt.

  11. Sehr geehrte(r) Frau/Herr Vassago, ihr Vergleich mit dem Wort „Flüchtling“ ist m.E. das großartigste das ich zu dieser gesamten Debatte seit Jahren gehört habe. Es behandelt den Kern ganz besonders eindrucksvoll. Flüchtling ist in der Tat das falsche Wort. Hochinteressant. Vielen Dank für diesen Ansatz. Ein großartiger Gedankengang.

    MfG

    Ludwig K.

  12. S a g e n h a f t….man kann es kaum fassen wieviele Schwachmaten hier ihren Senf ablassen. Weltverbesserer, Flüchtlingsversteher , Asylantenärzte , hochdotierte Gelehrte. Wie wäre es denn wenn diese besagten Phantasten eine Gruppe bilden die jeden Monat 20 % des Lohnes diesen – Ausgereisten – spenden , um diesen – armen – (?) Menschen zu helfen. Vermutlich hört dieses irrsinnige Geschwafel bei dem dem eigenen Geldbeutel auf, aber Hauptsache, wichtigtuerische Sätze plazieren.

    • Wenn man keine Argumente hat, übt man sich halt in Beleidigungen (Schwachmaten…), Vorurteilen (Flüchtlingsversteher…) und Populismus (!die sollen doch selber mal!!!!).
      Großes Kino. Bleibt nur zu hoffen, dass die meisten Leser leeres Gerede wie Ihres als solches erkennen.

      • Statt einfach nur gegenzupöbeln, hätten Sie auch durchaus ein sehr stichhaltiges Argumente heraus lesen können: Dass es nämlich Menschen gibt, die ihren Idealismus am liebsten mit dem Geld anderer Leute bezahlen.

        Ich möchte für diesen als „Asyl“ getarnten Masseneinwanderungswahnsinn keinen müden Cent bezahlen, kann es aber nicht verhindern, dafür indirekt herangezogen zu werden.

        • Zitat: „Dass es nämlich Menschen gibt, die ihren Idealismus am liebsten mit dem Geld anderer Leute bezahlen.“
          Das ist kein Argument, sondern zunächst mal eine bloße Behauptung. Was sollte man denn nun daraus folgern (wenn die Behauptung denn zutrifft)?

          • Doch, das ist ein Argument, auch wenn Sie es offenbar nicht spontan verstanden haben. Die Kosten entstehen und alle müssen dafür aufkommen, wobei man Kosten ruhig weiter fassen und darunter auch Erscheinungen wie die zusätzlich verschärfte Wohnraumsituation verstehen kann. Wozu ist denn die riesige steuerfinanzierte Propagandamaschiene nötig („Buntes Trier“), die die Deutschen von den Vorzügen der unkontrollierten Masseneinwanderung überzeugen soll? Sind die Leute dumm, verstehen die das nicht von selber, oder sollen sie hier auf eine Entwicklung eingeschworen werden, von denen die „Volksvertreter“ genau wissen, das das Volk sie nicht will?

  13. In diesem Terrorismus geht es längst nicht mehr um den Hass auf oder gegen den Westen. Es sterben wesentlich mehr Menschen aus den Volksgruppen der Terroristen als Menschen aus dem Westen.

  14. Man merkt, dass die Probleme sich zuspitzen. Für die Hygiene in den Aufnahmeheimen, das stille Örtchen und auch für alles andere gibt es doch eine ganz einfache Lösung. Einmal richtig gezeigt, kann jeder Bewohner mitwirken und für eine saubere Umgebung sorgen. Dies wird überall praktiziert, man benötigt nur einen Plan und Kontrolle.
    Ernsthafte Asylantragsteller sind für alle Leistungen dankbar und bringen sich sicher gern selbst mit ein.

  15. Mehr als 30% aller Asylbewerber kommen aus dem Kosovo und Albanien!
    50% aller Asylbewerber kommt nicht aus EU-Nachbarstaaten oder Mittelmeer-Anreinerstaaten mit kürzester Entfernung zu Staaten der EU.
    ca. 40% (also 40 von 100) Asylbewerber erhalten eine Ablehnung, halten sich also zu Unrecht in Deutschland und damit in den Flüchtlingseinrichtungen auf.

  16. Flüchlingen aus Eritrea oder Syrien muss und soll auch geholfen werden. Die meisten Asylbewerber kommen aber vom Balkan, Serbien, Kosovo und auch Albanien. Die Menschen kommen hierhin, um ein besseres Leben zu haben. Verständlich, aber für uns als Gesellschaft nicht zu handeln. Diese sog. Wirtschaftsflüchtlinge werden wieder abgeschoben, zu langsam, aber sie werden wieder abgeschoben. Hier hat die Waffenindustrie keinen Anteil daran, es sei denn sie bietet zu attraktive Arbeitsplätze.
    Ich finde die Aktion mit den Kreuzen nicht schlecht, denn die EU nimmt insgesamt zu wenige Flüchtlinge auf. Deutschland erfüllt aber sein Soll, nein, es übererfüllt es sogar. Osteuropa, Großbritanien oder Spanien wären am Zug. Was mich aber stört ist, wenn krampfhaft nach Argumenten gesucht wird, um Dinge/Sichtweisen zu rechtfertigen. Hier ist es das Beispiel „Waffenexporte“. Das finde ich ehrlich gesagt an den Haaren herbeigezogen. Klar ist, man sollte das einschränken. Aber die Türkei z.B. ist ein Natopartner und diesem Land sollte man auch beistehen, sprich Waffen liefern dürfen. Generell wurden die Konflike auf der Welt nirgendwo von Deutschland begonnen, im Gegenteil, man engagiert sich Länder zu stabilisieren wie z.B. in Afghanistan auf Wunsch der dortigen Regierung. Warum trägt Deutschland Schuld daran, wenn sich Sunniten und Schiiten bis aufs Blut bekriegen, wie z.B. im Irak? Warum ist Deutschland Schuld, wenn sich die Völker gegen Diktaturen erheben, wie z.B. in Libyen oder Syrien? Waffen gibt es viel zu viele, die Konflikte würden auch zu 100% bestehen wenn deutsche Unternehmen keine Waffen liefern würden und Deutschland macht somit nicht den Unterschied zwischen Krieg oder Frieden! Dies wird aber suggeriert und stößt mir sauer auf!!

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