Neues Gewerbegebiet für die Region: CDU favorisiert Standort an der A 64

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Symbolfoto

Bildquelle: Wikipedia

TRIER. „Keine Stadt und kein Landkreis sollte es sich heutzutage leisten, nur alleine und eigenständig zu arbeiten. Es sind die Kooperationen über Grenzen hinweg, die das gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Leben prägen und bereichern. Es ist daher ein permanentes Anliegen der CDU-Stadtratsfraktion Trier und der CDU- Kreistagsfraktion Trier-Saarburg auszuloten, in welchen Bereichen eine weitere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land nicht nur möglich, sondern sinnvoll ist, um die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern.“, lautet die Einleitung einer heutigen gemeinsamen Mitteilung der CDU-Stadtratsfraktion Trier und der CDU-Kreistagsfraktion Trier-Saarburg.

Unter der Federführung der Fraktionsvorsitzenden Dr. Ulrich Dempfle und Bernd Henter trafen sich Stadtratsfraktion und Kreistagsfraktion, um sich die Flächen links und rechts neben der Autobahn A 64 anzusehen. Dort könnte ein neues interkommunales Gewerbegebiet entstehen. Dieses interkommunale Gewerbegebiet unter Beteiligung etwa der Stadt Trier, des Kreises Trier-Saarburg, der Verbandsgemeinde Trier-Land sowie ihrer Ortsgemeinden, könnte zudem möglicherweise auch über die Nationalgrenzen hinweg erweitert werden. Für den Standort eines derartigen Gewerbegebietes favorisieren die CDU-Stadtratsfraktion und die CDU-Kreistagsfraktion daher die Flächen links neben der Autobahn A 64 bei Trier-Herresthal.

Jener Standort bietet sich in den Augen der CDU’ler nicht nur wegen der Möglichkeit einer direkten Anbindung an die Autobahn und damit auch an das Fernverkehrssystem an. Entsprechende Untersuchungen für eine Anbindung der A64 an die K1 bei Herresthal und Fusenich werden zurzeit vom LBM durchgeführt. Ebenso hat der Zweckverband Wirtschaftsförderung im Trierer Tal eine Potentialstudie für Gewerbestandorte an der A64 in Auftrag gegeben.

Dass eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg gut funktionieren kann, beweisen unter anderem der Industriepark in Föhren, die Kooperation am Trierer Hafen oder die Gewerbegebiete in Konz-Saarburg und Trierweiler. Mit einem möglichen Gewerbegebiet links der A 64 könnte der Zweckverband Wirtschaftsförderung somit eine neue Aufgabe bekommen.

Die Fraktionen werden in nächster Zeit in enger Abstimmung entsprechende Anträge in die dafür zuständigen Gremien einbringen.

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