Haus der Großregion in Esch-sur-Alzette eröffnet

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Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel und Charlotte Britz, Vereinspräsidentin von QuattroPole und Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken.

LUXEMBURG. Charlotte Britz, Präsidentin des Vereins QuattroPole e.V., hat am heutigen Mittwoch gemeinsam mit dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel, der luxemburgischen Ministerin für die Großregion Corinne Cahen sowie weiteren Vertretern der Mitgliedsstaaten der Großregion das „Haus der Großregion“ in Esch-sur-Alzette eröffnet. Auch der Verein QuattroPole e. V., eine grenzüberschreitende Kooperation von Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier, wird dort seine Büros haben.

Die luxemburgische Regierung hat das ehemalige Bahngebäude der „Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois“ (CFL) am Bahnhof in Esch-sur-Alzette in den letzten Monaten umfunktioniert. Das fünfstöckige, modern ausgestattete Bürogebäude wird nun den Institutionen der Großregion zur Verfügung gestellt. Unter anderem um die Nähe zu den Institutionen der Großregion nutzen zu können, zieht auch die Geschäftsstelle von QuattroPole e.V., die bisher kommissarisch von Saarbrücken aus geleitet wurde, ins Haus der Großregion um. Am Mittwoch, 1. Juli, beginnt dort der neue Geschäftsführer des Vereins, Michael Sohn, seine Tätigkeit.

Neben dem Verein QuattroPole e.V. werden auch das Gipfelsekretariat der Großregion, der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion, die Verwaltungsbehörde Interreg, das gemeinsame technische Sekretariat Interreg, der Verein „Kulturraum Großregion“, EuRegio und die Vertretung Rheinland-Pfalz ihre Büros im „Haus der Großregion“ haben.

Vereinspräsidentin Britz beurteilt den Umzug ins „Haus der Großregion“ als wichtigen Fortschritt für die Zusammenarbeit zwischen den vier Städten sowie zwischen den einzelnen Institutionen. Britz: „Die verschiedenen Akteure, die wie QuattroPole grenzüberschreitend arbeiten und die Teile der Großregion kulturell, wirtschaftlich und touristisch vernetzen und stärken, sitzen seit heute unter einem Dach. Es ist sinnvoll, dass sie sich miteinander austauschen und durch eine engere Zusammenarbeit Synergien schaffen können. Im Städtenetz QuattroPole kooperieren die Mitarbeiter und Partner aus vier Städten seit 15 Jahren in konkreten Projekten. QuattroPole kann so als praktisches Beispiel der gelebten europäischen Zusammenarbeit funktionieren und sein Know-How auch im Haus der Großregion einbringen. Die Städte und Regionen der Großregion arbeiten effektiv zusammen anstatt zu konkurrieren, was der gemeinsame Einzug ins Haus der Großregion sehr deutlich zeigt“.

Die vier Oberbürgermeister der QuattroPole-Städte (Charlotte Britz, Saarbrücken, Dominique Gros, Metz, Klaus Jensen, Trier, und Lydie Polfer, Luxemburg) haben gemeinsam mit Verordneten aus den vier Stadträten am 16. Oktober 2014 den Verein QuattroPole e.V. gegründet. Im Rahmen der Gründungsversammlung haben die vier Stadtoberhäupter und jeweils zehn Delegierte aus den Stadträten von Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier die Satzung des Vereins beschlossen und seinen Vorstand gewählt.

Das Städtenetz QuattroPole entstand am 29. Februar 2000 durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen den Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier. Es umfasst über 500.000 Einwohner aus vier Städten und stellt Verbindungen her in einer Region, die von einer starken historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Vielfalt geprägt ist. Die vier Städte bilden eine strategische Allianz und bündeln ihr Potenzial, um auf politischer Ebene durch einen dauerhaften Dialog zwischen den vier Oberbürgermeistern sowie auf Fachebene durch die jeweiligen Stadtverwaltungen Synergien für die Stadtentwicklung in Europa und einen Mehrwert für ihre Bürger zu schaffen.

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