Eintracht Trier: U 23-Mannschaft nimmt nicht mehr am Spielbetrieb teil

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Bildquelle: Bastian Lütge

TRIER. Am Freitagabend informierte Eintracht Trier im Rahmen einer Pressekonferenz über neue Wege in der Jugendarbeit. Dabei wurden wichtige strategische Entscheidungen bekannt gegeben. In Zukunft sollen Talente mit Förderverträgen von mindestens zwei Jahren ausgestattet werden. Zudem wird die U 23 ab der kommenden Saison nicht mehr im Spielbetrieb gemeldet werden.

In der vergangenen Saison machten bei der Eintracht besonders die Jugendspieler auf sich aufmerksam. Robin Koch, Matti Fiedler, Till Hermandung und Dominik Thömmes standen dauerhaft im Regionalligakader. Einige von ihnen wurden zu Leistungsträgern. Ein Zeichen, für die hohe Qualität der Nachwuchsförderung bei der Eintracht.

„Mit Peter Rubeck haben wir einen Trainer, der den jungen Spielern eine Chance gibt und auf sie setzt. Aus diesem Grund hat sich der Verein dazu entschieden, die Verzahnung zwischen dem Jugend- und Seniorenbereich weiter zu forcieren“, bekräftige Roman Gottschalk, Vorstandsmitglied von Eintracht Trier. „Ziel ist es, die Durchlässigkeit voranzutreiben. In der Saison 2014/15 konnten wir viele Spieler von der U19 nahtlos in die erste Mannschaft integrieren.“

Diesen Weg werden nun auch Moritz Jost und Benedikt Masselter einschlagen. Die beiden aktuellen U19-Spieler haben in dieser Woche jeweils einen Vertrag für die erste Mannschaft unterschrieben. „Dies zeigt den Weg, den wir gehen wollen“, sagte Gottschalk während der Pressekonferenz.

In der Zukunft möchte der SVE die U 19-Talente länger an den Verein binden. Ziel ist es, Jugendspieler frühzeitig mit Förderverträgen auszustatten, die mindestens zwei Jahre gültig sind. Sie sollen so die Chance bekommen, sich auf hohem Niveau zu präsentieren. „Unsere Jugendarbeit hat einen guten Ruf. Das zeigt sich an den zahlreichen Scouts der Bundesligisten, die die Jugendspiele besuchen. Die Eintracht ist gut aufgestellt“, schilderte der SVE-Jugendkoordinator Arno Kömen seine Sicht. Auch Peter Rubeck unterstrich seine sehr positiven Eindrücke der gesamten Jugendabteilung.

Gleichzeitig fiel der Entschluss die U 23-Mannschaft für die kommende Spielzeit nicht mehr zu melden. „Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht. Wir danken den Spielern, den Trainern und Betreuern für den Einsatz. Es ist eine harte Maßnahme“, sagte Roman Gottschalk. Ab der kommenden Saison soll somit die Hürde der zweiten Mannschaft für die U19-Spieler wegfallen. Stattdessen werden sie intensiv durch das Training in der ersten Mannschaft an die Regionalliga herangeführt.

„Durch die direkte Verbindung wird die Durchlässigkeit erhöht. Das Budget, welches dadurch frei wird, fließt in die Ausbildung der Jugendspieler. Wir werden in die Bereiche Athletik und Medizin investieren, zum Beispiel in einem Athletiktrainer. Diese Position hätten wir schon in der Vergangenheit gerne besetzt. Dadurch wird sich die Qualität der Ausbildung steigern, wodurch das Niveau der Spieler zunimmt“, begründete Arno Kömen die Entscheidung.

„Unser Anspruch in der Jugend muss es sein, mit den bestmöglichen Trainern zu arbeiten.“ Um die Spielpraxis aller Spieler des Kaders zu gewährleisten, hat Trainer Peter Rubeck schon eine Lösung parat: „Die Akteure, die wenig spielen, werden regelmäßig zusammen mit Spielern aus der A-Jugend Testspiele absolvieren. Hierzu liegen mir schon viele Anfragen aus der Region vor. Dies werden wir durchführen, so lange es die Witterung zulässt.“

Zudem möchte Rubeck die Akteure weiter im Auge behalten, die bei der Eintracht den Sprung in die Regionalliga nicht direkt geschafft haben. „Diese Spieler haben wir weiter auf dem Radar. Das beste Beispiel hierfür ist Julian Bidon, den wir für die neue Saison aus Salmrohr verpflichtet haben.“

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